Kein Versicherungsschutz bei Nachbarschaftshilfe?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Gärtner soll in seine Versicherungsbedingungen schauen. Gute Privathaftpflichtversicherungen bezahlen auch bei Gefälligkeitshandlungen. Wenn er diese Risiko nicht abgedeckt hat, sollte er sich für die Zukunft ein bessere Versicherung anschaffen.

Naja, ich sehe das etwas anders als in den bisherigen Antworten. Gefälligkeit? Schließlich handelt es sich um eine Eigentümergemeinschaft und der Garten muss ja wohl gemacht werden. Vorher hat man dafür einen Gärtner bezahlt, da war es keine Gefälligkeit. Wenn man sich einigt, diese Aufgabe auf einen Mieter oder Eigentümer zu übertragen ist das für mich nicht zwangsläufig eine Gefälligkeit von diesem. Kommt aber wohl auf die Schilderung an.

Üblicherweise hat man immer die "Verkehrssicherungspflicht". Lasse ich ein Kabel also einfach so liegen, dann muss ich damit rechnen, dass jemand darüber stolpert, weil er es nicht gesehen hat. Ist ja auch so, wenn jemand auf einem frisch gebohnerten Boden zu Sturz kommt.

Ich würde in dem Fall nicht so einfach aufgeben. Wie schon von anderer Seite genannt, sollte ja auch eine Haus- und Grundstückshaftpflicht vorhanden sein...

Ich war ja nicht dabei, aber mir kommt die Sache merkwürdig vor. Wer trägt denn schon zwei große Vasen auf einmal und das dann auch noch ohne auf den Weg zu gucken. Sollten die Vasen etwa kaputt gehen? Wie auch immer: Man kann aus einer Schadensentstehung nicht auf ein Verschulden schließen, sondern muß umgekehrt vorgehen und da sehe ich schon an diesem Punkt das Ende der Fahnenstange. Wer nicht auf den Weg schaut ist sein Unglück selber schuld!

Du, wenn ich dir alles erzählen würde was in dieser Wohnanlage schon passiert ist dann würdest du nicht mal die Augenbraue heben wegen der Geschichte... Ich kann ohne Probleme einen ganzen Abend damit füllen, die Vorfälle hier zu erzählen. Wahrscheinlich ist hier irgendwas im Wasser ;-)

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