Keine Studentische Sozialversicherung: Besser Teilzeitstelle oder Werkstudentestelle?

3 Antworten

Als Arbeitgeber würde ich wohl auch abraten, denn der müsste dann seinen Anteil zur KV etc. noch dazu zahlen.

Dein KV-Abzug bei 1200 brutto wären ca. 114,-€, und den gleichen Betrag zahlt der AG.

Zum Lohnsteuerabzug weiß ich jetzt nichts, aber das könntest Du über eine Steuererklärung ohnehin ausgleichen.

Bei einer Werkstudentenstelle werden nur die Beiträge zur Rentenversicherung fällig, von dir und dem Arbeitgeber. Lohnsteuer würde ggfs. entsprechend des Einkommenes auch anfallen.

Bei voller Sozialversicherungspflicht fallen Kranken-u.Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung an, wo du und der Arbeitgeber jeweils seinen Anteil zahlt. Das wäre teuerer für den Arbeitgeber.

Der niedrigste Beitrag ist z. B. für Nov. 18 177,63 € für KV und PV bei Audi BKK.

Lt. Andri123 würdest du als Sozialversicherungspflichtige Teilzeitstelle ausgelegt 114 €(habe ich nicht nachgeprüft) selbst bezahlen.

Nun mußt nur noch deinen AG überzeugen.

Steuern und Krankenversicherung bei zwei Wohnsitzen in zwei EU-Ländern (D. & Ö.), Teilzeitbeschäftigung (in Ö) und freiberuflicher Tätigkeit (D. & Ö.)?

Hallo, ich habe eine - aus meiner Sicht - etwas komplizierte Frage, zu der ich auch bereits von unterschiedlicher Stelle unterschiedliche Antworten erhalten habe.

Ich bin gebürtiger Österreicher & schließe gerade mein Studium in Deutschland ab, daher war ich zuletzt auch für meine freiberufliche Tätigkeit, neben dem Studium, in Deutschland gemeldet.

Meine Tätigkeit liegt im künstlerischen Bereich, wobei meine Kunden im Augenblick häufig auch gewerblich sind.

Inzwischen beende ich in Deutschland noch meine Diplomarbeit, habe aber eine feste Teilzeitstelle in Österreich an der Uni und darüber hinaus regelmäßige Freelance-Aufträge, in Österreich und Deutschland, wobei ein Großteil der Aufträge aus Österreich kommt.

Ich habe sowohl in Deutschland als auch in Österreich einen Wohnsitz.

Auskünfte beim Finanzamt und anderen Informations-Plattformen waren bislang hauptsächlich entweder:

-Steuern zahlen da wo der Lebensmittelpunkt/Hauptwohnsitz liegt

oder:

-Steuern zahlen da wo die Tätigkeit ausgeübt wird. - was aber bei "Remote"-Arbeiten oft schon nicht ganz eindeutig ist.

Auch das Durchforsten des Forums hier, hat die Frage für mich noch nicht eindeutig beantworten können, zum Teil steigt die Verwirrung eher etwas :)

Dazu kommt, dass ich mich regelmäßig - dadurch, dass ich gelegentlich auch noch in dritten Auslandsstaaten unterwegs bin - in keinem der Länder über 183 Tage aufhalte. Oder dies aber nicht eindeutig vorher weiß, weil es zumeist sehr knapp ist.

Wo muss ich meine Steuern geltend machen und welche Möglichkeiten habe ich bezüglich der KV und allg. Sozialversicherung (falls das hier beantwortet werden kann - wäre sehr dankbar über sachkundigen Rat auch in dieser Sache).

Im Moment bin ich etwa durch meine Teilzeitanstellung in Österreich Sozialversichert, weiß aber nicht, ob meine Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, diese nicht zukünftig überschreiten werden (vermutlich). Muss ich dann in beiden Ländern versichert sein? Wie entscheidet sich dies?

Entschuldigung für die etwas verwirrende Fragestellung (bildet den Kopfknoten allerdings ganz gut ab) – Danke im Voraus!

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