Kann man rechtlich sein Arbeitszeugnis anfechten?

3 Antworten

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sieh dir mal an was es dazu alles gibt:

Geheimsprache in Arbeitszeugnissen

In einem Arbeitszeugnis darf sich der Arbeitgeber nur mit Wohlwollen über den Arbeitnehmer äußern, um die weitere berufliche Zukunft nicht zu gefährden. Daraus hat sich das Problem ergeben, gute von schlechten Arbeitnehmern nicht trennen zu können, so dass sich eine Geheimsprache entwickelte, wodurch aber weitere Probleme zum Vorschein kommen: Wenn jeder die Geheimsprache kennt, dann ist sie nicht mehr geheim. Oder andersherum und realistischer: Wenn nicht jeder die Geheimsprache kennt, dann werden Aussagen anders verstanden als sie gemeint sind.

Die Frage hinsichtlich einer Geheimsprache bzw. diversen Codes in Arbeitszeugnissen ist also etwas obskur, denn es sind unzählige Bücher über dieses Thema geschrieben worden, so dass die Annahme eines Geheimnisses so nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Außerdem suggeriert diese Vorstellung, dass es wirklich geheime Absprachen zwischen Arbeitgebern geben würde, was im Prinzip nicht der Fall ist, weil sich viele Arbeitgeber selbst in dieser Geheimsprache gar nicht auskennen. Und diejenigen Arbeitgeber, die sich auszukennen scheinen, liegen in ihrer Verknüpfung zwischen einer subjektiven Beurteilung des Arbeitnehmers und der Ableitung entsprechender Formulierungen sehr oft daneben. Deshalb schätzen wir die Aussagekraft von Arbeitszeugnissen derzeit als sehr gering ein.

Wenn Sie sich aber auf die Geheimsprache und Codes einlassen und an ihre Wirkung glauben, dann sollten Sie die wichtigsten Punkte kennen. Einer der häufig benutzten Codes in einem Arbeitszeugnis ist einfach das Weglassen bzw. Reduzieren von positiven Formulierungen, was dem Bewerber als negativ ausgelegt werden kann. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Formulierungen sind häufig nur sehr gering, so dass sogar Experten über viele Bewertungen kein einwandfreies Urteil abgeben können. Ein paar Codes im Arbeitszeugnis und ihre mögliche

mehr unter:http://www.bewerbung-forum.de/arbeitszeugnis.html

Ja, man kann wegen eines Zeugnisses vor Gericht gehen, wenn falsche Dinge drinn stehen, oder wenn negative Dinge verklausoiert eingebracht wurden.

Hallo,

man hat eine Anspruch auf eine ordnungsgemäßes Zeugnis. Diese darf offensichtlich nicht negativ abgefasst sein. Daher wird die bereits von Matrix erwähnte Zeugnissprache relevant. Hier werden Floskeln letztlich wie Noten verwendet und der neue Arbeitgeber erkennt dies sofort.

Zu positive Wendungen usw. fallen ebenso aus dem Rahmen!

Dies ersetzt natürlich keine Rechtsberatung.

Weitere Fragen gerne!!

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