Ist kein SEPA-Mandat notwendig, da eine stillschweigende Anerkennung vorliegt?

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2 Antworten

Hallo, das ist halt ein juristisches Risiko. Liegt kein gültiges Mandat vor, könnte der Zahlungspflichtige alle Lastschriften der letzten 36 Monate zurückgehen lassen. Natürlich wird das vorher durch die Bank geprüft. Zum einen entsteht dadurch bei Ihnen ein Rückgaberisiko, dass gerade bei hohen Beträgen ein Loch in die Kasse reißen kann. Zum anderen handeln Sie vertragswidrig gegenüber Ihrer Bank. Die könnten bei erkennbaren wirtschaftlichen Risiken die Lastschriftvereinbahrung kündigen und dann war es das mit Lastschriften. Klar, in der täglichen Praxis kräht kein Hahn nach dem Mandat, immer erst wenn es irgendwo schief geht. Das ist aber in allen Lebenslagen so...

gammonwarmal 24.11.2015, 10:12

Liegt kein gültiges Mandat vor, könnte der Zahlungspflichtige alle Lastschriften der letzten 36 Monate zurückgehen lassen.

Kannst Du das irgendwie belegen? Ich kannte bisher nur 13 Monate.

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Ich würde so ein Vorgehen als Vertragsbruch gegenüber Deiner Bank ansehen.

Zwar weiß ich nicht, wes Geistes Kind der durchschnittliche Normalbürger ist, der diese Papiere bei Dir unterschreibt, aber mir ist geläufig, wem ich eine Einzugsermächtigung erteilt habe. Ich würde in so einem Fall sofort eine Strafanzeige loslassen.

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