Keine Krankenkassenbeiträge für Riester-Rentner in der KVDR?

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2 Antworten

Die meisten Rentner werden künftig - zusätzlich zur gesetzlichen Rente und zur Betriebsrente - noch andere Alterseinkünfte haben: Eine Riester-Rente, eine Rürup-Rente oder eine andere private Rentenversicherung. Und das ist gut so.

Allerdings: Wer so vielseitig abgesichert ist, sollte besonders auf seine Krankenversicherung achten. Wer nicht aufpasst, muss nämlich von den zusätzlichen Alterseinkünften Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Dies gilt auch für die Riester-Rente. Betroffen hiervon sind diejenigen, die im Alter freiwillig gesetzlich versichert sind. Wer dagegen im Alter pflichtversichert ist (in der Krankenversicherung der Rentner, kurz: KVdR), bleibt hiervon verschont.

Die zusätzliche Belastung der Renteneinkünfte können gesetzlich Versicherte vermeiden, indem sie der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gleich "treu bleiben" - oder wenigstens rechtzeitig wieder in die GKV zurückkehren.

Krankenversicherung der Rentner Die Riester-Rente ist sozialversicherungsfrei - damit werben die Verkäufer von Riester-Verträgen. Diese positive Botschaft gilt allerdings nur dann, wenn die Riester-Anleger im Alter in einer gesetzlichen Kasse pflichtversichert (oder privat versichert) sind, nicht jedoch für freiwillig Versicherte. Letztere müssen von 200 Euro Riester-Rente rund 35 Euro an ihre Kranken- und Pflegeversicherung abführen.

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Alle Einkünfte werden zur Krankenversicherungsberechnung herangezogen. Auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

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