Kauf von Wertpapieren - wie kann ich die horrenden Provisionen umgehen?

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8 Antworten

Einige Banken bieten auch sehr gute und deutlich günstigere Angebote. Z.B. die Quirin Bank, die ab einem Anlagebetrag von 10 000 Euro nur 38 Euro für die Beratung nimmt.

Bankerin 27.11.2013, 14:55

stimmt, das hab ich unlängst auch bei gelesen, hier werden die Provisionen an die Kunden weitergegeben.

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Der einfachste Weg: Du kaufst solche Wertpapiere nicht.

Welche horrenden Provisionen meinst Du denn?

Beim Kauf von Aktien, Anleihen und sonstigen Wertpapieren über die Börse fallen keine Provisionen an. Es gibt transaktionsbezogene Gebühren.

Beim Kauf von Fonds über die Kapitalverwaltungsgesellschaft fallen Ausgabeaufschläge an, die jedoch bei vielen Online-Brokern und Fondsbanken deutlich rabattiert sind.

Depotgebühren findet man i.d.R. nur sehr geringe bei Online-Banken/Fondsbanken, so daß ich das auch nicht nachvollziehen kann.

Sprichst Du also vielleicht von einem Modell bei der Sparkasse, die für lustige Deka-Fonds 5% Ausgabeaufschlag und eine Depotgebühr haben will? Das kann man ganz einfach umgehen: vergiß die Sparkasse.

Ich vermute du verwechselst Provision und Transaktionsgebühr. Die Provision wird bei Vermittlung eines Wertpapiers (i.d.R. eines Fonds) fällig. Diese kann schon mal 5 Prozent sein - das als horrend zu bezeichnen finde ich fragwürdig. Schau dir mal die Magen in anderen Industriezweigen an.

Die Transaktionsgebühr beim z.B. Aktienkauf ist - je nach Bank - mit maximal 1 % der Anlagesumme recht human - daher verstehe ich die Frage nicht wirklich. Wenn du günstig Wertpapiere kaufen willst, dann suche dir eine Direktbank mit guten Konditionen. Hier musst du dann allerdings alles selbst machen und auf Service sowie Beratung verzichten.

Welche Art von Wertpapieren meinst Du?

Wenn Du Aktien oder Festverzinsliche kaufen willst, fallen kaum irgendwelche "Provisionen" an.

Ich unterstelle mal, dass Du Fondsanteile und bei denen den Ausgabeaufschlag meinst. Der ist in der Tat mit bis zu 6% oft "horrend".

Mindern kann man die hohen Ausgabeaufschläge indem man mit der Hausbank verhandelt oder die Anteile über eine Online-Bank bzw. eine Fondsplattform kauft.

Meist noch billiger ist es, wenn man die Fondsanteile über die Börse in Hamburg kauft. Die schlagen meist nur ein paar wenige Cent auf den innere Anteilswert auf und dazu kommt dann noch die Provision der Bank. Alles in allem sind das maximal 2%.

Wählt man zur Anlage einen guten, international anlegenden und flexiblen Mischfonds, muss man diesen niemals mehr umschichten. Die Anschaffungskosten verteilen sich also auf viele Jahre und sind dann nicht mehr der Rede wert.

Welche und wessen Provisionen in welcher Höhe und wo bei welchen Wertpapieren?

Einige Beispiele wären hilfreich.

von welchen Wertpapieren sprichst du?

Ich zahle für den Kauf von Wertpapieren ca. 0,25% des Ordervorlumens, max. 40 Euro. Ist das horrend?

horrenden

Was ist das das für Dich? Nur wenn man das weiß kann man Dir Alternativen empfehlen.

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