Kautioneinbehalt

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Mit der Verjährung bin ich nicht sicher, aber 3Jahre bleibt der Anspruch auf jeden Fall erhalten. Der Vermieter kann die Kaution nur einbehalten bzw. verrechnen, wenn er noch berechtigte Forderungen aus dem Mietverhältnis hat. Also z.B. eine Nachzahlungsforderung aus der letzten Betriebskostenabrechnung. Oder wenn Wohnungsmängel bei der Übergabe festgestellt wurden (Protokoll), die der Mieter zu vertreten hat (Beschädigung z.B.)

Bleibt doch erst einmal zu klären, ob nach dem Tod die Mutter die Wohnung ordnungsgemäß gekündigt hat und auch nach dem Tod die Miete vertragsgemäß weiter bezahlt hat.

Ich unterstelle einmal, das hat sie nicht gemacht - ergo hat der Vermieter schon einmal das Recht die Meitkaution zur Deckung der Miete einzubehalten.

Wenn jetzt die Mutter noch Ansprüche auf den Inhalt der Wohnung anmeldet, dann wird sie sicher vom Vermieter mit offenen Mietforderungen konfrontiert - diese sind ebenfalls berechtigt. Letztendlich werden beide Parteien verurteilt werden - die eine partei, weil sie die Wohnung unberechtigt aufgelöst hat und die andere wegen ausstehender Mietforderungen. Damit ist dann keinem der beiden Parteien geholfen.

Darf der Vermieter Fahrräder die nicht ordnungsgemäß abgestellt sind einfach beseitigen lassen?

Das Abstellen von Fahrrädern im Innenhof ist vom Vermieter untersagt worden. Er sagt, dass es das Erscheinungsbild unordentlich macht und die Räder deshalb immer in den Keller geräumt werden müssen. Er hat auch angedroht, dass er die Fahrräder, die da rumstehen entfernen und entsorgen lässt. Darf er das? Im Mietvertrag steht vom Fahrradverbot im Mietvertrag nichts.

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Bei einer "Darlehnsabtretung" kümmert sich das Jobcenter um die alte Kaution beim Vermieter?

Hallo, ich habe glaube zu 2012 ein Darlehen vom Jobcenter für die Kaution bei einer Genossenschaft erhalten. Musste dabei eine Abtretungserklärung unterschreiben. Habe meiner Meinung auch damals nachgefragt ob ich mich zwecks der Rückbuchung nach Auszug um irgendwas kümmern müsste. Nun hab ich aus anderen Gründen beim Jobcenter angerufen und wir kamen darauf zu sprechen, dass die Kaution offen sei und ich die Zahlen müsse. Ein Gerichtsvollzieher wurde wohl 2015 angewiesen hat aber dem Jobcenter das zurück gegeben da es überprüft werden solle. Seit dem ruhte das ganze. Nun habe ich bei der Verwaltung angerufen, die sagten dass die Kaution verjährt sei. Sie würde das jetzt noch Mal prüfen aber bei meinem Glück wird das nischt. Sie erwähnte allerdings auch wieso das Jobcenter sich nicht gekümmert hätte. Nun die Frage , bin ich aus dem Schneider weil das Jobcenter sich tatsächlich hätte kümmern müssen? Ist die Kaution wirklich verjährt? Und wieso wird die Kaution nicht automatisch auf das Miete-zahlende Konto zurück überwiesen sondern muss beantragt werden?

Danke

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nach auszug wird wird die wohnug neu saniert. wie ist das mit der mietzahlung, nicht vermietbar

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Darf mein Ex Vermieter meine Kaution behalten trotz neuen Nachmieter?????

Hallo

ich hab ein problem ich hab in einer wohnung gewohnt und habe kaution bezahlt nun hab ich eine neue wohnung gefunden und hab auch für die alte wohnung eine neue Nachmieterin gehabt mein Ex vermieter hat sie auch angenommen und sie hat bei ihm den Mietvertrag für die alte wohnung unterschrieben.Jetzt aber zieht der nachmieter doch nicht ein möchte unbedingt aus dem mietvertrag raus und hat deswegen jetzt auch stress mit meinem ex vermieter.Jetzt will er mir meinbe kaution auch nicht auszahlen weil der neue nachmieter doch nicht in die wohnung zieht obwohl er den mietvertrag unterschrieben hat.Darf mein Ex vermieter das????er darf doch nicht einfach meine kaution behalten nur weil der nachmieter doch nicht einzieht oder?ich mein der hat doch den mitvertrag unterschrieben gehabt und mein ex vermieter hat ihn ja auch angenommen dann ist das doch nicht mein problem oder????ich hoff jemand kann mir helfen =(

danke schonmal

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Welche Mittel und Aussichten habe ich, um Mietschulden von einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin bei mir einzutreiben?

Hallo,

Ich habe bis zum 31. Dezember 2014 in einer WG gewohnt. Meine damalige Mitbewohnerin, welche im August in die WG eingezogen war, erwies sich als stark inliquid. Da ich immer stellvertretend für die WG die Miete an den Vermieter überwies und wir schonmal wegen Unpünktlichkeiten ermahnt wurden, habe ich, als die Miete im Sept. fällig war, den üblichen (vollen) Betrag überwiesen, obwohl sie mir Ihren Anteil noch nicht übergeben hatte. Ich habe ihr dies mitgeteilt und Sie gefragt, wann Sie mir Ihren Anteil geben könnte. Daraufhin teilte sie mir mit, dass sie dies erst könne, wenn sie das Kindergeld von Ihrer Mutter sowie die Kaution von Ihrer letzten Wohnung bekommt. Im Oktober passierte das gleiche nur mit dem Unterschied, dass sie mir die Hälfte geben konnte. Damit schuldete sie mir also (bis heute) das 1,5-fache ihres Mietanteils.

Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

  • Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.
  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

6.) Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

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Konto nach dem Tod des Mannes leer geräumt, und die Erben?

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