Kann mein Vater für mich bürgen?

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5 Antworten

Dein Vater schätzt den Schachverhalt schon richtig ein, zumindest dann, wenn alles bei der gleichen Bank abläuft.

Unabhängig davon finde ich Deine Einstellung schon falsch, kaum der Windel entronnen sich schon auf Jahre hin zu verschulden. Ein Auto ist ein Konsumgut mit einer begrenzten Lebensdauer und einem gewissen Risiko bereits vor Lebensdauerende in der Schrottpresse zu landen. So etwas sollte man - auch wenn die Verlockung noch so groß ist - nicht über das Einkommen in der Zukunft finanzieren.

Damit hat Dein Vater wohl recht und Dir empfehle ich, mit einem kleinen preiswerten Auto anzufangen, sparen was das Zeug hält um dann stolz einen Wagen zu präsentieren, der ohne Schulden auf Deinem Mist gewachsen ist ;-))

Problem ist, ich habe zwar ein Auto was mich gerade so von A nach B bringt, aber der bekommt weder TÜV noch hält er lange.. und ehrlich gesagt nochmal so eine "Dreckskiste" will ich mir nicht anschaffen. Wenn ich mir jetzt jeden Monat 150€ bei Seite lege, mein jetziges Auto aber immernoch Geld frisst weil es meint kaputt zu gehen, habe ich genausoviel davon wie wenn ich mir eins finanziere, das so läuft, dass wenn ich nicht mehr zahlen kann das Auto bei dem Händler wieder abgestellt wird und fertig. Das ist dann quasi wie leasing nur das der Wagen irgendwann mir gehört..

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@Jerry911

Verstehe ich ja, aber ist Dir bewusst, dass Du nur für die 10 000€ ohne Zinsen bei einer monatlichen Rate von 150 € ca. 5,5 Jahre abbezahlst und dann wieder vor dem gleichen Problem stehst?

Wäre es nicht besser, das Berufsleben ohne Schulden zu starten und erst, wenn Du einen guten Verdienst nachweisen kannst, an einen Kredit zu denken?

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Du sagst Du kannst Dir das Auto (in monatlichen Raten) leisten. Wie hoch ist der Darlehensbetrag und über welche Laufzeit ? Müsste die gesamte Summe finanziert werden bräuchtest Du bei der genannten Ratenhöhe ca. 6 Jahre zur Tilgung. Bist Du Dir darüber hinaus sicher auch den Unterhalt (Versicherung, Kraftstoff, Steuern, Reparaturen) leisten zu können ? Die Bedenken Deiner Eltern sind berechtigt und nicht von der Hand zu weisen, an Deiner Stelle würde ich noch ein wenig warten um einen Teil des Kaufpreises anzusparen.

10.000€ Pro Monat 150€ nach 4 Jahren sind noch 4300€ (Ungefähr) offen diese kann ich dann neu finanzieren, das Auto stehen lassen oder mir ein anderes Auto aussuchen. Ja Unterhalt kann ich mir leisten, wie gesagt das ist nicht das Ding. Nur diese eine Unterschrift, so doof das klingt.

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@Jerry911

... das klingt nicht nur doof, die Idee ist doof !

Eine sogenannte Schnapsidee !!! Lass dir die hier gegebenen Antworten mal durch den Kopf gehen, ok ? K.

So ganz nebenbei, ich würde in solch einem Fall auch nicht bürgen, nie !

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dein Vater würde mit der Bürgschaft seine Bonität verschlechtern das würde ihn beim Darlehen wegen dem Haus schlechter stellen - also hat dein Vater recht das er es nicht tut.

Wenn dein Vater sich ein neues Auto gönnt - wäre doch die Frage - wie gut ist der "Alte" von deinem Vater? Könntest du den nicht von deinem Vater abkaufen? 10.000 € ist viel Geld für jemand der in der Ausbildung ist und ganz ehrlich man bekommt auch für weniger Geld schon ganz gute Autos.

Du kannst vielleicht die 150 Euro aufbringen, aber leisten kannst Du sie Dir nicht.

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