Kann man eine Bank verklagen, weil man falsch beraten wurde?

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2 Antworten

Kann man. aber seit November 2007 gibt es zu jedem Beratungsgespräch ein Protokoll in dem der Kunde unterzeichnen muss, was man ihm erzählt hat. Damit ist die Beweislage eigentlich ziemlch klar. Gibt es ein Protokoll, steht alles drin. gibt es kein Protokoll, hat die Bank verloren, wel sie eines hätte ausfüllen müssen.

Bei der 80jährigen ist es für die Bank aber so, oder so schwierig, denn der wird jeder Richter glauben, dass sie keine Risiken wollte.

Eine falsche Anlageberatung der Bank oder des Bankberaters, dafür ist die Bank eintritts-pflichtig, ist geradezu der typische Fall der Haftung einer Bank. Sie hat vollständig über die Risiken aufzuklären und darf keinesfalls eine hochriskante Anlage anbieten, wenn sie gerade sicher sein soll oder so gewünscht wird oder es ganz klar noch aus den Umständen ersichtlich ist wie z.B. bei einem 80jährigen. Die Beweisfrage stellt sich freilich gern.
Außer einem Protokoll, was der beste Beweis wäre, gäbe es auch Zeugen, die du zum Beweis für die falsche Beratung bräuchtest. Aber oft ist man bei der Beratung auch zu zweit. Also deine Chanchen stehen gut, tatsächlich einen Schadensersatz von der Bank zu erhalten. Suche daher bitte sofort einen Rechtsanwalt deines Vertrauens auf!

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