Kann man eine Bank verklagen, weil man falsch beraten wurde?

3 Antworten

Kann man. aber seit November 2007 gibt es zu jedem Beratungsgespräch ein Protokoll in dem der Kunde unterzeichnen muss, was man ihm erzählt hat. Damit ist die Beweislage eigentlich ziemlch klar. Gibt es ein Protokoll, steht alles drin. gibt es kein Protokoll, hat die Bank verloren, wel sie eines hätte ausfüllen müssen.

Bei der 80jährigen ist es für die Bank aber so, oder so schwierig, denn der wird jeder Richter glauben, dass sie keine Risiken wollte.

Eine falsche Anlageberatung der Bank oder des Bankberaters, dafür ist die Bank eintritts-pflichtig, ist geradezu der typische Fall der Haftung einer Bank. Sie hat vollständig über die Risiken aufzuklären und darf keinesfalls eine hochriskante Anlage anbieten, wenn sie gerade sicher sein soll oder so gewünscht wird oder es ganz klar noch aus den Umständen ersichtlich ist wie z.B. bei einem 80jährigen. Die Beweisfrage stellt sich freilich gern.
Außer einem Protokoll, was der beste Beweis wäre, gäbe es auch Zeugen, die du zum Beweis für die falsche Beratung bräuchtest. Aber oft ist man bei der Beratung auch zu zweit. Also deine Chanchen stehen gut, tatsächlich einen Schadensersatz von der Bank zu erhalten. Suche daher bitte sofort einen Rechtsanwalt deines Vertrauens auf!

hallo, ich habe das problem, das mir eine aktie ausgeredet wurde. die aktie selbst war weniger als einen dollar wert. ich meinte dazu, weil ich die aktie auch teils schon beobachtet habe, das die gewinnspanne groß sei. worauf mir gesagt wurde, das sich kleine aktien nicht von den großen unterscheiden. sie würden prozentual genauso steigen. mir wurden dann diverse unterlagen bezüglich des anlegens gegeben. und natürlich auch welche die die wohl unterstützen. wo man in rente und aktien investiert, je nachdem wie der markt ist. was ich nicht gemacht habe, weil mir die gewinnspanne zu gering war. aufjedenfall sprach ich von gerade einmal 1000 euro investition. die ich nun sein lies aufgrund der beratung. die aktie in die ich investieren wollte war 0,022 dollar wert und war nun vor paar monaten auf 2,5 dollar gestiegen. ihr dürft euch gern ausrechnen, welchen gewinn ich bei einer investition von 1000 euro gemacht hätte.

nun ist meine frage: kann ich das einklagen, aufgrund der falschen beratung? wenn ja, wo wende ich mich hin? muss ich mir einen anwalt suchen, oder geh ich einfach zur polizei und erstatte anzeige, oder gar zum verbraucherschutz?

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

vielen dank schonmal

Lieber Ichbinsnochmal,

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Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam

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