Kann man von seinem Provider Schadenersatz fordern, wenn das Internet ausfällt?

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5 Antworten

Das vertragliche vereinbarte SLA sagt Dir wahrscheinlich eine Verfügbarkeit von maximal 97,5% zu. Das wären Ausfallszeiten von kumuliert über 9 Tagen im Jahr, die vertraglich zulässig wären.

Wenn Du also einen Vertrag mit dem Provider hast, der eine Verfügbarkeit zusichert, die höher ist als die tatsächliche Verfügbarkeit, so kannst Du - Nachweis vorausgesetzt - natürlich eine Schadensersatzforderung bzw. die vereinbarte Vertragsstrafe einfordern.

Verträge für Privatkunden sind so gestaltet, daß die Provider diese Verfügbarkeit locker einhalten. Bei Ausfall eines DSL-Zugangs wird ggf. ein UMTS-Stick bereitgestellt, um die Verfügbarkeit einzuhalten.

Verträge für Geschäftskunden sind kritischer und auch mit besseren Verfügbarkeiten ausgestattet.

Wer ein Home Office hat, sollte auf jeden Fall über zwei Provider für eine Redundanz der Internet- und Telefonanschlüsse sorgen.

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Wenn Dir ein Schaden entstanden ist und Du nachweisen kannst, dass Dein Provider für den Ausfall des Internets verantwortlich ist, dann könntest Du Schadenersatz fordern.

Allerdings brauchst Du dann immer noch starke Nerven und einen langen Atem.

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Das tut es bei mir auch. Manchmal mal 5 Mal am Tag für jeweils 20 Sekunden. Wenn es dafür Geld gibt, dann sag es mir. So ein paar Millionen könnte ich auch noch brauchen.

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Kommentar von FREDL2
02.03.2013, 18:58

@P59: > So ein paar Millionen könnte ich auch noch brauchen

für den Gehwagen oder die 5 Ehefrauen?

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