Kapitalerträge freiwillig versicherte selbständige

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2 Antworten

Ja.

Lies bitte § 3 und insb. dort Ziff. 1b in diesem Dokument:

http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/Grundsaetze_Beitragsbemessung_Freiwillige__30052011.pdf

"Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und Einnahmen aus Kapitalvermögen sind den beitragspflichtigen Einnahmen nach Abzug von Werbungskosten zuzurechnen. Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Als Werbungskosten ist bei Einnahmen aus Kapitalvermögen ein Betrag von 51 Euro pro Kalenderjahr zu berücksichtigen, sofern keine höheren tatsächlichen Aufwendungen nachgewiesen werden...."

Der Sparerpauschbetrag von € 801 spielt also keine Rolle (siehe Ziff. 1 "ohne Rücksicht auf ihre steuerliche Behandlung"), sondern wird ersetzt durch die tatsächlichen Werbungskosten (mind. jedoch € 51). Damit ist die Dir erteilte Erklärung falsch, dass schon 1 ! euro einer zuviel ist! Es fängt erst bei € 52 an, was aber natürlich wenig tröstlich ist.

Frage: Warum tauchen die € 1.000 in der Steuererklärung auf? Kapitalerträge, die der Abgeltungsteuer unterliegen, tauchen idR nicht mehr dort auf.

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Hallo,

1000 EUR liegen wohl über dem Freibetrag. Bei steuerpflichtigen Einkünften aus Kapital entfällt die Härtefall-Mindestregelung.

Leider.

Gruss

Barmer

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niklass 06.02.2013, 18:41

mir wurde erklärt dass schon 1 ! euro einer zuviel ist!

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