Kennt jemand Fidelity Investmentfonds?

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8 Antworten

Ich habe seit November 2011 mein primäres Fondsdepot bei FFB/Fidelity und manage das selbst. Die Vermögensmanagementleistungen von Fidelity nehme ich nicht in Anspruch.

Fidelity ist in USA ein großes Unternehmen, das nicht nur selbst Fonds herausbringt - einige davon sehr gute -, sondern auch anbieterneutrale Depots für Fonds, ETFs, Aktien etc. anbietet. Vermögensmanagementfunktionen sind in USA ebenso zu bekommen. Mit Übernahme der FFB (Frankfurter Fondsbank) hat Fidelity eine universelle Fondsbank im Unternehmen und bietet für Portfolios ab einer gewissen Größe ca. 6.000 Fonds und ETFs ohne Ausgabeaufschlag an. Das Vermögensmanagement steht bereits für kleinere Beträge im fünfstelligen Bereich zur Verfügung, was üblicherweise bei anderen Gesellschaften erst ab 250 kEUR aufwärts möglich ist. Das bildet einen aus meiner Sicht ganz wesentlichen Punkt, den die ganzen Banken und Sparkassen ignorieren, ab: das Rebalancing und Umschichten bei Bedarf.

Du kannst Dir ja mal einen Portfoliovorschlag erstellen lassen und den hier zur Diskussion stellen. Wenn der Vorschlag dann Deinen Vorstellungen entspricht und Du Fidelity in Anspruch nehmen möchtest, dann ist es trotzdem sinnvoll, vierteljährlich nach der Entwicklung zu schauen und mit dem gesunden Menschenverstand zu beurteilen. Dafür gibt es im Online-Account ein Reportingtool. Es gibt auch ein Tool, das die Länder-, Branchen- und Währungsverteilung von Fonds betrachtet, um die Gesamtallokation im Portfolio zu beurteilen. Damit vermeidet man Klumpenbildungen, wenn verschiedene Fonds in ähnliche Werte investieren.

Ich bin auf Erfahrungen und Meinungen gespannt.

Meine Empfehlung ist sich von einen Finanzberater mit hoher Investmentfondskompetenz beraten zu lassen und dann gemeinsam mit ihm ein vernünftiges Fondsportfolio zusammen zu stellen. Der Berater sollte natürlich außer der absoluten Sachkompetenz auch das komplett verfügbare Fondsuniversum bieten können. Kosten sind nur zweitrangig. Denn es wichtig, das man die richtigen Fonds mit der richtigen Performance und der richtigen Streuung (Portfoliozusammenstellung) in seinem Depot hat.

Bei der Fondsauswahl kann man viel falsch machen. Es gibt in Deutschland über 10.000 möglichen Fonds und die Wahrscheinlichkeit hier auf die falschen Fonds zu setzen ist groß. Es gibt:

  • Geldmarkt-, Renten-, Aktien-, Absolut-Return-, Misch, Multi-Asset-, Dach- oder Immobilienfonds
  • Branchenfonds, Länderfonds
  • Risikoklasse
  • geografische Region
  • richtige Aktiengröße Small-, Mid.- Largecap-Fonds
  • der richtige Anlagestile (Value, Growth, Blend, Momentum, Top-Down, Bottum Up)

Ich behaupte kein Laie kann für sich die richtige Asset-Allocation zusammenstellen.

Und wenn man das Glück hat und so jemanden findet, wie oft geht man dann dahin damit der guckt ob das Portfolio noch richtig zusammengestellt ist?

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@Pumuckl12345678

Investmentfonds sind grundsätzlich erstmal langfristige Anlagen. Hin und Her macht Taschen leer ist ein gängiger Ausdruck für zu häufiges austauschen der Assets. Man muss nicht ständig ins Portfolio schauen, da manche Titel in den Fonds erst nach einer gewissen Zeit ihre Kurssteigerungen erzielen. Was natürlich auch noch stark von der Kategorie der Fonds abhängig ist.

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Fidelity ist eine von vielen Kapitalanlagegesellschaften und es ist keine gute Idee, sich auf eine zu beschränken. Zwar haben viele dne Anspruch, ein vollständiges Sortiment zu bieten. Nur ist halt jede KAG auf bestimmte Segmente und Anlagestile spezialisiert oder gerade dabei, sich aufzupeppen. Ob das gelingt ist bei allen eher unwahrscheinlich.

Wenn ich "größere Beträge" anzulegen habe, wovon ich lebe, geht es mehr um fünf bis zehn Kapitalanlagegesellschaften, die zur Zusammenstellung eines für dne Anleger optimalen Portfolios benötigt werden. Fidelity ist her selten dabei.

Du wirst alsi nicht daran vorbeikommen, dir einen unabhängigen, in seiner Auswahl also freien Berater zu suchen. Sinnvoll erscheint auf dem Weg, bei einigen anzufragen und dann den zu nehmen, bei dem du das beste Gefühl hast.

Du wirst alsi nicht daran vorbeikommen, dir einen unabhängigen, in seiner Auswahl also freien Berater zu suchen. Sinnvoll erscheint auf dem Weg, bei einigen anzufragen und dann den zu nehmen, bei dem du das beste Gefühl hast.

Wie findet man so jemanden? Gibt es überhaupt wirklich unabhängige Berater?

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@Pumuckl12345678

Von der Produktauswahl unabhängig ist fast jeder Berater, der sich auf offene Fonds spezialisiert hat. Die Frage, ob er gut ist, lässt sich dagegen wengier leicht beantworten.

Die Berater in offenen Fonds, die ich kenne, sind fast alle ok. Das Produkt an sich ist wesentlich besser für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet als alle andere und die, die sich darauf spezialisiert haben, haben schon mal ihr Sortiment zu Ungunsten des schnellen Geldes und zu Gunsten der Kunden zusammengestellt.

Wenn du den anrufst und fragst, ob er sich mehr in offenen Fonds, Versicherungen oder mehr in Beteiligungen auskennt und er erklärt dir, dass er fast nur in offenen Investmentfonds macht, lohnt sich für dich auf jeden Fall ein Termin.

Wenn du aber vom Experten beraten und mit geringen Kosten (also hohen Rabatten auf dne Ausgabeaufschlag) anlegen willst, kommst du wahrscheinlich an einem Berater, den du nur im Internet findest, nicht vorbei.

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Ganz allgemein bevor du eine größere Summer irgendwo anlegst: Lese dich bitte etwas in die Thematik Aktien, Börse, Anleihen, Fonds etc. ein. Denn ansonsten wirst du trotz unterschiedlichster Anlageberatungen nie eine gute und fundierte Entscheidung treffen können. Viel Erfolg!

Hallo,

die Fidelity ist eine seröse Gesellschaft, die schon lange am Markt ist. Pass jedoch auf, daß du keinen allzu hohen Aufschlag bezahlst. Der ist direkt bei der Gesellschaft oder bei Direktbanken im allgemeinen niedriger, als bei "normalen" Filialbanken.

Ich kenne Fidelity Investments vom Namen her aber nicht aus eigenen Erfahrungen und kann daher weder zu- noch abraten. Angesichts Deiner eigenen Unkenntnis empfehle ich das Vorhaben mit einen Finanzberater Deines Vertrauens zu besprechen. Das Vertrauen zu dem Finanzberater sollte möglichst 100 % betragen.

Das Vertrauen zu dem Finanzberater sollte möglichst 100 % betragen.

Das ist ein Problem, so jemanden zu finden

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Fidelity ist eine sehr bekannte Investmentfirma mit teils sehr guten Fonds wie Fondsmanagern. Dennoch muss auch hier die Strategie mit der Auswahl der Fonds zusammenpassen. Die Fondsgesellschaft alleine ist noch kein Garant für eine gute Rendite.

Stimmt. Aber hier geht es um den Vermögensmanagementzweig von Fidelity, nicht die Fondsgesellschaft im engeren Sinne.

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Fidelity bietet ein ganzes Fondsuniversum! An was dachtest Du denn da? Informiere Dich doch am besten zunächst mal über das Gesamtangebot von Fidelity und formuliere die Frage dann noch einmal konkreter.

Ich habe mich da angemeldet, dann kamen da viele Fragen um meinen Anlegertyp zu bestimmen. Da kam dann raus, daß ich ein defensiver Anleger bin (was ich ja auch selber weiß) und dann kam ein Vorschlag für ein Portfolie und nun schicken die mir irgendwelche Unterlagen zu, die ich dann unterschrieben zurücksenden soll. Die Kosten betragen dann 0,7% jährlich vom Anlagebetrag. Bin mir nur noch nicht sicher, in welcher Höhe ich das dort anlegen soll. Habe da jetzt erstmal 20% von meinem Gesamtbetrag angegeben. Weiß ja nicht, ob das wirklich so das Wahre da ist.

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@Pumuckl12345678

Das war diese Seite:

www.fidelity-direkt.de/fonds/fonds/sam/default.page

Derartige Angebote gibt es doch vielen Anbietern. Da solltest Du ganz einfach noch mehrere Angebote einholen und Dich dann entscheiden. Schwierig ist es allemal, denn man weiß immer erst hinterher, ob es die richtige Entscheidung war. Vielleicht ist es garnicht schlecht, den Gesamtbetrag auf mehrere Anbieter aufzuteilen. Das minimiert zumindest das Risiko, an einen unfähigen Anbieter zu kommen.

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@Privatier59

Aber es ist schon besser, wenn ich das Vermögensmanagement von Fidelity in Anspruch nehme und dafür die 0,7% Kosten in Kauf nehme anstatt selber mein Depot nach deren Vorschlag zusammenzustellen, oder?

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