Kann man Immobilien "günstig" an Verwandte verkaufen um Steuer zu sparen?

2 Antworten

Wenn man damit die Erbschaftsteuer umgehen will nennt das Finanzamt das "Gemischte Schenkung"

Wer also ein Einfamilienhaus das ca, 300.000 Wert ist, für 150.000,- verkauft macht eine Schenkung in Höhe von 150.000,-.

Das Finanzamt hat eine "ungefähre Ahnung", wie hoch der Verkehrswert einer Immobilie ist. Denn es hat Zugriff auf die Bodenrichtwerttabelle und die Einnahmen je Objekt in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Dir bleibt es aber ungenommen, durch einen geeigneten Gutachter einen niedrigeren Verkehrswert nachzuweisen (z.B. weil die "Hütte so verkommen ist").

Berliner Testament - Alleinige Immobilie eines Ehepartners - Pflichtteil voreheliches Kind des anderen Ehepartners?

A und B sind verheiratet. A hat aus einer vorherigen Beziehung ein Kind K1. Beide haben ein gemeinsames Kind K2. B besitzt eine Immobilie. Es besteht ein Berliner Testament mit K2 als Schlusserbe. K1 soll auf den Pflichtteil beschränkt werden.

  1. A stirbt zuerst. Hat K1 Recht auf seinen Pflichtteil aus dem alleinigen Vermögen von A? Wie wird das gemeinsame Vermögen von A & B, z.B Aktienfonds bewertet?
  2. B stirbt zuerst: Die Immobilie und das gemeinsame Vermögen fällt an A. K1 hat keinen Anspruch. Wenn A stirbt, hat K1 dann ein Recht auf dem Pflichtteil des gesamten Vermögens von A, also auch der geerbten Immobilie von B?
  3. Welche Schritte sind notwendig den Pflichtteil von K1 zu minimieren, insbesondere wenn B zuerst stirbt?

Danke!

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Bekommt man Ärger, wenn man innerhalb der Familie etwas zum Freundschaftspreis verkauft?

Darf man innerhalb der Familie beispielsweise Grundstücke günstiger verkaufen als sie eigentlich wert sind, um beispielsweise ein Schenkung zu umgehen? Wird da das Finanzamt aufmerksam und kann man da Ärger bekommen?

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Kosten, die vom Erbe abgehen?

Eine verstorbene Verwandte hatte mich vor einigen Jahren mit meinem Einverständnis zu ihrem Testamentsvollstrecker erkoren.

Ich ging davon aus, dass ich Beerdigung, Haushaltsauflösung und die nicht sonderlich komplizierte Aufteilung ihrer Hinterlassenschaft durchziehen müsste.

Inzwischen weitet sich das aber aus, weil sie offensichtlich schon seit Jahren keine Einkommenssteuererklärung mehr abgegeben hatte - sie hatte zuletzt "Altersheimer" und die Betreuerin hatte den Job wohl begrenzt ernst genommen - und auch die dafür notwendigen Unterlagen nicht mehr aufzufinden sind.

Ich muss jetzt also versuchen, diverse Unterlagen erneut zu beschaffen und mehrere Steuerklärungen nachträglich anfertigen zu lassen, was neben Zeit natürlich auch Geld kostet.

Welche der so entstehenden Kosten darf ich eigentlich vom Erbe abziehen, was ja auch die Erbschaftssteuer reduzierte?

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