Kann man Wohlhabenden - einfach so ohne Verdacht - die Steuerfahndung ins Haus schicken?

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in dem falle hoffe ich, dass einer der reichen cojones in der hose hat und auf den gleichbehandlungsgrundsatz klagt.

stimmte seine these, wären alle reichen steuerhinterzieher. und das ist einfach eine unverschämtheit, das zu behaupten.

gut dass wahljahr ist. damit kann man ihm das noch zugute halten. die reichen sind einfach auch indianer wie die schweizer :)

Ohne Anfangsverdacht schickt keiner die Steuerfahndung. Ohne Anfangsverdacht kein Hausdurchsuchungsbefehl.

Es kann keinen Generalverdacht auf Steuerhinterziehung geben, nur weil einer ein Einkommen über 1 Mio. hat.

Erbschaftssteuer/ freiwillige Schenkungssteuern?

Hallo! Und zwar habe ich mir einiges über Schenkungs- und Erbschaftssteuern durchgelesen, in diversen Foren. Einige wenige schrieben, dass sie es nur gerecht finden, wenn der Staat einen hohen Prozentsatz kassiert, da der Beschenkte sich ja nichts davon erarbeitet hätte. Habe ich überhaupt nicht verstanden, da das Ganze ja schonmal versteuert wurde, der Staat dafür sowieso nicht gearbeitet hat (für mich legitimierter Diebstahl, wie es des öfteren der Fall ist) und es die Privatsache ist, wenn er einem nahestehenden Menschen seine Besitztümer verschenkt/ vererbt. Man sollte niemandem etwas missgönnen, nur weil er Glück hatte, dass ihm etwas tolles, teures geschenkt wurde. Das hatte jetzt nichts wirklich mit der eigentlichen Frage zu tun, ich musste darüber nur mal ''Dampf ablassen'', da ich jemanden kenne, dem viel vererbt wurde, der jedoch einen großen Betrag (auch, wenn er 70 Prozent davon behalten DARF) an den Staat abgeben muss. Ich finde es verdammt ungerecht. Angenommen, eine Frau hat eine Beziehung zu einem sehr, sehr reichen Mann und er gibt einmalig für viele Designerklamotten z.B. sehr viel Geld aus, um die 50.000 Euro. Das ist nur ein fiktiver Fall, aber teure Geschenke sind ja bei wohlhabenden Männern keine Seltenheit. Insgesamt wäre es ja ziemlich realistisch, wenn ein sehr großzügiger, reicher Mann über Monate bzw. Jahre seine Freundin beschenkt. So eigentlich müsste ja eine Schenkungssteuer anfallen. Wie gesagt, EIGENTLICH. Kann jedoch nicht nachgewiesen werden und bleibt Privatsache. Ich frage mich, ob es so ''anständige'' Bürger gibt, die tatsächlich zum Finanzamt gehen würden um Schenkungssteuern abzugeben? Bei den ganzen Beiträgen, die ich im Internet bezüglich des Themas gelesen habe, könnte man das meinen. Danke für eure Antworten, ich frage einfach nur aus purer Neugierde! :-)

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Jahressteuerbescheinigung von allen Banken erforderlich?

Guten Tag,

ich habe eine Frage bezüglich der Anlage KAP: In diesem trägt man ja grundsätzlich die Informationen ein, die einem die Bank mit der Jahressteuerbescheinigung schickt. Die Bank schickt diese Bescheinigung ja wiederum meist nur dann, wenn die Anlage KAP überhaupt von Nöten ist.

Ich habe nun den Fall, dass ich Kunde von zwei verschiedenen Banken bin. Von der einen Bank habe ich die Jahressteuerbescheinigung korrekterweise bekommen. Von der anderen Bank nicht, da hier nur einige Zinsen anfallen, die durch die Abgeltungssteuer schon abgegolten sind. Bin ich verpflichtet in der Anlage KAP die summierten Daten beider Banken einzutragen? Muss ich also die Bescheinigung der zweiten Bank noch extra anfordern. Oder reicht es aus, wenn ich nur von der relevanten Bank die Daten eingebe?

Danke im Voraus.

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