Kein Anspruch auf krankengeld warum?

3 Antworten

Das kommt darauf an, wie nun Dein Status ist. Bist Du wieder gesund?

Dann könnte für Dich ALG I zutreffen, weil Du arbeitslos/arbeitssuchend bist.

Wenn Du zum Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit noch im Arbeitsverhältnis warst, besteht m. E. ein Anspruch auf Krankengeld.

http://www.kanzlei-hasselbach.de/2015/anspruch-auf-krankengeld-bei-arbeitslosigkeit-und-kuendigung/04/

hallo,

wenn du dir das Bein in den ersten 4 Wochen der Beschäftigung gebrochen hast, bekommst du keine Lohnfortzahlung, sondern Krankengeld. Wenn es danach war, bekommst Du Lohnfortzahlung.

Nach dem Ende der Beschäftigung solltest Du weiter Krankengeld bekommen, aber eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist dafür auch erforderlich, auch wegen der Weiterversicherung.

Viel Glück

Barmer

Hallo,

war es eine Probezeit von 6 Wochen bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag?

Oder ein auf 6 Wochen befristeter Vertrag?

Wann war der Beschäftigungsbeginn?

Monatlicher Bruttoverdienst mehr als 450 Euro monatlich?

Gruß

RHW

Ablehnung Krankengeld nach Elternzeit

Meine Frau ist seit Anfang 1999 bei der Lufthansa AG angestellt. Nach der Geburt unseres ersten Kindes im Juli 2005 nahm Sie Elternzeit. Nach der Geburt unseres zweiten Kindes endete die entsprechende Elternzeit am 27.02.2010. Danach nahm Sie noch ein weiteres Jahr sog. Familienzeit, ein spezielles Angebot der Lufthansa AG zur Pflege oder Betreuung von Familíenangehörigen. Ihr Wiederentritt zum 28.02.2011 stand seit langem fest. Seit 28.02.2011 wurde sie selbst Mitglied bei der gleichen Krankenkasse.

Im Februar 2011 erkrankte meine Frau. Da der Wiedereintritt auf einen Montag fiel und sie ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit geben wollte, rechtzeitig Schulungstermine und Hotelbuchungen zu stornieren, ging Sie bereits am 22.02.2011 zum Arzt und ließ sich arbeitsunfähig krank schreiben. Ihr Arbeitgeber zahlte anstandslos Bezüge bis 10.04.2011 und darüber hinaus einen Krankengeldzuschuss bis einschl. 28.08.2011. Ebenso wurde eine Verdienstbescheinigung zum Zwecke einer Beantragung von Krankengeld an ihre Krankenkasse weitergeleitet. Eine Beantragung ihrerseits erfolgte umgehend.

Trotz mehrerer Nachfragen kam mit Schreiben vom 08.07.2011 folgende Ablehnung unter Berufung auf §44 Abs.2 Satz1 Nr.1 Sozialgesetzbuch5 (SGB V): "Leider besteht kein Anspruch auf Krankengeld, da die Arbeitsunfähigkeit ab 22.02.2011 während der Familienversicherung, also einer Mitgliedschaft ohne Krankengeldanspruch besteht. Unser Einspruch vom 19.07.2011 wurde an einen Widerspruchsausschuss weitergeleitet, bis heute ohne Ergebnis. Jeglicher Briefverkehr unsererseits wird mit der Bemerkung ,"erhalten und zu den Akten genommen" beantwortet. Anzumerken ist noch, dass ihr Arbeitgeber von der Krankenkasse aufgefordert wurde, die Zahlung der Bezüge aus den ersten sechs Wochen zurückzufordern. Wurde aber vom Arbeitgeber abgelehnt.

Was läuft hier falsch, wie kann man tun.

Grüsse Bruce

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