Kein Berliner Testament unter Eheleuten mit Kindern - Folgen bei Hausbesitz?

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4 Antworten

Ohne Berliner Testament gibt es im Erbfall nach dem erstversterbenden Ehegatten eine Erbengemeinschaft mit den Kindern. Eine Veräußerung des Hauses wäre nur unter Beteiligung aller Miterben möglich. Mit Berliner Testament ist der überlebende Ehegatte Alleinerbe, allerdings Pflichtteilsansprüche der Kinder lassen sich dadurch nicht ausschließen. Diese betragen wertmäßig die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Wie gesagt: Wertmäßig, denn eine Erbengmeinschaft gibt es da gerade nicht, sondern nur schuldrechtliche Ausgleichsansprüche.

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Den Kindern stünde ja normalerweise ein Teil zu.

Weil dem so ist, sieht das Berliner Testament vor, dass sich die Eheleute gegenseitig zum Erben einsetzen, so dass Kinder bzw. andere Personen erst erben, wenn auch der andere überlebende Ehegatte verstorben ist.

Also würde ich doch vorschlagen, Ihr setzt so ein Testament auf und die Frage hat sich erübrigt.

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Den Kindern denn steht dann nicht ein Teil zu, ohne Testament gehört jedem Kind dann ein Viertel des vererbten Besitzes. Das muss auch nicht getrennt verwaltet werden, dass muss letztlich mit ihnen verwaltet werden, denn ohne ihre Zustimmung geht dann nichts mehr.

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die Kinder haben einen Anspruch auf ihren gesetzlichen Anteil, den Pflichtteil. Damit werden diese Miteigentümer und bestimmen mit über die Dinge, das Haus betreffend.

Wenn die Kinder ihren Pflichtteil nicht bekommen, diesen nicht einfordern, dann kann der noch lebende Partner alleine entscheiden.

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