Kann ein Witwer die Mütterrente beziehen?

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3 Antworten

Die Mütterrente - also rentenrelevante Kindererziehungszeit, wird auf die Rentenansprüche der Mutter oder des Vaters angerechnet.

In seltenen Fällen gilt das auch für Opa oder Oma. Dort bleiben sie.

Wenn derjenige verstirbt kann sie kein anderer ersatzweise beanspruchen.

Ohne die Einwilligung der leiblichen Mutter gibt es  keine Entgeltpunkte oder Mütterrente für Väter. 

Der Anspruch muss bei der Deutschen Rentenversicherung in einer gemeinschaftlichen Erklärung von Mutter und Empfänger übertragen werden. Diese Erklärung gilt allerdings nach Informationen der Deutschen Rentenversicherung immer nur für die Zukunft und für maximal zwei Monate rückwirkend. 

Also nach dem Tod der Frau ist keine nachträgliche Übertragung möglich.


Hallo,

mit der sog. Mütterrente sind Rentenansprüche aufgrund von Kindererziehungszeiten gemeint.

Die Rentenversicherung schreibt nach der Geburt eines Kindes die Eltern/dfie Mutter an und fragt, bei welchem Elternteil die Kindererziehungszeiten gespeichert sollen. Die Eltern können die Zeiten auch zwischen sich aufteilen.

Wenn die Eltern diese Entscheidung der Rentenversicherung mitgeteilt haben, lässt sie sich für die Vergangenheit nur noch für max. 2 Kalendermonate ändern.

Am besten den Schriftwechsel der Rentenversicherung zum Thema Kindererziehungszeiten genau durchsehen.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/rententipp/zuschlag_zur_witwenrente.html

Gruß

RHW

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