Kann man sagen, dass eine Vollkasko nur bis zu einem bestimmten Fahrzeugalter sinnvoll ist?

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6 Antworten

es hängt nicht rein vom Alter ab. Es kommt vielmehr auf deine SF-Klasse, den Wagen an sich und den Kostenvergleich der Versicherungskombinationen Haftpflicht mit TK und/ oder VK an.

In der VK ist die TK enthalten. Die TK unterliegt keinem prozentualen Abschlag, die VK schon. Damit kann es sein, dass eine VK günstiger ist oder nur geringfügig teurer als eine reine TK.

Klär die Frage, ob du die TK brauchst, dann rechne die Konditionen aus für alle möglichen Konstellationen. Und dann siehst du den Kostenunterschied.

Meine Mutter z.B. hatte auch das Thema. Der Kleinwagen hat noch einen Wert von ca. 6.000 Euro. VK ja oder nein? Mit der Rechnerei haben wir festgestellt, dass die VK 70 Euro im Jahr mehr kostet als die die naheliegende Alternative. Sinnvoll oder nicht?

LittleArrow 28.12.2012, 15:30

Ich habe den Umstieg auf TK von VK auch schon häufiger geprüft. Aber aufgrund der mittlerweile sehr hohen SF-Klasse war VK stets günstiger als TK. Bisher habe ich offenbar viel Glück beim Autofahren gehabt und die SF-Einstufung nicht strapazieren müssen. Vielleicht lag es auch am defensiven Fahrstil, am Fahrsicherheitstraining oder so.

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Das hängt im wesentlichen von Deiner Unfall-Häufigkeit ab. Wenn Du also in den letzten 10 Jahren unfallfrei gefahren bist, Deine Versicherungsprämie für die 10 Jahre z.B. 2000€ betrug, so rechnet sich das nur, wenn Du auch einen Unfall mit Schaden über diesen 2000€ hättest. Oder wenn ein Schaden Dich ruinieren würde. Ich versichere meine Neuwagen meist nur 3 -4 Jahre Vollkasko. Kleine Blechschäden und Kratzer muss ich eh wg. Selbstbeteiligung 300€ selbst zahlen.

Das kommt darauf an wie dein Fahrstiel ist. Aber in der Regel rentiert es sich nicht, ab einem gewissem Alter tuts auch die Teilkasko. Die zahlt bei Diebstahl,eigenen Glasschaden und natürlich Fremdschäden.

Kollek 29.12.2012, 10:07

... und natürlich Fremdschäden

Bei welchen Fremdschäden konkret zahlt die Teilkasko?

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cocoB 29.12.2012, 22:03
@Kollek

ups... Sorry, das macht ja die Haftpflicht :-)

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Die Frage ist doch die nach der Alternative und die lautet für die meisten Autofahrer Umstieg auf Teilkasko und das ist dann ein Rechenexempel. Insbesondere bei hohem Schadensfreiheitsrabatt und einer günstigen Einstufung des PKW´s ist der Unterschied manchmal garnicht so erheblich das sich unbedingt ein Wechsel aufdrängt. Ist natürlich auch immer eine Frage der eigenen finanziellen Verhältnisse und der Risikobereitschaft.

Bei einem 7 Jahre alten Fahrzeug, dass du voll abbezahlt hast, ist meiner Meinung nach eine Vollkasko Versicherung nicht notwendig. Sinnvoll ist eine Vollkasko bei Leasingfahrzeugen oder wenn das Fahrzeug finanziert wird. So kann man vermeiden, dass man ein im Unfall zerstörtes und somit nicht mehr nutzbares Fahrzeug auch weiterhin abbezahlen muss.

Candlejack 29.12.2012, 12:45

Dazu brauchen wir dann die GAP-Deckung, um eventuelle Lücken im Leasing-Vertrag auszugleichen. Bei einem Privatauto steht doch eigentlich nur die Frage, ob eine VK sinnvoll zum Restwert des Autos ist. Bezahle ich 200 EUR VK, um bei einem Totalschaden noch 7.000 zu kriegen oder...

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... da die Glaskugel gerade nicht in der Nähe ist - einfach mal rfechnen (lassen). Das hängt von Fahrzeugtyp, SF-Klasse Alter des Fahrers und einigen weiteren "weichen" Risikomerkmalen ab.

Und wenn dann noch ein Rabattschutz (kein Rabattretter!) mitversichert ist könnte sogar bei einem 7 Jahre alten fahrzteug eine Vollkasko noch Sinn machen.

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