Kann mir jemand bei dem Thema Erbschaftssteuer helfen

2 Antworten

Also das Haus scheint ja wirklich keine Supervlla zu sein, aber der Wert für die Erbschaftsteuer richtet sich nach einem Wert, der nach erzielbaren Miete berechnet wird. Die wird bei dem Zustand gering sein (sagen wir mal 300,- Euro pro Monat, dann wäre das 12,5 fache Jahresmiete 45.000,- minus 18 % plus 20 5 weil EFH. als bleibt es ca. in der Höhe. Das kostet mit den anderen Werte zusammen so wenig, dass allein der Verkauf des Grundstücks schon mehr bringt.

Die LV und das Bargeld, wrd vermutlich übrig bleiben.

In Ergänzung zu wfwbinder: Ist das Grundstück nach Lage, Größe, event. Altlasten und Beschaffenheit, tatsächlich interessant und zu einem vernünftigen Preis zu veräußern?

Sind Auto und Lebensversicherung zumindest soviel Wert, dass ihr euch aktiv mit dem Verkauf des Grundstückes auseinandersetzen wollt. Dieser kann sich nämlich u.U. über Jahre hinziehen. Alle professionellen Interessenten werden nämlich eure Lage schnell durchschauen und versuchen dies zu eurem Nachteil einzusetzen, was auf lange, zähe und auch harte Verhandlungen hinauslaufen kann.

Darlehen mit Risiko-LV absichern (Erbschaftssteuer) - wer kann mir zwei Fragen beantworten?

Hallo zusammen, Meine Freundin und ich (unverheiratet, keine Kinder) haben uns eine Eigentumswohnung gekauft. Wir stehen beide zu gleichen Teilen im Darlehenvertrag und im Grundbuch.

Um den Partner bestmöglich abzusichern, wollen wir eine Risiko LV abschließen. Was passiert aber im Falle des Falles:

- wer erbt meinen Anteil der Schulden an der Wohnung (Eltern oder Freundin)?

- werden die Schulden und die Auszahlung der LV addiert und nur der Überschuss ist Erbschaftssteuerpflichtig (20.000 Euro Freibetrag)?

Danke vorab! Grüße Daniel

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Wie sieht das mit dem Anspruch auf Pflegeausgleich § 2057a für den Allein-/Haupterben aus?

Beide meine Eltern sind vor 3 Monaten kurz aufeinander gestorben. Sie haben Immobilien und Sparkonten hinterlassen. Meine Schwester hat ihr Leben lang unentgeltlich bei den Eltern gelebt und sie in den letzten 10 Jahren zunehmend gepflegt. Beide Eltern waren mobil und überwiegend selbständig, aber da unser Vater Demenz, Inkontinenz und vor 1 1/2 Jahren dann Krebs entwickelte, und unsere Mutter multiple chronische Erkrankungen hatte, erhielten beide in der Zeit Pflegegeld nach Pflegestufe 1 bzw 2, und in den letzten 2 Monaten Stufe 3. Das Pflegegeld ging direkt auf das Konto meiner Schwester. Unsere Mutter schenkte ihr für ihre Dienste zudem vor 2 Jahren eine Immobilie im Wert von 25.000 Euro, sowie (zusammen mit unserem Vater) letztes Jahr ein Auto im Wert von 22.000 Euro. Unsere Mutter hatte sie zusätzlich testamentlich als Alleinerbin eingesetzt. Mein Vater hat aufgrund seiner Demenz kein Testament hinterlassen. Ich möchte mich von meiner Schwester auszahlen lassen und versuchen, es möglichst gütlich, d.h. ohne Anwalt regeln, damit unsere Beziehung nicht vollkommen zerbricht. Bei der Errechnung meines Pflichtanteilanspruches verlangt meine Schwester nun, das ihr zusätzlich 20% des Gesamterbes beider Elternteile als Ausgleich für ihre geleistete Pflege zugeschrieben wird (siehe Anspruch auf Pflegeausgleich nach § 2057a). Steht ihr dieser Anspruch wirklich noch zu, obwohl sie bereits 1. völlig mietfrei bei unseren Eltern gewohnt hat (sie hat im Gegenzug die Arznei- und Nahrungsmittelkosten getragen), 2. das Pflegegeld bekam 3. als Dank für ihre Pflegeleistung die Schenkungen von insgesamt 47.000 Euro erhalten hat, und zudem 4. aus gleichem Grund als Alleinerbin von unserer Mutter eingesetzt worden ist?

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