Kann man Kosten für Aufwand den Erben in Rechnung stellen, wenn man wg. Vollmacht einiges erledigte?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kann ich denn nun den Arbeitsaufwand den ich habe den Erben in Rechnung stellen?

Das sie deine Untertützung honorieren, mindestens deine Aufwendungen ersetzen, halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

Ob sich daraus allerings ein Forderungsanspruch ableiten liesse, bezweifle ich. Zumal wenn die Erben dich nicht um die Nachlassabwicklung gebeten haben, dies durchaus selbst erledigen wollten oder die Vollmacht überhaupt nicht kannten oder widerrufen haben.

Etwas anderes wäre nur anzunehmen, wenn du hingegen ausdrücklich im Testament als Testamentsvollstreckerin benannt wurdest: Dann steht dir sogar eine angemessene Vergütung - je nach Nachlasshöhe 4 - 1,5% - vom Bruttonachlasswert zu.

G imager761

Die Erblasserin hatb eine Vollmacht im Fall des Todes erteilt.

Also durften Sie das tun. klar, aber nur zur Sicherheit.

Die Verstorbene hat die Vergütung nciht geregelt.

Damit greift meines Erachtens analog die Vorschrift für Vergütung und Auslagenersatz nach § 677 ff BGB.

Diese ist aus dem Erbe zu bestreiten. Aber eben der Höhe nach auch auf den Wert des Erbes begrenzt.

Rechnung über Änderung trotz Fehler des Notars? (Eintrag IHK)

Hallo,

ich habe letztes Jahr eine Zweigniederlassung einer Limited ins Handelsregister eintragen lassen. Hatte vom Notar im Vorfeld erfragten alle Unterlagen beim ersten Termin dabei. Dort wurden dann nicht alle benötigt. Die Eintragung wurde dann einmal abgelehnt, weil anscheinend nicht alle erforderlichen Unterlagen bei der Handelskammer eingereicht worden sind, und es zudem einen Formfehler in der Anmeldung gab. Daraufhin musste ich noch einmal zum Notar und noch einmal unterschreiben (obwohl ich eine Vollmacht hinterlassen hatte). Dieses zweite Mal wurde mir dann wieder in Rechnung gestellt. Meiner Argumentation:

...leider muss ich der Rechnung mit der Nr. xxxx aus folgenden Gründen widersprechen:

  1. Durch die Erteilung der Vollmacht in der ersten Anmeldung war m.M. nach eine wiederholte Unterschrift meinerseits unter der Änderungsurkunde nicht vonnöten, dementsprechend können Kosten für die Beglaubigung derselben nicht erhoben werden.
  2. Die vom Amtsgericht angeforderten Unterlagen waren Ihnen vorgelegt, dementsprechend sollte es nicht erforderlich gewesen sein, Ihnen diese noch einmal, wie geschehen, zur Verfügung zu stellen.

Gemäß der Bundesnotarkammer (http://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/Beispiele/Registeranmeldung.php):

"In diesen Fällen (sog. Beglaubigung mit Entwurf) trifft den Notar die volle rechtliche Verantwortung für die Eintragungsfähigkeit der Anmeldung. Seine Tätigkeit umfasst dann nicht nur die Beratung der Beteiligten sondern auch die Veranlassung des Vollzugs beim Registergericht.."

wird nicht gefolgt. Ich habe jetzt einige Mahnungen bekommen, am Anfang diesen auch immer widersprochen, dann ignoriert (kamen alle mit der "normalen" Post).

Heute kam jetzt die Mahnung per "Förmlichen Zustellung" vom Gerichtsvollzieher.

Wie seht Ihr die Lage? Lohnt sich die Beschwerde bei der Bundesnotarkammer oder der Handelskammer?

Freundlicher Gruß

Alex

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Verfügungsberechtigung über den Tod hinaus/ Haftungserklärung/ Erbschein?

Hallo,

mein Opa ist verstorben, hinterlässt 2 Söhne, mein Vater und meinen Onkel (sollte laut meinem Opa nicht erben, hat aber kein Testament gemacht) .

Die Bankberaterin A meinte, mein Vater braucht den Erbschein, obwohl er die Verfügungsberechtigung über den Tod hinaus hat und es sich "nur" um 8000 Euro Nachlass auf dem Girokonto meines Opas handelt.

Das örtliche Nachlassgericht meinte, bei der "geringen" Summe löst die Sparkasse wohl auch mit Haftungserklärung auf. Ich sollte besser nochmal Rücksprache halten.

Telefonische Rücksprache mit Beraterin B (Urlaubsvertretung der Beraterin A) ergab, dass es mit einer Haftungserklärung möglich sei und wir haben einen Termin ausgemacht.

Bei A am Schreibtisch hieß es dann allerdings wieder Erbschein und nach ein wenig Diskussion mit Genehmigung des Vorgesetzten würde wohl auch gegen 100 EUR Gebühr eine Haftungserklärung ausreichen.

Die Gebühr wurde mir bei der Terminvereinbarung aber verschwiegen.

Da ich weiß, dass Banken eigentlich dafür gar keine Gebühr nehmen, da sie ja aus der Haftung entlassen werden, hab ich mich auf den Weg zu dem Vorgesetzten ( andere Filiale) gemacht.

Leider konnte ich nicht mit ihm sprechen, sondern bin zu Beraterin C.

Diese meinte dann, dass sie bis 2000 Euro ohne Erbschein das Konto auflösen würde, aber mein Vater könnte ja das überschüssige Geld mit seiner Vollmacht abheben vom Konto abheben.

Wie verfahre ich jetzt am Besten? Ist es überhaupt möglich das Geld einfach mit der Vollmacht vom Girokonto abzuheben ohne das man sich strafbar macht?

Kann mir jemand sagen, ob das mit der Haftungserklärung oder dem Erbschein nur reine Willkür der verschiedenen Mitarbeiter ist? Eigentlich müsste es doch dafür geregelte Vorschriften geben.

Danke und Gruß

Luise

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