Kann man Verluste eines Geschaefts im Ausland absetzen?

1 Antwort

das kommt:

  1. auf die Rechtskonstrukton

und

  1. auf des Doppelbesteuerungsabkommen

mit dem Land an.

Ist es eine Kapitalgesellschaft in dem land und die Anteile liegen bei einer deutschen Gesellscghaft, bzw. ist es eine unselbständige Niederlassung des deutschen Unternehmens, so kann dieses deutsche Unternehmen natürlich die dortigen Verluste hier abziehen. entweder als Verluste, oder als Abschreibung auf die Einlage in die dortige Gesellschat.

Bei hier ansässigen natürlichen Personen kommt es drauf an, ob die einnahmen aus dem Betrieb hier steuerpflcihtig gewesen wären. dann auch Verluste abzugsfähig. einlage in eine ausländische Kapitalgesellschaft werden im Normalfall die deutsche Steuer nciht berühren. Nur die Ausschüttungen wären steuerpflichtig.

Zusammenfassend:

Wenn die Gewinne hier zu versteuern, vermutlich auch die Verluste abzugsfähig.

Aber immer auch von der Rechtsform abhängig.

Bei Auslandsinvestitionen immer beraten lassen.

Baustelle verursacht massive Umsatzeinbrüche. Was kann man raten?

Es geht um einen kleinen Tabakladen mit Hermes und Lotto. Durch die Baustelle kommen die Kunden einfach nicht mehr, das Ganze dauert wohl noch bis mindestens November, und auch danach sind die vorherigen Parkplätze nicht mehr vorhanden.

Die Inhaberin steht also den ganzen Tag in einem leeren Geschäft. Das tut mir so leid, ich mag sie sehr gerne.

Ob das Geschäft nach Abschluß der Bautätigkeit wieder ausreichend besser laufen wird, läßt sich bezweifeln, da auch dann die vorherigen Parkplätze fehlen.

Sie will natürlich ihr Geschäft nicht aufgeben, aber sie wird ordentlich Minus machen, befürchte ich.

Mein Tip war jetzt erstmal, sich die KV-Beiträge runtersetzen zu lassen. Das müßte doch aufgrund der massiven Umsatzeinbrüche möglich sein, und rückwirkend per Steuerbescheid für 2017 geht das ja nicht.

Kann sie sich z.B. bei der IHK beraten lassen?

Sie bräuchte bestimmt einen Berater. Also, sie müßte sich die Zahlen mal durchrechnen.

Aber den Mut zur Geschäftsaufgabe muß man auch erstmal finden. Zumal es hier in der Gegend auch für eine 50-jährige Frau auch nicht soviele Alternativen gibt.

Es ist ein kleiner Laden in einem abgelegenen Viertel einer Kleinstadt. Die Miete wird also auch nicht so hoch sein wie in anderen Gegenden.Sie macht natürlich mit ihrem Angebot ohnehin keinen großen Gewinn, eher bei Lotto. Bisher reichte ihr der Gewinn. Sie hat aber über Jahre keinen Urlaub gemacht, mit 6-Tage-Woche. Freie Tage bescherte ihr die 80-jährige Mutter als Vertretung.

Ja, wenn ich meinen Text so lese... fällt mir auch nichts mehr ein.

Ich würde den Laden (also den small-talk mit der Inhaberin) jedenfalls vermissen.

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