Kann mir mein Arbeitgeber die Übungsleiterpauschale verweigern?

1 Antwort

Da hier noch niemand geantwortet habe, melde ich mich mit meinem soliden steuerlichen Halbwissen zu Wort. ;-)

Mit Übungsleiterin meinst Du vermutlich das, was gemeinhin als "Tutorin" bezeichnet wird. Ich weiss ja nicht, was Dir die Uni dafür zahlt, aber ich habe vor mehr als 20 Jahren für einen derartigen Job bereits 15,09 DM / Stunde bekommmen. Damit wärst Du doch deutlich über der Übungsleiterpauschale, die soweit ich weiss 2.400,- EUR beträgt.

Wenn Du die Arbeit an der Uni erst in diesem Jahr angefangen hast, könntest Du die Übungsleiterpauschale vermutlich (theoretisch) in Anspruch nehmen, aber Du kannst auch im nächsten Jahr eine Steuererklärung machen, vermutlich wirst Du die meisten Steuern wieder kriegen, weil Du kaum über dem Grundfreibetrag von 8.130 EUR liegen dürftest.

Wie sich das mit dem BaföG verhält, vermag ich nicht zu beurteilen.

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Hallo Sobeyda!

Vielen Dank für Deine Antwort!

Ja, mit Übungsleiterin meine ich Tutorin. Ich bekomme für 50 h im Monat 350,-, der Job ist auf 1 Semester befristet, sprich vom 15.10. bis 15.02., somit wäre ich nicht über der Übungsleiterpauschale. Ich habe gestern mit einem Steuerberater telefoniert, der meinte, mein Arbeitgeber wäre nicht dazu verpflichtet, mir die Übungsleiterpauschale zu 'geben'. Mein Arbeitgeber in diesem Falle ist das Landesamt für Finanzen. Er meinte auch, dass ich die Möglichkeit habe, am Ende des Jahres eine Steuererklärung zu machen, bei der ich die Steuern, die mir mit Steuerklasse 6 abgerechnet wurden, zurückbekommen könnte. Meiner Meinung nach ein unnötiger Stress, der nicht sein muss, wenn es auch einfacher geht. Zudem kommt noch das Problem mit dem Bafög-Amt .. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, das ist ein harter Kampf mit den Ämtern ..

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Handyvertrag "weitervermieten", was fällt an Steuern an?

Angenommen, ich habe einen Handyvertrag für ne Allnetflat.

Kostet mich sagen wir mal 30 Euro im Monat.

Aus welchen gründen auch immer brauche ich den handyvertrag plötzlich nicht mehr, bin aber leider dank 2 Jahre Laufzeit noch gut 18 Monate gebunden.

Nun kam mir der Gedanke, die betreffende Simkarte weiter zu vermieten sozusagen.

d.h. ich treffe mit einer weitern Person B einen vertrag von wegen

"Du überweist mir 10 Euro pro Monat und darfst dafür die Simkarte und die damit verbundene Telefonnummer und Allnetflat beliebig nutzen.

für Auslandsgespräche und anderen kram, der nicht von der Flat gedeckt ist, haftest du in voller Höhe und hast mir den betrag unverzüglich zu überweisen.

Vereinbarung gilt vorerst für die kommenden 18 Monate (d.h. bis bei mir die

2 Jahre Mindest Frist rum ist).

Willst du den vertrag darüber hinaus behalten, ist spätestens 4 Monate vor Ablauf eine neue Vereinbarung zu treffen."

Sowas ähnliches in der Art.

d.h. Handyfirma überlässt mir den Vertrag+Sim für 30 Euro im Monat und ich wiederum überlasse es Person B für 10 Euro im Monat; alles geregelt über natürlich einerseits den mobilfunkvertrag mit dem Anbieter und mir

und zum anderen dem privaten vertrag zwischen mir und Person B.

Bei Handyfirma habe ich bereits nachgefragt, denen ist es im prinzip egal, was ich mit den überlassenen Simkarten mache; bin halt lediglich nach wie vor für die pünktliche Bezahlung zuständig. Also von dort her kein Problem.

Jetzt würde mich nur mal interessieren:

Wenn man es genau nimmt im Sinne der Armut-ahoi-gesetze, dann ist das ja 10 Euro Einkommen im Monat.

Muss ich das dann mit den üblichen 25% versteuern?

Und kann ich da dann bei der Steuererklärung die 30 Euro Unkosten für den handyvertrag, ohne den ich ja gar nicht diese Einnahmen haben könnte, dagegen rechnen sodass es auf +-0 Euro Steuern rausläuft?

oder wie wird das gehandhabt?

Zur Info: ich ledig, Steuerklasse 1,

Freibetrag sei schon aufgrund anderer Einnahmen ausgeschöpft, gehen wir mal davon aus.

Keine Kinder vorhanden.

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Studentische Krankenversicherung bei Minijob + Übungsleitertätigkeit möglich?

Guten Tag,

ich habe schon im Internet nach einer Antwort auf meine Frage gesucht. Es gab ähnlich Beiträge, aber sie passten irgendwie alle nicht genau bzw. ich bin mir immer noch unsicher. Daher hoffe ich, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

Ich bin Studentin (über 25 Jahre) und bezahle bei der gesetzlichen Krankenkasse den Studententarif. Nun möchte ich neben dem Studium gern einen Minijob machen (max. 20 Stunden die Woche). Das sollte ja problemlos möglich sein.

Allerdings wurde mir außerdem noch angeboten, dass ich 2x die Woche als Übungsleiter in einem Sportverein tätig sein kann.

Meine Frage ist nun, ob ich dadurch den Studentenstatus bei der GKV verliere oder ob der zweite Job als Übungsleiter keine Relevanz hat, da er ja über die Übungsleiterpauschale abgerechnet wird.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

VlG

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Fahrtkosten als Werkstudent in einem Vollzeit Masterstudium wie ansetzen?

Zum 01.10. habe ich von einem vollzeit Arbeitsverhältnis in eine teilzeit Tätigkeit bei meinem Arbeitgeber - befristet auf die Dauer des Masterstudiums - gewechselt. Da ich nicht mehr als 20h/W arbeite, falle ich unter das Werkstudentenprivileg und zahle nur RV + LSt. Nach meinem Verständnis ist meine erste Tätigkeitsstätte ab dem 01.10 die Uni. D.h. ich setze meine Fahrtkosten zur Uni mit der Entfernungspauschale ab. Aber wie halte ich es ab dem 01.10 mit meinen Fahrtkosten zu meiner Firma? In diversen Steuerprogrammen führt dieser komplexe Fall zu Fehlern. Können Sie/Ihr mir hier evtl. eine Hilfestellung geben, wie man diesen Fall steuerrechtlich korrekt darstellt bzw. abbildet?

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Student mit 2 Nebenjobs mit über 400 €/Monat

Hallo,

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Wie melde ich mich am geschicktesten bei meinen Arbeitgebern an?

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1.) Kommt es bei einer geringfügigen Beschäftigung auf die Jahressumme an?

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Danke im Voraus nils

Zu meiner Person: Ich bin als ordentlicher Studierender eingeschrieben, 32 Jahre alt, privat versichert.

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Studentische Aushilfskraft und gleichzeitig selbstständig mit Kleingewerbe, ist das möglich?

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Ich werde jetzt (Ende Juli) ja kaum noch bis Ende 2011 auf den maximalen Betrag für Stundenten von 9000 Euro/Jahr kommen. Darf ich mit verschiedenen Tätigkeiten denn zeitgleich Geld verdienen (also zB in einem Monat 1200 Euro) wenn es nicht mit der Jahresobergrenze kollidiert?

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Vielen Dank.

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Werkstudent und HiWi?

Ich bin 26 und beende im September 2018 mein Masterstudium. Seit Mai 2018 übe ich zwei Jobs aus: (1) Werkstudent (9.5h/Woche; 380€/Monat), (2) HiWi (10h/Woche; 440€/Monat).

Ich habe teilweise schon Antworten auf meine Fragen gefunden, bin mir aber unsicher, da jeder Fall im Internet irgendwie anders ist.

1) Wie viel Geld oder wie viele Stunden darf ich darüberhinaus noch arbeiten, ohne meinen Studentenstatus zu verlieren (z.B. Promotions-Jobs, die auf Gewerbeschein abgerechnet werden).

2) Muss ich den jeweiligen Arbeitgebern Auskunft über den jeweils anderen Job geben? Und entstehen mir dadurch Nachteile? Ich kenne viele, die das Ihren Arbeitgebern gar nicht melden und auch keine Probleme bekommen haben.

3) Muss ich in einen der beiden Jobs Steuerklasse 6 anmelden?

4) Wenn ich im September 2018 das Studium beende habe ich noch zwei Monate bis ich die Promotion beginne. Wie viel darf ich während diesen zwei Monaten arbeiten?

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