Kann man Umzugskosten auf mehrere Jahre abschreiben?

3 Antworten

Umzugskosten schreibst man über fünf Jahre ab, dafür ist eine Abschreibungstabelle zu erstellen und für das Umzugsjahr wird dann anteilig gemäß Monaten abgeschrieben. Also z. B. Umzugskosten 5.000,-€, Umzug im Oktober: 5.000,-€ durch 60 mal drei. Im nächsten 5.000,-€ durch 60 mal 12 usw..

Aber im Ernst natürlich nicht, denn es gilt das Abflußprinzip. Du müßtest also die Umzugskosten stunden lassen und im Folgejahr bezahlen, dann würde es wohl gehen.

"und dafür umgezogen bin" - dafür sind Voraussetzungen zu erfüllen - die musst Du erst prüfen.

Wenn Du sie als WK geltend machen kannst, sie sich aber nicht voll auswirken, dann kannst Du den Rest "abschreiben".

nein, das geht nicht.

Das wäre nur dann möglich, wenn du die Rechnung erst am 2. Januar bezahlst ;)

Bezahle Strom für Nachmieter??

Hallo, ein blöder Fall bei dem ich auch selbst Mitschuld habe, weil ich nicht aufgepasst habe :-(

Berufsbedingt bin ich nach Schleswig Holstein gezogen und hatte mir dazu einen neuen günstigeren Stromanbieter rausgesucht. Nach mehreren Monaten hatte es der (beinahe Pleitegegangene) Stromanbieter es nicht geschafft mich als Kunde aufzunehmen. Also bin ich zu einer anderen Gesellschaft. Da hatte es innerhalb kürzester Zeit geklappt, endlich durfte ich Abschläge zahlen...

Ironischerweise durfte ich 2 Wochen später ins nächste Bundesland ziehen, es ging Knall auf Fall. Also hingezogen und erst kurz darauf beim Anbieter gemeldet (so in meinen Erinnerungen, die behaupten anderes) Nun bekomme ich fast ein Jahr später eine Abrechnung von meinem Anbieter. Und zwar nicht für meine neue Wohnstätte, sondern für die Alte! Ich hatte schön für die Wohnung in Schleswig Holstein weitergezahlt. Als Zählerstände wurden die vom AUSZUG genommen. Bis Juli 2011, dann ist mein Nachmieter ausgezogen...

Mein Stromanbieter kann/will nicht helfen, die gehen von dem aus, was sie von der Netzagentur vorliegen haben. Nämlich: Herr X: eingezogen am 15.07.2010 ausgezogen 01.07.2011 entsprechende Zählerstände wurden berücksichtigt.

Tatsächlich war ich aber eingezogen 01.12.2009, ausgezogen 15.07.2010.

Also: Ich zahle den Strom meiner Nachmieter (ziemlich viel) von 15.07.2010 - 01.07.2011

und wer zahlt dann meinen Strom (wenig, weil kaum da)? von 01.12.2009 - 15.07.2010

Der Vermieter hat jedenfalls keine Benachrichtigung bekommen. Hätte die Netzagentur das nicht merken müssen, dass 2 Haushalte an einem Stromzähler gemeldet sind? Müssten die nich merken, dass da eine Lücke entstanden ist?

Ich hoffe, dass ich endlich die Nachmieter mal erreiche.

Jedenfalls soll ich lt Stromanbieter mir notfalls das Geld vom Nachmieter holen. Der wird mir das bestimmt sofort überweisen. Nee, ja klar... Irgendwie fürchte ich ja, dass die keinen Strom gemeldet haben...

Also: was soll ich tun? Irgendwelche Strategien? Ich habe keine Lust den hohen Solariumvegrauch meiner Nachmieter zu zahlen. Das sind mal eben 300 Euro mehr! Hätte die Netzagentur das nicht merken müssen, dass 2 Haushalte an einem Stromzähler gemeldet sind? Müssten die nicht merken, dass da eine Lücke entstanden ist? Mein Stromanbieter hilft schon mal nicht...

Langer Fall, deswegen schon mal 1000 Dank für alle Antworten!

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Wie wird mit dem Umzug nach Beendigung der doppelten Haushaltsführung und den Umzugskosten in die neue Hauptwohnung steuerlich umgegangen?

Hallo,

folgender Sachverhalt.

Meine beruflich bedingte Zweitwohnung habe ich zum 29.10. in Hamburg aufgegeben.

Daneben hatte ich bislang eine Hauptwohnung außerhalb von Hamburg (bei Aachen) die ich nun am 22.11.2015 komplett aufgelöst habe (Wohnungsübergabe etc.). Die Hauptwohnung in der bisherigen Heimat gebe ich also der weit entfernten Tätigkeitsstelle geschuldet, auf. Letzte Miete für die bisheriger Hauptwohnung ist somit für Ende November zu zahlen (Wohnung vor 3 Monaten gekündigt)..

Am 29.10. habe ich mit der Rückfahrt in die bisherige Hauptwohnung meine doppelte Haushaltsführung beendet. Dieser Vorgang wäre steuerrechtlich einfach abzugrenzen.

Zum 01.11. habe ich eine neue Wohnung in Hamburg bezogen bzw. hat die Wohnungs übergabe stattgefunden (zu dem Datum wurde auch der Einzug beim Meldeamt Hamburg gemeldet). Diese Wohnung soll nun meine neue Hauptwohnung werden.

Ab dem 01.11.habe ich dort aber noch nicht "richtig" gewohnt. Wurden halt noch Tapezierarbeiten und vor allem Arbeiten in der alten Wohnung Renovierungsarbeiten. So habe ich nun am 14.11. den kompletten Hausrat erst nach Hamburg gebracht und wie gesagt der letzten Umzugstag ist erst am 22.11. gewesen.

Meine Frage ist nun wie ich mit den Kosten umgehe. Kosten in Bezug auf doppelte Mietzahlung und auch Kosten für den Umzug (Fahrten von der ehemaligen Hauptwohung nach Hamburg nach dem 01.11.).

Das Meldeamt hat nun Hamburg als alleinige Wohnung ab dem 01.11. gemeldet, obwohl ich ja die alte Wohnung noch bis November bezahle und dort auch nach dem 01.11. noch Tätigkeiten stattgefunden haben.

Welche Kosten für die doppelte Mietzahlung setze ich denn nun an. Mietkosten für die alte oder für die neue Wohung. Bekomme ich für die Kostenerstattung nach dem 01.11. (Transport Hausrat, Wohnungsübergabe ec.) Probleme?. Nicht so einfach oder vielleicht machte ich mir auch zuviele Gedanken...

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