Kassenbuch nur handschriftlich?

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3 Antworten

Man kann die Ausdrucke aus den mordernen Computerkassen nehmen, wenn die die Voraussetzungen erfüllen, es gibt Excelvorlagen, die man aus dem Netz laden kann, oder die Kassensoftware von z. B. Lexware.

Alles ist möglich. Es muss nur sorgfältig, laufend und zeitnah geführt werden. Aber für kleine Kassen ist die Handschriftvariante auch noch immer OK:

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Kommentar von EnnoBecker
31.01.2014, 21:09

Ausdrucke aus den mordernen Computerkassen

...mordenden...?

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für alles haben wir Vorgaben und Gesetze:

'Für eine ordnungsgemässe Kassenbuchführung gilt folgender Grundsatz: Eintragungen in den Geschäftsbüchern müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden (§146 Absatz 1 S. 1 AO)'

Quelle: http://www.muenchen.ihk.de/de/recht/Anhaenge/Merkblatt-Kassenbuchfuehrung3.pdf

Da steht noch viel mehr drin, wer muss, wer nicht etc.

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Du kannst das Kassenbuch auch in Stein hauen oder in indianische Perlschnüre flechten. Das ist deine Sache.

Solange du nicht gerade Gastwirt bist zumindest.

Zweckmäßig ist natürlich eine Form, die man weiterverwerten kann, also maschinenlesbar ist. Das kann auch Excel sein. Stichwort medienbruchfreie Erfassung.

Also ich würde Leute, die mit so einem ollen Schinken von Anno Knips ankommen, gepflegt zur Türe begleiten.

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Kommentar von blackleather
31.01.2014, 21:03

Ich führe übrigens seit ein paar Monaten einen reizvollen Streit mit dem Fiskus um die Frage, ob

a) eine Verpflichtung besteht, jeden einzelnen Kassenumsatzvorgang aufzuzeichnen und elektronisch zu speichern und

b) der Fiskus ein Zugriffsrecht auf die gespeicherten Einzelumsätze hat.

Mir zur Seite steht dabei natürlich das Hessische FG-Urteil i.S. Apotheken, das StB Dr. Bellinger erfochten hat (der aber in vergleichbarem Sachverhalt vor dem FG Sachsen-Anhalt gescheitert ist). Der Fiskus hingegen argumentiert mit den Aufzeichnungspflichten nach § 22 UStG.

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