Kann mir jemand bei dem Thema Erbschaftssteuer helfen

2 Antworten

Also das Haus scheint ja wirklich keine Supervlla zu sein, aber der Wert für die Erbschaftsteuer richtet sich nach einem Wert, der nach erzielbaren Miete berechnet wird. Die wird bei dem Zustand gering sein (sagen wir mal 300,- Euro pro Monat, dann wäre das 12,5 fache Jahresmiete 45.000,- minus 18 % plus 20 5 weil EFH. als bleibt es ca. in der Höhe. Das kostet mit den anderen Werte zusammen so wenig, dass allein der Verkauf des Grundstücks schon mehr bringt.

Die LV und das Bargeld, wrd vermutlich übrig bleiben.

In Ergänzung zu wfwbinder: Ist das Grundstück nach Lage, Größe, event. Altlasten und Beschaffenheit, tatsächlich interessant und zu einem vernünftigen Preis zu veräußern?

Sind Auto und Lebensversicherung zumindest soviel Wert, dass ihr euch aktiv mit dem Verkauf des Grundstückes auseinandersetzen wollt. Dieser kann sich nämlich u.U. über Jahre hinziehen. Alle professionellen Interessenten werden nämlich eure Lage schnell durchschauen und versuchen dies zu eurem Nachteil einzusetzen, was auf lange, zähe und auch harte Verhandlungen hinauslaufen kann.

Erbenermittler schreibt "Regulierung Erbschaftssteuer" als Posten in seine Rechnung. Ist damit alles erledigt beim Finanzamt?

Oder muss ich trotzdem das Erbe beim Finanzamt anzeigen, wie jemand hier schrieb.

Ich habe über einen Erbenermittler ca. 15000 Euro geerbt, also unterhalb des Betrages für den ich Erbschaftsteuer zahlen müsste.

Im Vertrag, den er mit mir zu Beginn abschloss, steht, "In diesem Honorar einbezogen sind alle [...]Auslagen [...] und die Erstellung der Erbschaftssteuererklärung"

Und wenn die unnötig ist, weil untern Freibetrag dann eben diese Anzeige, sollte man doch meinen.

Was meint Ihr?

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Schenkung: Freibetrag für 10 Jahre gesperrt? Erbschaftssteuer beeinflusst?

Hi, zwei Verständnisfragen zur Schenkungs- bzw. Erbschaftssteuer:

  1. Der Schenkungssteuer-Freibetrag steht ja erst wieder 10 Jahre nach der Inanspruchnahme zur Verfügung. Nehmen wir an, mein Vater schenkt mir 20.000€, aber der Freibetrag geht sogar bis 400.000€. Kann ich in diesem Fall nun 10 Jahre keinen Gebrauch vom Freibetrag bei Schenkungen von meinem Vater an mich machen, obwohl nur ein Bruchteil zuvor "verwendet" wurde? Oder wären die verbleibenden 380.000€ noch durch weitere Schenkungen in diesem 10 Jahres-Zeitraum geltend zu machen?
  2. Wird der Erbschaftssteuer-Freibetrag durch solche Schenkungen beeinflusst, oder sind Schenkung und Erbschaft (infolge eines Todes bspw.) klar zu trennen?

Vielen Dank im Voraus.

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Pflegegeld bei betreuter Mutter, wieviel steht mir zu?

Ich habe meine Mutter seit 2007 gepflegt. Zudem auch ihre Kontovollmacht erhalten, da sie bettlägerig war und keine Geschäfte mehr abschließen konnte.

Von dem Pflegegeld wurde die der Pflegedienst (morgens und abends) bezahlt. Morgens um 6 Uhr begann ich die Pflege und endete um 19 Uhr.

Zudem wurde Krankengymnastik bezahlt usw.

Seit fast einem Jahr ist sie verstorben. Für die anderen Erben muss ich nun auflisten was mit dem Pflegegeld passiert ist. Da ich es immer von ihrem Konto auf mein Konto überwiesen habe und von dort die Zahlungen geleistet habe.

Was erhalte ich von dem Geld? Es waren ja auch Kosten wie Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Grabpflege meines Vaters usw..

Jemand damit Erfahrung?

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monatliches Erbeinkommen unter 400 Euro als einziges Einkommen,da in Ausland lebend und arbeitend

Durch den Todesfall unseren Vaters haben wir drei KInder 1/6 des Einkommens eines Miethauses geerbt.Das wird aber unter 330 Euro im Monat bleiben,und wird die einzige Einnahme von Geldern in Deutschland fur mich sein.Ich habe auch seit 1995 kein Einkommen in Deutschland,da Ich im Ausland(Australien) lebe und arbeite.Ich bin aber Deutscher Staatsburger,noch in Deutschland gemeldet,wohne hier aber nicht mehr. Meine Fragen sind daher von steuerrechtlicher Seite. Liegen fur Niedrigeinkommen Steuern an? Ware es einfacher das Geld direkt auf mein Konto in Australien zu uberweisen???oder gibt es Ausfuhr Steuern oder ahnliche Steuern. Oder sollte Ich auf's erbe verzichten? Oder sonstige Tips zu meiner Lage waren herzlichst gerne angenommen.

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Erbfolge: Lebenspartner = Alleinerbe (Testament) - Welche Pflichtteilsansprüche der Eltern/Geschwister können geltend gemacht werden?

Die Lebenspartnerin wird im Testament als Alleinerbin genannt. Welche Pflichtteilansprüche der Eltern sind von der Lebenspartnerin zu erfüllen, wenn diese geltend gemacht werden?

Situation:

  1. Keine gemeinsamen Kinder.
  2. Der Vater der Erblassers ist bereits verstorben.
  3. Die Mutter lebt noch.
  4. Zwei Geschwister.

Fragen:

  1. Wer hat überhaupt Pflichtteilanspruch? Nur die überlebende Mutter oder auch die beiden Geschwister?
  2. In welcher Höhe?

Vielen Dank für Antworten.

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Wie sieht das mit dem Anspruch auf Pflegeausgleich § 2057a für den Allein-/Haupterben aus?

Beide meine Eltern sind vor 3 Monaten kurz aufeinander gestorben. Sie haben Immobilien und Sparkonten hinterlassen. Meine Schwester hat ihr Leben lang unentgeltlich bei den Eltern gelebt und sie in den letzten 10 Jahren zunehmend gepflegt. Beide Eltern waren mobil und überwiegend selbständig, aber da unser Vater Demenz, Inkontinenz und vor 1 1/2 Jahren dann Krebs entwickelte, und unsere Mutter multiple chronische Erkrankungen hatte, erhielten beide in der Zeit Pflegegeld nach Pflegestufe 1 bzw 2, und in den letzten 2 Monaten Stufe 3. Das Pflegegeld ging direkt auf das Konto meiner Schwester. Unsere Mutter schenkte ihr für ihre Dienste zudem vor 2 Jahren eine Immobilie im Wert von 25.000 Euro, sowie (zusammen mit unserem Vater) letztes Jahr ein Auto im Wert von 22.000 Euro. Unsere Mutter hatte sie zusätzlich testamentlich als Alleinerbin eingesetzt. Mein Vater hat aufgrund seiner Demenz kein Testament hinterlassen. Ich möchte mich von meiner Schwester auszahlen lassen und versuchen, es möglichst gütlich, d.h. ohne Anwalt regeln, damit unsere Beziehung nicht vollkommen zerbricht. Bei der Errechnung meines Pflichtanteilanspruches verlangt meine Schwester nun, das ihr zusätzlich 20% des Gesamterbes beider Elternteile als Ausgleich für ihre geleistete Pflege zugeschrieben wird (siehe Anspruch auf Pflegeausgleich nach § 2057a). Steht ihr dieser Anspruch wirklich noch zu, obwohl sie bereits 1. völlig mietfrei bei unseren Eltern gewohnt hat (sie hat im Gegenzug die Arznei- und Nahrungsmittelkosten getragen), 2. das Pflegegeld bekam 3. als Dank für ihre Pflegeleistung die Schenkungen von insgesamt 47.000 Euro erhalten hat, und zudem 4. aus gleichem Grund als Alleinerbin von unserer Mutter eingesetzt worden ist?

Vielen Dank!

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