Kein Eigenkapital, Hauskauf realistisch?

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3 Antworten

Es handelt sich um Österreich? (wegen "um" und "Karenz")

In D wird die Kreditvergabe seit einiger Zeit restriktiver gehandhabt, hier hättet Ihr es vermutlich schwer.

Grundsätzlich hättet Ihr mit dem Einkommen ja kein Problem, einen solchen Kredit zu stemmen, selbst wenn die Zinsen in einigen Jahren wieder steigen sollten.

Mit der Frage solltet Ihr Euch an Eure Hausbank(en) wenden und Euch selbst vorher einige Frage beantworten:

- Wie regelt Ihr die Unterbringung des Kinds, wenn Ihr beide arbeitet?

- Könnt Ihr Reserven bilden, falls Schäden an Haus oder Autos auftreten.

- Wie hoch sind die regelmäßigen Kosten des Hauses (Steuern, Müll, Wasser, Heizung...)?

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So schnell verrät man sich, ja Österreich. Die Kinderbetreuung können wir durch familiäre Netzwerke abdecken, also auch kostenlos bzw. bietet ab dem 18. Monat der Arbeitgeber eine Kindergrippe. Außerdem wird sie in Elternteilzeit zurück in die Arbeit gehen und hat somit Anspruch auf vorher fix festgelegte Arbeitszeiten. Reserven zu bilden sollte gut möglich sein, ist aber natürlich davon abhängig wie hoch eine monatliche Rate für den Kredit ist. Groß Sanierungen (Dach, Fenster, Fassade, Kamin, Heizung, Strom,Terrasse, Balkom) wurden im letzten Jahr gemacht, daher sollte in diesem Bereich zumindest ein paar Jahre Ruhe sein. Wobei wir uns natürlich bewusst dass bei einem Haus immer etwas sein kann. Die regelmäßigen Kosten liegen bei ca. 250€. Schätzt du unsere Chancen in Österreich besser ein? Wir haben in zwei Wochen einen Termin bei unseren Banken, wollten aber vorab zu Einschätzungen kommen ob wir ganz unrealistische Hoffnungen haben.

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Kommentar von Mikkey
29.04.2017, 15:28

Nun, wenn man von 2% Zinsen und 3% Tilgung ausgeht, kämt Ihr auf 960€ monatlich. das sollte locker zu machen sein.

Bei einer angenommenen Zinsbindung von 10 Jahren müsst Ihr allerdings etwas dafür tun, die Höhe des Anschlusskredits zu reduzieren. Dann wären nicht knapp 70% (~160 000) übrig sondern nur 50% (115 000). Das wäre sogar bei 8% Zinsen noch machbar.

Ich kenne die Regeln in Österreich überhaupt nicht, auch nicht, ob die Verschärfung in D auf eine EU-Harmonisierung zurückgeht. Es gibt sicher noch andere Antworten.

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es hängt z.B. auch sehr davon ab, wie risikofreudig ihr seid: als Hausbesitzer muss man auch mit unvorhergesehenen Kosten rechnen: Dach, Heizung, Wasserleitung ...

Wenn man 2 Autos braucht, fallen auch hier immer mal wieder Reparaturen oder Neuanschaffungen an ...

Ich persönlich würde alles durchkalkulieren und eben auch in gewissem Rahmen solche unvorhersehbaren Kosten einbeziehen.

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