Kann man so einmal die Erbschaftssteuer umgehen?

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5 Antworten

Du hast für das Erbe vom Vater einen Freibetrag von 400.000,00, Deine Kinder als Enkel, deren Elternteil noch lebt, nur je 200.000,00.

Deine Kinder wiederum hätten für das Erbe von Dir den FB von 400.000,00 pro Kind.

Haltet ihr das immer noch für günstig, direkt an die Enkel zu vererben?

Prüfe doch erst einmal, ob das Volumen der Erbschaft überhaupt den Freibetrag von 400000 € übersteigt. auf eine Immobilie eingetragener Niesbrauch oder ein lebenslanges Wohnrecht haben nämlich auch so ihre Tücken, wenn es um die Absetzbarkeit von Instandhaltung, Afa und sonstigen Ausgaben geht.

so umgehst du nicht die Erbschafts-/ Schenkungssteuer, sondern du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass Steuern zu zahlen sind. Die Freibeträge bzgl. der Kinder ist höher als der an die Enkel (Faktor 2).

Damit kommt es auf das Vermögen an sich an, ob ihr in jedem Fall im Rahmen der Freibeträge bleibt.

Der Haken bei der Sache ist der Freibetrag. Der ist nämlich bei Enkeln nur halb so hoch wie bei Kindern:

http://www.steuertipps.de/lexikon/e/erbschaftsteuer-freibetrag

Richtig, der Freibetrag.

Man musste schon sehr schnell nachversterben (innerhalb eines Jahres), damit das Überspringen der Erbfolge nicht teurer wird als die Einhalung der Erbfolge (§ 27 ErbStG).

Nimm dein Duftbäumchen wieder mit.

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Das macht wegen Deines Freibetrags nur Sinn, wenn Dein Vater außer der Wohnung Dir noch für etwa 400.000 Euro anderes Vermögen vermacht.

Überdies halte ich es für wahrscheinlich, dass das Finanzamt das Nutzungsrecht bewertet, es beim Erbe der Enkel vom Wohnungswert abzieht und Deinem Erbe zuschlägt.

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