Kann man gegen Werkstatt vorgehen, wenn diese offensichtlich zu teuren Kostenvoranschlag erstellen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das prüft die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Wenn der Verursacher Zweifel an der Höhe des Kostenvoranschlages hat kann er seine Haftpflicht seine Vermutung mitteilen, entscheiden wird die Versicherung letztlich alleine.

Das ist die Situation, wo man doch ein bisschen mit der Versicherung telefonieren sollte und auf einen Versicherungsmitarbeiter mit Sensibilität hoffen muss.

Leider, bei Bagatellschäden, wird einfach reguliert und nicht kontrolliert, und als Versicherungsnehmer hat man kaum Chancen.

Übrigens beim verdacht auf eine Straftat, man sollte aber schon Beweise haben, interessiert sich natürlich aud der Staatsanwalt für soetwas.

Aber Vorsicht vor nicht haltbaren Verdächtigungen, das wäre nämlich üble Nachrede.

sehr gute Antwort. Ich würde auch sagen, Versicherung aufmerksam machen, bei kleineren Schäden prüfen sie vielleicht nicht immer bis ins Detail so wie Du, der sich ja wirklich vom Schaden ein ganz genaues Bild machen konnte.

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Vergiß es!!

Da dein Schaden ohne Gutachter abgewickelt werden soll, beschränkt sich die Schadenhöhe irgendwo unterhalb 1.500 EUR.

Mehrwertsteuer runter, Achsvermessung und Verbringung zum Lackierer verbleiben maximal 1.050,- EUR. 5 Stunden De-/+Montage a 83,- EUR und 350,- für die Lackierung,

dann bleiben noch 350,- übrig für irgendwelche Ersatzteile...

Wie kommst du auf die abstruse Idee, eine "Beihilfe zum Betrug" unterstellen zu wollen!?

Jede Werkstatt bestellt dafür einen Gutachter.

Hmm, auch bei z.B. 1.250 EUR?? Seit Neustem verzichtet beispielsweise die VHV komplett auf Gutachter...

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@mig112

Ja, was sind denn 1250 € bei einem PKW Schaden? Mir als Geschädigten steht grundsätzlich zu dass ich über Gutachter abrechnen darf. Schon ein kleiner Kratzer im Lack übersteigt 1250 € es sein denn dass KFZ ist weniger wert als die 1250

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