Kann man einfach auf eine Krankenversicherung verzichten oder gibt es die Pflicht dazu?

8 Antworten

Es gibt die Pflicht. Ich kenne allerdings Leute, die aus dem System gefallen sind. Aber natürlich baust du jeden Monat Schulden auf und hast keinen Versicherungsschutz. Das Geld wird auch fällig, wenn Du keiner Krankenversicherung angehörst. Spätestens wenn du wieder eingegliedert wirst, wird man zur Kasse gebeten.

Diese Leute bauen gerade gut Schulden auf, denn es besteht seit einigen Jahren Pflichtversicherung. Sie sind also versichert, aber zahlen die Beiträge nicht. Irgendwann wird das auffallen und dann wird der Beitragsrückstand eingefordert samt Säumniszuschlägen. 

Hallo,

seit 1.4.2007 bzw. 1.1.2009 ist jeder in Deutschland verpflichtet, eine Absicherung im Krankheitsfall zu haben.

Es gibt meist zwei Varianten:

- Personen, die bereits vor diesen Zeitpunkten keine Krankenversicherung hatten, haben oft das Gefühlt, dass sie nicht krankenversichert sind. Wenn sie eine Krankenversicherung kontaktieren, wird es aber auf jeden Fall auch um die Nachzahlung der Beiträge gehen.

- Personen, die nach diesen Zeitpunkten ihre Beiträge nicht korrekt bezahlt haben, haben nur noch einen sehr eingeschränkten Leistungsanspruch. Sie erzählen dann im Bekanntenkreis häufig, dass sie keine Krankenversicherung mehr haben. Das ist aber dann nicht korrekt.

Gruß

RHW

Krankenversicherung bei Regelaltersrente und gleichzeitiger Angestelltenverhälltniss?

Ich habe im November und Dezember 2017 gleichzeitig gearbeitet als Angestellter

(Bruttoeinkommen 4759€ und 5019€ ) und Regelaltersrente bezogen.

Dabei wurde mir die Kranken und Plegeversicherung für beide Einkommen

separat verrechnet 348€/monat vom Gehalt und128,85@ von der Rente zusätzlich

noch die Plegeversicherung 45€ die und Zusatzbeitrag 17,76€ für die Für die Krankenkasse.Es gibt doch ein Maximalbeitrag bei der Krankenkasse und das

ligt bei 4300€ Bruttoeinkommen. Muss ich über dieser Grenze noch zusätzlich Zahlen?

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Einkommensteuer verpflichtet, obwohl kein Freiberufler mehr?

Hallo,

kurz zur Situation: Ich habe bis November 2015 freiberuflich gearbeitet, seit Dez 2015 als Angestellte bis Aug 2016, dann 1 Monat arbeitslos und seit Okt 16 bin ich wieder Studentin. Also bestand für das Jahr 2016 doch eigentlich keine Pflicht, die Steuererklärung abzugeben oder?

Für das Jahr 2015 war ich also verpflichtet eine Einkommensteuer abzugeben und habe dies auch getan. Nun erhielt ich vom Finanzamt ein Schreiben mit der Info, dass ich ein Mahngeld wegen nicht Abgabe trotz Aufforderung (das erste Schreiben im Oktober habe ich allerdings nicht erhalten) zu zahlen habe, obwohl aber doch eigentlich keine Verpflichtung bestand.

Allerdings habe ich das Finanzamt auch nicht von mir aus informiert, dass ich 2016 angestellt war und nun Studentin bin, hätte ich das machen müssen? Da mich im Dez 15 mein Arbeitgeber angemeldet habe, bin ich davon ausgegangen, dass das Amt darüber informiert ist, dass ich nicht mehr freiberuflich arbeite.. wie sollte sowas richtigerweise ablaufen? Ich war da etwas naiv, dass ich mich nicht besser darum gekümmert habe..

Aber Fakt ist einfach, dass für das Jahr 2016 keine Verpflichtung bestand.. hätte ich noch irgendeine Chance um das Mahngeld herumzukommen, oder habe ich durch mein Nichtstun nun einfach Pech gehabt?

Für Hilfe, wäre ich sehr dankbar..

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Existenz der GEZ vergessen, rückwirkend die Geräte angeben?

Hallo! Irgendwie habe ich erwartet dass sich die GEZ bei mir meldet, hat sie bisher aber nicht getan. Nach ein bisschen googeln hat sich mir dann erschlossen, dass wohl erwartet wird, dass man sich selbständig meldet.

Nun gut. Ich bin Student, erhalte Bafög und bin somit auf eine Befreiung der GEZ Gebühr berechtigt. Das war ich nun auch schon die letzten paar Semester, aber wenn ich das richtig verstehe kann man nicht rückwirkend befreit werden. Da sich allerdings bisher keiner bei mir gemeldet hat, würde ich mich jetzt einfach von mir aus anmelden und mit dem neusten Bafög Bescheid eine Befreiung von den GEZ Gebühren beantragen. Soweit ich das verstanden habe, gibt man bei der Anmeldung seine Rundfunkgeräte ab dem Zeitpunkt an, ab welchem sie...Rundfunk empfangen.

Option 1: Ich bin ehrlich, muss dafür aber Geld nachzahlen, welches ich ursprünglich nicht hätte bezahlen müssen, weil ich nicht rückwirkend befreit werden kann. Fände ich ehrlich gesagt unfair. Und könnte ich mir auch wahrscheinlich nicht leisten.

Option 2: Ich gebe an, dass die Geräte erst jetzt "einsatzbereit" sind.

Droht mir irgendwas bei Option 2? Oder gibt es eine Möglichkeit ehrlich zu sein ohne was zu bezahlen?

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Wie setzt man den Ankaufspreis des Gebrauchtwagens beim 1% Regelung ab?

Hallo, Ich bin selbständig tätig und habe in dem Jahr 2016 ein Gebrauchtwagen gekauft. Nach Prüfung des Finanzamts wurde 1% Regelung angewandt und die entsprechende Werten wurden ermittelt. Meine Fragen jetzt, 1. Wie soll Ich die Kosten für den PKW-Erwerb in 2016 beim EÜR absetzen? Kann Ich den Ankaufspreis komplett auf einmal absetzen oder soll Ich die Jährlich abschreiben? 2. Wo gebe Ich die Werte an im Steuererklärung an? 3. Kann Ich überhaupt auf die Absetzung von Kosten verzichten?

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Ausländer ist nicht krankenversichert – Angabe der Krankenversicherung im Arbeitsvertrag des Minijobs?

Sehr geehrte Community von finanzfrage,

ein Ausländer kommt von außerhalb der EU zum Studium nach Deutschland. Während des Aufenthalts ist er nur über eine internationale Reisekrankenversicherung geschützt. Das akzeptiert die Ausländerbehörde so.

Die Reise-Krankenversicherung läuft ab. Der Ausländer erneuert sie nicht. -> Heiratet in Deutschland und beantragt ein entsprechende Visum.

Eine Prüfung des Krankenversicherungsschutzes findet bei der Vergabe des neuen Visums nicht statt.

Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

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KK Beiträge 2016 in EkSt Erklärung 2017 relevant?

Hallo,

ich erstelle grade für meine Mutter (bezieht Altersrente, ü. 65J, freiwillig in der gesetzlichen KK) die EkSt -Erklärung 2017.

Auf der jährlichen KK Bescheinung über die gemeldeten Daten ans FA für das Jahr 2017 stehen geleistete Beiträge zu bestimmten Zeiträumen für 2017 und 2016 drauf (hab diese Daten mal in eine Excel Tabelle geschrieben, siehe Tabelle unten, Werte hab ich gerundet).

Sind die geleisteten Beiträge für den Zeitraum 01.12.16 - 31.12.16 in der EkSt Erklärung 2017 auch relevant oder lediglich nur die Beiträge für den Zeitraum in 2017?

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