keine Einnahme Umsatzsteuer - gezahlte zurück?

2 Antworten

Den § 15 Abs. 3 UStG bemühen. Da ist aufgeführ wann der Vorsteuerabzug ausgeschlossen ist.

Bezogen auf das Beispiel, nach § 4 Nr. 16, oder 18 UStG sind die Umsätze Steuerbefreit udn damit ist der Vorsteuerabzug ausgeschlossen.

d.h., wenn man keine einnimmt, kann man auch keine absetzen.

Wenn man nun eine Rechnung hat, die U-St ausweist bzw. beinhaltet, kann man dann den kompletten Rechnungsbetrag absetzen oder nur netto ohne USt?

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@guterwolf

grob gesagt kann man das sagen.

Es gibt einzelfälle, wo man Vorsteuerabzug hat, obwohl man keine Umsatzsteuer berechnet, z. B. bei Ausfuhrlieferungen.

Als Betriebsausgabe ist immer der Betrag abzugsfähig, der einen wirtschaftlich belastet.

Also Rechnung über 100,- + 19 % Umsatzsteuer. bei Vorsteuerbzug sind 100,- Euro abzugsfähig habe ich einen Vorsteuerabzug, sind 119,- Euro kosten.

das betrifft ja z. b. auch die Kleinunternehmer.

Oder Sonderfälle wo aufgeteilt wird, weil der Unternehmer unterschiedliche Umsätze macht. z. B. Versicherungsvermittlung (ohne Umsatzsteuer) und Beratungen (mit Umsatzsteuer).

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Entscheidend ist, ob die eigenen Umsätze steuerpflichtig sind.

Kurz gesagt, eigene Umsätze keine Steuer, kein Vorsteuerabzug.

Selbst zählen müssen, Vorsteuerabzug.

Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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Wie verbuche ich eine Zahlung, dessen Rechnungsstellung im letzten Jahr erfolgte?

Hallo.

Ich mache meine EÜR seit Jahren selber und hatte bislang auch noch nie ein Problem mit dem FA. Bis jetzt. Gestern habe ich einen Brief vom FA erhalten, dass die Angaben der EÜR und USt-Erklärung nicht übereinstimmen würden.

Vorweg: Meine Umsätze aus dem Gewerbe sind so niedrig, dass das FA auf die USt-Voranmeldung verzichtet. Ich sammel also praktisch alles bis zum Ende des Jahres.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich alles richtig gemacht habe (ansonsten hätte ich die Unterlagen auch so nicht abgegeben). Aber eine Sache war bei diesem Jahreswechsel 2014/2015 anders als sonst:

Ich habe am 27.12.2014 noch eine Rechnung gestellt, dessen Bezahlung aber erst Ende Januar erfolgte. Entsprechend der Soll-Versteuerung, habe ich bei der USt-Erklärung die Umsatzsteuer von ca. 133 Euro mit angegeben. Der Geldeingang erfolgte erst einen Monat später. Daher habe ich in der EÜR diesen Geldeingang nicht verbucht. Zum einen, weil es mein Programm (WISO Mein Büro) so vorgibt, zum anderen, weil ich es auch so kenne, dass man Geldzu- und abflüsse erst verbucht, wenn sie stattfinden (mit einigen wenigen Ausnahmen).

Bevor ich jetzt meinen Steuerberater, der sowieso im Urlaub ist, dazu befrage, möchte ich gerne eure Meinung, bzw. euer Wissen dazu hören. Habe ich die Angaben in der USt-Erklärung und der EÜR richtig gemacht? Und kann das die Unstimmigkeit sein, die das FA bemängelt? Ich werde so oder so beim FA anrufen und nachfragen. Nur möchte ich dafür bestmöglich vorbereitet sein. ;)

Vielen Dank schon mal!

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