Frage von Topskip, 124

Kann Witwenrente auch von den Kindern beantragt werden, wenn die Witwe auch verstorben ist?

Mein Vater ist vor ca. 10 Monaten gestorben. Der Bestatter hat die 3 monatige Vorauszahlung beantragt. Diese wurde auch ausgezahlt und die weitere Witwenrente berechnet. Nun ist meine Mutter auch gestorben und damals wurde leider versäumt, die geforderten Einkommensnachweise einzureichen. Können wir als Kinder und Erben den Antrag noch wirksam stellen oder ist das Geld verloren? Wir würden es sehr gut für die Beerdigungskosten brauchen können?

Antwort
von Privatier59, 51

Schaut noch einmal genau in die Unterlagen. Das klingt für mich so, als ob der Antrag auf Witwenrente bereits gestellt worden war, aber es bislang nur noch nicht zur Übersendung geforderter Unterlagen gekommen ist. Das könnt und müßt Ihr nun übernehmen.

Kommentar von Brigi123 ,

Ja, der Antrag wurde sicher schon durch den Bestatter des Vaters gestellt. 

Ich würde  wohl auch einfach mal die fehlenden Unterlagen einreichen und um Sachstandsmitteilung bitten.

Kommentar von Topskip ,

Was mich die Frage stellen ließ: Ich habe gelesen, das die Erben zwar Rechte und Pflichten des Verstorbenen übernehmen, eine Witwenrente aber nicht zum Erblass gehört, weil es eine "persönlicher" Zufluß ist, der nur der Witwe oder dem Witwer zusteht. Damit könnte es sein, das zwar evtl. Überzahlungen auf die Erben übergeht, aber eben nicht das Anrecht auf die Nachzahlung.

Kommentar von Brigi123 ,

Das ist jetzt eine komplett andere Fragestellung, dazu habe ich keine Kenntnisse.

Evtl. die neue Frage nochmal neu/ anders einstellen.

Auf jeden Fall kann sich natürlich eine Steuerzahlungspflicht aus der Rentennachzahlung ergeben.

Dass Du nur die Pflichten erbst, halte ich eher für unwahrscheinlich.

Antwort
von EnnoWarMal, 52

Müsst ihr als Rechtsnachfolger sogar, denn die Mutter kann es ja nicht mehr tun.

Kommentar von wfwbinder ,

Genau. DH

Kommentar von Brigi123 ,

Und wenn die RV wegen fehlender Mitwirkung einen Ablehnungsbescheid geschickt hatte?

Evtl. Versetzung in den vorherigen Stand verlangen und die fehlenden Belege nachreichen? Evtl. noch mit dem gesundheitlichen Zustand der Mutter argumentieren?

Beantragt war die Rente ja bereits durch den Bestatter des Vaters vor 10 Monaten.

Kommentar von Brigi123 ,

Ich nehme meinen Kommentar jetzt mal zurück - “fehlende Mitwirkung“ ist ein Begriff aus der Sozialhilfe, betrifft die RV wohl weniger.

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