Kfz Direktversicherer-sparen am rechten Fleck oder letztlich im Schadensfall teurer?

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4 Antworten

Es gibt natürlich immense Preisunterschiede - wie Du wohl auch bei den Vergleichen feststellen konntest.

Die Gründe hierfür liegen im Regelfall an der Anwendung von den sogenannten weichen Tarifmerkmalen. Alle Versicherer nutzen die, aber in unterschiedlichem Rahmen und unterschiedlicher Ausprägung. Weiterhin sind erhebliche Leistungsunterschiede in Vollkasko vorhanden. Da unterscheiden sich aber die Direktversicherer nicht von den anderen. Die bieten inzwischen auch diverse Produkte an. Von Spar bis "alles drin".

In der Schadenregulierung wird es auch keine großen Unterschiede geben. Die Versicherer wissen, dass eine zügige Zahlung die Schadenregulierungskosten senkt (kein Anwalt, etc.)

Bei den Direktversicherungen wirst Du allerdings fast immer auf eine eventuelle erforderliche Kulanzleistung verzichten müssen. Da setzt sich niemand für Dich ein, außer Du selbst. Ein Vermittler oder Makler hat da eben andere Möglichkeiten. Das ist m. E. der einzige Unterschied.

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ich kenne Versicherte von Direktversicherern, die gut damit fahren und welche, die weniger gut damit fahren.

Ich habe mich in meinem Bekanntenkreise umgehört, wer wo versichert ist und wer gut mit der jeweiligen Versicherung gefahren ist. Und danach habe ich meine Versicherung gewählt.

Meine Versicherung hat auch einen Direktversicherungsarm. Zu diesem könnte ich ohne Probleme wechseln - was auch schon der Fall war. Dieser kann bei den Konditionen mit directline & Co locker mithalten.

Ich nehme lieber einen nicht so kleinen Versicherer und zahle ein Paar Euro mehr.

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Meine "Erfahrungen" sind: Ein Versicherer mit dem Du persönlichen Kontakt haben kannst, d.h. regional in Deiner Umgebung, ist Gold wert. Es gibt ja genügend und Du kannst Preisangebote einholen und vergleichen. Viele haben auch in Deiner Nähe beratende Mitarbeiter. Du bekommst im Februar Deinen neuen Wagen (Glückwunsch) Lass Dich doch von Deinem Händler/Verkäufer beraten, hör Dir seine Meinung dazu an. Es lohnt sich.

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Die Quote der Kundenbeschwerden ist bei Direktversicherungsunternehmen deutlich höher als bei der Konkurrenz. Das kann natürlich unterschiedlichste Gründe haben: Während man ansonsten den Versicherungsvertreter als festen Ansprechpartner hat, operieren Direktversicherer ausschließlich per Callcenter, man muß seine Geschichte bei jedem Anruf noch mal neu erzählen. Das mag zur Unzufriedenheit beitragen. Aber sicher ist der Kostendruck noch höher als bei herkömmlichen Versicherungsunternehmen. Statt allgemein zu spekulieren würde ich mich an Deiner Stelle mal im Internet umsehen. Google den Namen des auserkorenen Unternehmen und setze Begriffe wie "Ärger mit" oder "Probleme mit" hinzu. Wenn es da nur Beschwerden hagelt würde ich von einem Vertragschluß Abstand nehmen und lieber etwas mehr Beitrag zahlen.

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Kommentar von RatsucherZYX
06.12.2013, 08:37

Die Quote der Kundenbeschwerden ist bei Direktversicherungsunternehmen deutlich höher als bei der Konkurrenz.

Ich glaube nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe und davon gibt es einige. Das ist kein Scherz.

Seit Jahren bin ich bei Direktversicherern und fahre, trotz Schadensfall, gut damit. Selbst INEAS, die vor etwa 2-3 Jahre Konkurs anmeldeten, haben in diesen Tagen mitgeteilt, dass die überzahlten Prämien vergütet werden. Die INEAS betreffenden Kundenbeschwerden kann man also wieder rausrechnen. :-)

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