Kann man Immobilien "günstig" an Verwandte verkaufen um Steuer zu sparen?

2 Antworten

Das Finanzamt hat eine "ungefähre Ahnung", wie hoch der Verkehrswert einer Immobilie ist. Denn es hat Zugriff auf die Bodenrichtwerttabelle und die Einnahmen je Objekt in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Dir bleibt es aber ungenommen, durch einen geeigneten Gutachter einen niedrigeren Verkehrswert nachzuweisen (z.B. weil die "Hütte so verkommen ist").

Wenn man damit die Erbschaftsteuer umgehen will nennt das Finanzamt das "Gemischte Schenkung"

Wer also ein Einfamilienhaus das ca, 300.000 Wert ist, für 150.000,- verkauft macht eine Schenkung in Höhe von 150.000,-.

Entschädigung von Testamentsvollstrecker bei Unfähigkeit

  1. Ich bekomme einen Erbschaftssteuerbescheid mit der Aufforderung zur Zahlung zu einem bestimmten Termin. Daraufhin sage ich dem Testamentsvollstrecker, was er verkaufen soll, um die Steuer bezahlen zu können. Er verkauft. Einen Tag später rufe ich ihn erneut an, mit der Frage ob ich die Kosten für ihn von der Einkommenssteuer absetzen kann oder ob man diese nicht beim Erbschaftssteuerbescheid schon berücksichtigen müsste. Seine Antwort: Einkommenssteuer. Später bekomme ich einen Brief von ihm, dass man die Kosten für ihn doch und nur beim Erbschaftssteuerbescheid berücksichtigen kann, deshalb wird jetzt ein neuer Bescheid ausgestellt, er meint, dass kann bis Mitte Dezember dauern. Nun meine Frage dazu: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das was er verkauft hat bis Dezember im Wert beträchlich steigt. Dieser Gewinn entgeht mir nur aufgrund seiner Unkenntnis, da ich sonst erst im Dezember verkauft hätte. Ist er Schadenersatzpflichtig?

  2. Der jetzige Testamentsvollstrecker war vorher Betreuer des Erblassers. Der Erblasser hat das was er vererbt selbst erst relativ kurz vor seinem Tod geerbt, so dass die Erbschaftssteuer die er zahlen musste erst nach seinem Tod bezahlt wurde, durch den Testamentsvollstrecker. Dieser berechnet jetzt seine Gebühr (die ich zahlen muss) bezogen auf das Vermögen das der Erblasser geerbt hat, ohne die Erbschaftssteuer abzuziehen, die dieser Zahlen musste. Also auf ein Vermögen, dass wesentlich höher ist, als das was ich erbe, da ja die Erbschaftssteuer inzwischen bezahlt wurde. Ist das so korrekt? Oder müsster er seine Gebühr nicht auf das Vermögen beziehen, das ich tatsächlich erbe.

  3. Der Testamentsvollstrecker war vorher Betreuer des Erblassers. Ein Haus aus der jetzigen Erbmasse war vermietet. Der Betreuer hat in dieses Haus eine neue Heizungseinlage einbauen lassen, natürlich finanziert aus den Barmitteln der Betreuten. Er wusste allerdings, dass der Mieter im Testament als Erbe für das Haus vorgesehen ist und ich für die Barmittel. Ist das korrekt so, kann man da was machen? (Da lässt einer auf "meine" Kosten ein Haus renovieren, das eigentlich "seins" ist.)

Sorry, irgendwie bekomme ich hier keine Absätze rein, deshalb etwas unübersichtlich. Vielen Dank für eure Antworten!

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Immobilienbewertung: Welche maximale Differenz (in Prozent) ist zwischen Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren rechtlich noch akzeptiert?

Üblicherweise werden bei der Ermittlung des Verkehrswerts einer Immobilie in seriösen Gutachten zwei Verfahren herangezogen (zur Plausibiliätsprüfung). Welche maximale Differenz darf zwischen den verschiedenen Verfahren liegen? Gibt es Gerichtsurteile dazu?

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Erbengemeinschaft ist sich einig, jetzt macht das Amt Ärger

Hallo zusammen, wir sind eine Erbengemeinschaft von 13 Menschen. Unser Onkel(im Oktober verstorben) hat uns ein kleines, ungünstig gelegenes Haus in einem Dorf, Grundstücke und Bargeld hinterlassen.Die Erbengemeinschaft hat sich geeinigt, das Haus der Pflegerin unseres Onkels zu einer Summe, die sie zahlen kann zu überlassen.Die Grundstücke wurden ebenfalls günstig abgegeben.Alle haben im Beisein eines Notars unterschrieben, nachdem vom Amt die Erbengemeinschaft anerkannt wurd. Einer der Erben steht unter Betreuung seines Sohnes, deshalb wurden die Unterlagen an das zuständige Gericht übersandt.Dieses Gericht hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet und überprüft die Sachlage, weil sie selbst einen weitaus höheren Verkaufswert ansetzen wollen. Wir sind alle fassungslos.13 Leute sind sich einig, was eine enorme Leistung ist heutzutage)insgesamt würde eine Summe von 70000€ aufgeteilt(Haus und Grundstücke 35000€) und nun kommt das Amt und stellt alles in Frage. Wie kann das sein und was können wir tun?Um was geht es eigentlich?Was verdienst das Amt an dieser Erbengemeinschaft? Müssen wir uns auch einen Anwalt nehmen? Ich weiß, das sind viele Fragen, aber der Brief kam heute mit der Post (gab schon einen Vorlauf zwischen den Jahren) und wir können heute niemanden fragen.Alles ist unterschrieben, Kaufverträge usw. Könnt ihr mir ein wenig weiterhelfen? Herzlichen Dank papu

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Wie sicher ist ein Kursabsturz des Deka Euroland Balance?

Meine Mutter hat eine sehr knapp bemessene Rente. Zum Glück gabs zu Rentenbeginn eine mittelgroße Abfindung, die meine Eltern (mein Vater ist inzwischen verstorben) damals in einem sicheren Konzept untergebracht haben. 1/3 langfristig in Deka Euroland Balance 1/3 mittelfristig in Deka Immo Global und der Rest als Auszahlplan von einem Deka Geldmarktfonds. Inzwischen ist mein Vater verstorben, der Auszahlplan leer und meine Mutter entnimmt aus dem Immofonds. Das finde ich eigentlich schon nicht mehr so günstig, weil es keinen Puffer mehr zu dem etwas stärker schwankenden Fonds gibt. Nun höre ich von einigen Seiten (u.a. auch hier), dass der Deka Euroland Balance CF ein riesiges Problem mit seinen Anleihen hat. Woran kann ich das erkennen? Welche Tendenzen gibt der Markt her? Welche Fragen muss ich beim Bankgespräch stellen? Ich finde es eine Schweinerei, dass niemand meine ahnungslose Mutter auf die Problematik aufmerksam gemacht hat. Beimletzten Gespräch war ich mit dabei. An Belanglosigkeit kaum zu übertreffen. Auf mein sehr deutliches Fax, das ich hinterher geschrieben habe, hat sich noch niemand bequemt, zu reagieren. Mein Eindruck, dass man hier etwas vertuschen will, steigt deutlich an. Ein paar hilfreiche Hinweise auf die wichtigsten Punkte und die schmerzlichen Stellen dieses fragwürdigen Fonds würden mir SEHR weiter helfen.

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Grundsicherung trotz Eigentum?

Hallo

Ich habe eine Rentenfrage die meine Mutter betrifft. Sie hat bei der Scheidung meiner Eltern auf die Rente meines Vaters verzichtet und ihr wurde damit unser Haus auf dem Land zugesprochen was momentan noch ca. 90 000 Euro wert ist. Ab Februar wird Sie ca. 300,- Euro Rente beziehen und ist somit auf den Hausverkauf angewiesen. Da es ihr gesundheitlich nicht gut geht, haben wir bereits eine kleine Wohnung in der Köln und in meiner Nähe gesucht. Im Haus stehen auch dringend Renovierungen an und so funktioniert die Heizung nicht richtig.

Momentan zahle ich die Wohnung in Köln Der Hausverkauf auf dem Land gestaltet sich nun doch langwieriger als gedacht. Und ich kann auch nicht, da ich freiberuflich tätig bin, nicht länger die Miete zahlen.

Nun meine Frage: Gibt es die Möglichkeit, dass meine Mutter Grundsicherung beantragt, obwohl sie ja eigentlich eine Wohnung und das unbewohnte Haus zur Verfügung hat? Wo beantrage ich das besser? Das Geld müsste ja dann sicher zurückgezahlt werden, wenn das Haus verkauft wird.

Oder ist es sinnvoller einen Kredit auf das Haus aufzunehmen? Aber lässt es sich dann auch genauso gut verkaufen?

Wir würden gerne die Kosten für das Haus möglichst gering halten. Also zumindest keine Kosten für Zweitwohnsitzsteuer, Müllabfuhr etc. zahlen Gibt es so eine Art "Standby- Status" ?

Es ist wirklich gerade eine bedrückende Situation.

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Was ist dran, an der Faustformel 14 x Jahresmiete ist Hoechstpreis fuer Immobilie?

Ist diese Faustformel eine ernstzunehmende Formel oder Humbug?

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