Kann mir das jemand beantworten ?

3 Antworten

Aus dem einen Kommentar entnehme ich, dass Ihr Euch über die Konsequenzen einer Umwandlung eines Einzelunternehmens zu einer GmbH nicht im klaren seid udn wohl auch zu dem Thema nciht den Rat eines Steuerberaters eingeholt habt.

Einzelunternehmen:

Der Unternehmer trägt die volle Verantwortung, haftet mit seinem gesamten vermögen und es besteht eine Identität zwischen Unternehmer udn Unternehmen.

Er kann sich Leute einstellen udn wenn er Geld braucht kann er entnahmen tätigen soweit in der Kasse, oder auf dem Konto Geld vorhanden ist. Gewinn udn Entnahmen müssen nciht übereinstimmen.

GmbH:

Die GmbH ist eine eigene Rechtspersönlichkeit. Jede Vereinbarung zwischen der Gesellschaft udn dem/den Gesellschafter(n) muss erfolgen wie unter fremden Dritten.

Jede Entnahme von Geld aus der Gesellschaft durch einen Gesellschafter, bedarf eines ordnungsgemäßen Gesellschafterbeschlusses. Gewinne können nur ausgeschüttet werden, wenn Gewinne vorhanden sind und ein Gesellschafterbeschluss über die Ausschüttung vorliegt.

Ein Gesellschafter kann ein Honorar von der Gesellschaft nur bekommen, wenn er eine Leistung erbracht hat udn wenn das Honorar angemessen ist.

Wenn es Formfehler gibt, oder Honorare nicht angemessen sind, gibt es schlimme steuerliche Folgen (verdeckte Gewinnausschüttung).

Der Geschäftsführer muss in der Tat nicht unbedingt angestellter sein, sondern er kann Rechnungen für seine Tätigkeit schreiben.

Macht Euch klar, ob Ihr die Voraussetzungen erfüllen könnt.

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Was mich mehr wundert, ist, wie man ohne Steuerberater einen Formwechsel durchziehen will.

Oder soll hier ein Asset Deal stattfinden, bei dem die stillen Reserven aufgedeckt werden?

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@EnnoBecker

Ich befürchte, das wurde nciht durchdacht. Eventuell sogar eine Einzelunternehmerin, die bisher die Buchhaltung völlig allein erledigt hat und aufwacht, wenn der Notar FRagen stellt (hoffentlich stellt er sie). Wenn das ein Hinterhofnotar ist, wie ich sie gelegentlich kennen lernen musste, dann "gute Nacht Marie."

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Kann mir das jemand beantworten ?

Schaun wir mal.

Lohn eines Gmbh-Gesellschafters

Hast Du Dich da nicht verschrieben? Seit wann bekommen Gesellschafter Lohn und vor allem, wofür? Und was soll das mit der Rechnung? Also bei den Ausschüttungen meiner Aktien steht immer Dividende drauf. Und Rechnungen schreiben brauche ich dafür auch nicht. Das macht die AG und es nennt sich Jahresabschluß.

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"Buchhalterisch nehmen Gesellschafter-Geschäftsführer – sieht man einmal von wenigen Sonderkonten ab – die gleiche Stellung ein wie "normale" Arbeitnehmer der GmbH".-- Das habe ich gefunden, als ich gegoogelt habe.

Es geht um ein Einzelunternehmen, das nun zu einer Gmbh umgewandelt wird. Da gibt es einen Geschäftsführer und eine Gesellschafterin ( seine Ehefrau,die zuvor das besagte Einzelunternehmen hatte). Beide wollen, dass ihnen eine monatlicheLeistung gezahlt wird, wofür sie eine Rechnung ( als Selbststäniger ) schreiben. Das habe ich auch noch gefunden: "Kriterien für die Selbstständigkeit des GmbH-Geschäftsführers Geschäftsführer müssen nicht auf der Grundlage eines Anstellungsvertrags als Arbeitnehmer für die GmbH tätig werden, sondern können gegenüber der GmbH auch als Selbstständige auftreten. Im letzteren Fall erhalten sie von der GmbH kein laufendes Gehalt, sondern schreiben ihre Rechnungen über die von ihnen erbrachten Leistungen unter Ausweis von Umsatzsteuer, sofern sie die Kleinunternehmergrenze von 17.500 EUR nach § 19 UStG überschreiten oder zur Umsatzsteuer optieren." ( der Geschäftsführer hat nebenbei auch andere selbstständige Einkünfte ).

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@koko57

Alda!! Du wirfst die Begriffe wild durcheinander!! Kein Wunder, dass du das Procedere nicht kapierst!!!

Beispiel:

"...die Selbstständigkeit des GmbH-Geschäftsführers Geschäftsführer..."

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  • Lohn/ Gehalt bekommen Angestellte eines Unternehmens
  • ein Gesellschafter bekommt keinen Lohn. Der wird Gewinne bekommen
  • wofür sollte der Gesellschafter Rechnungen schreiben? In seiner Funktion als Gesellschafter?

Wenn der Gesellschafter ein Angestellter des Unternehmens ist, wird er dafür Lohn bekommen. Wenn der Gesellschafter ein Selbständiger ist, der im Rahmen seiner Selbständigkeit Aufgaben für die Gesellschaft tätig ist, wird er Rechnungen schreiben.

Die Frage ist zu ungenau. Es wird nicht klar, was der Gesellschafter tut und wofür er Geld bekommen soll von der Gesellschaft.

Darf ich die Rechnung eines Handwerker aufgrund falscher Arbeitszeiten kürzen?

Ich versuche das Problem sehr knapp zu schildern:

Mir hat der Handwerker eine Rechnung gestellt, in der mir 3 Stunden Arbeitszeit zu viel berechnet worden sind.

Anstatt dies zu bestreiten, hat er mir folgendes in einer Mail geantwortet: Bei diesem Abrechnungs Modus ist die tatsächliche Zeit vor Ort nicht Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen und auch kein Grund die Rechnung in Frage zu stellen.

Ich frage mich nun was mit Abrechnungsmodus gemeint sein kann?

Meine Fragen lautet nun:

  1. Darf ich einfach so die Rechnung kürzen und weniger überweisen?
  2. Was meint der Handwerker mit Abrechnungsmodus?
  3. Dürfen Anfahrtskosten und Rüstzeiten berechnet werden, wenn sie im Kostenvoranschlag nicht erwähnt worden sind?

Es wäre sehr freundlich mir diese Fragen zu beantworten.

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2.Ich dachte, dasss man Privateinlagen und Entnahmen normalerweise nicht berücksichtigt hatte? (Kann man überhaupt bei einem e.K. wie bei einer GbR. problemlos einfach Privateinlagen buchen und Entnahmen betätigen? Bei einer GmbH ging das ja nicht ohne weiteres. Da hat man sich meines Wissens ja Kredite usw. gewährt.

Grüße

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Mießler

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