Kapitalbildende Lebensversicherung von 1991

3 Antworten

Hallo, Sie haben eine garantierte Verzinsung (der Sparanteile) von 3,5 Prozent p.a., viel mehr als das können Sie auch nicht erwarten. Die mal ursprünglich prognostozierte Ablaufleistung ist sicherlich über die Jahre immer weiter abgesunken, bedingt auch durch die seit Jahren sinkenden Zinsen und Überschüsse. Die Auszahlungssumme ist steuerfrei, egal ob Sie den Vertrag 2016, 2038 oder 2014 beenden (vorausgesetzt Sie haben min. 5 Jahre lang Beitrag bezahlt). Die erste Frage sollte sein, benötige ich den Todesfallschutz noch ? Und wenn ja, wie lange (u.U. auch nach 2016 noch) ? M.E. macht eine Kündigung vor 2016 keinen Sinn, es sei denn Sie benötigen das Geld dringend. Eine bessere Verzinsung als 3,5 % bekommen Sie nicht. Auch wenn davon noch Kosten abzuziehen sind, bleibt deutlich mehr übrig als bei einer Festgeldanlage über 2 Jahre. Dann können Sie 2016 abwarten und dann weiter überlegen was mit dem Vertrag passieren soll. VG,

Hallo Hanseat! Diese Antwort hat mir schon sehr geholfen. An eine Kündigung vor 2016 habe ich nicht gedacht. Es geht mir vielmehr darum festzustellen, ob es sinnvoll ist diese Versicherung noch weitere 22 Jahre laufen zu lassen. Das Geld benötige ich nicht und die freiwerdenden Beitragssummen kann ich ab 2016 anders investieren. Einen Todesfallschutz habe ich auch über meine Unfallversicherung. Wahrscheinlich geht es dann ab 2016 eher darum zu entscheiden, ob ich die Versicherung mit Verlusten kündige oder weiterlaufen lasse. Wenn das eingezahlte Geld weiterhin Jahr für Jahr garantiert mit 3,5% verzinst wird, ist das vielleicht nicht die schlechteste Lösung, oder? Hach...ist das alles kompliziert...

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@Bellibelli1

Hallo, der Todesfallschutz über Ihre Unfallversicherung greift aber nur im Falle Ihres Todes durch Unfall. In 2016 bedeutet eine Kündigung nicht dass Verluste entstehen. Wie auch schon von den Kollegen gesagt, einfach das zinsniveau abwarten und dann 2016 entscheiden ob 3,5 % p.a. minus Kosten weiterhin attraktiv sind oder nicht. Man kann ja dann leicht auch die Rendite nach Kosten ausrechnen. Immer bedenken, das ist eine sehr sichere Altersvorsorge / Geldanlage die b.a.w. Erträge über der Inflationsrate erwirtschaftet und die man dann, wenn dem später mal nicht mehr so ist, jederzeit (möglicherwiese mit einer etwas längeren Kündigungsfrist) kündigen kann. Das klingt eigentlich ziemlich gut oder ? VG,

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Wenn Du Dir das Geld nicht auszahlen lässt, wird es weiterhin mit 3,5% verzinst - bis 2038. Also falls Du das Geld nicht brauchst, würde ich es erst einmal da lassen, wo es ist, bis sich die Zinsfront wieder bessert und dann weiter sehen.

Dann kannst Du den Vertrag bin 2038 laufen lassen oder ihn vorher kündigen, wenn Du doch mal einen größeren Geldbetrg benötigst. Was Du aber noch mal in den Versicherungsbedingungen überprüfen sollst, ist wie die Kündigungsfristen sind. Normalerweise sollte man monatlich kündigen können, aber bei beitragsfreien Verträgen wäre es möglich, dass es nur einmal im Jahr geht.

Wenn das meine LV wäre, würde ich sie ganz normal bis zum Jahre 2038 weiter laufen lassen und weiterhin die Beiträge zahlen, denn eine bessere Verzinsung als 3,5% bekommt man weder heute noch in ein paar Jahren nicht. Eine Kündigung wäre unsinnig, denn so einen Vertrag bekommt man nie wieder, zudem hätte man hohe Verluste. Eine Stillegung wäre nur dann ratsam, wenn man die Beiträge höherverzinslich anlegen könnte oder erst gar nicht mehr zahlen kann. So kompliziert ist das nicht.

Direktversicherung aus BU und bAV - Meinung zu Bestandvertrag?

Hallo zusammen, ich würde gerne heute mal eure Meinung hören.

Ich kümmere mich seit einigen Jahren komplett selbst um meine Finanzen, Altersvorsorge, Versicherungen etc. und habe noch eine „offene alte Baustelle“ bei der ich mir keine abschließende Meinung bilden kann. Ich bin 28 Jahre alt, seit 2010 dauerhaft angestellt – habe 2016 meinen Beruf gewechselt und arbeite nun in der Pyrotechnik-Branche. (Das muss zum Verständnis erwähnt werden) Ich habe 2011 bei der AachenMünchener eine Direktversicherung aus betrieblicher Altersvorsorge und BU abgeschlossen. Kein Riester!

BU war mir schon immer sehr wichtig, da ich von 2007-2015 als Handwerker viel auf Baustellen war und entsprechendes Risiko herrschte. Bei meinem jetzigen Job ist das ähnlich. Ich habe der Versicherung meinen Jobwechsel damals auch ordnungsgemäß mitgeteilt. Einen Neuvertrag würde ich nun vermutlich nicht mehr bekommen (ausgeschlossene berufe), aufgrund des bestehenden Vertrages läuft die Versicherung aber weiter.

Aktueller Stand hierzu ist folgender: 

bAV Strategie No. 1 

Monatliche Einzahlung 140,00 € (bis 2013 waren es 100,00€) Vertragsbeginn 01.02.2011 

Vereinbarter Rentenbeginn 01.05.2057

Garantierte Leistungen: Monatliche Mindestrente: 62,15 € oder 18.316,15 € Kapitalabfindung Monatliche BU: 1.084,96 € (Aktuelle BU mit Überschussbeteiligung liegt bei 1.616,59€)

Entsprechende Rentenzahlungen gehen je nach Verlauf des Fonds (Annahmen von 1-8% p.a.) und Überschussbeteiligung bis zu 455,00€ und 128.294€ nach oben… 

Der Fonds ist der DWS Funds Invest Zukunftsstrategie. 

Aktueller Stand der Versicherung (01.02.2017): 

Fondsguthaben: 1.525,52 € 

Nicht fondgebundenes Kapital aus Zusatzversicherungen: 3.196,50 € 

Nicht garantierter Schluss-Überschussanteil der BU-Zusatzversicherung: 10,77 € 

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven: 5,34 € 

Gesamter Vertragswert: 4.738,13 € 

Hinterbliebenenschutz: 1.567,46 €

Der Versicherungsbeitrag teilt sich wie folgt auf: 

Hauptversicherung: 34,29 € 

BU zur Beitragsbefreiung: 4,49 € 

BU zur Barrente: 101,22 € Gesamt: 140,00 €

Jetzt stelle ich mir ein paar Fragen. Zum Thema DVAG bin ich informiert und hätte im vielleicht auch anders gehandelt wenn ich damals mit meinen zarten 21 Jahren schon mehr Ahnung gehabt hätt mich da zu informieren. Fakt ist, der Vertrag ist da – jetzt würde ich ihn gerne möglichst sinnvoll weiterführen/nutzen.

Meine Altersvorsorge organisiere ich mittlerweile breitgestreut über mehrere Wege, hier gebe ich nicht so viel Wert darauf bei dem o.g. Produkt. Eine BU zu haben finde ich wie schon erwähnt sehr wichtig und möchte demnach das Produkt ungern kündigen/beitragsfrei stellen. Es hätte wohl durchaus mehr Sinn gemacht die BU und bAV damals zu trennen – vom Riester war ich zum Glück schon damals nicht überzeugt. Was denkt ihr zu dem bestehenden Vertrag – die unnötigen Gebühren sind sowieso schon bezahlt und „weg“.

Würdet ihr diesen in meinem Fall so weiterlaufen lassen? Auch hinsichtlich der BU? 

Viele Grüße

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