Kann man Ehegattenunterhalt zurückfordern?

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Wenn Dein Bruder den Zeitraum, in dem seine Ex ihren neuen Partner schon bei sich wohnen hat, benennen kannst, ist das wohl möglich. Du kannst ja mal den Vermieter der Ex fragen. Wenn jemand irgendwo zuzieht, muss man das dem Vermieter ja melden. Dann habt ihr einen Zeitpunkt ab wann er da lebt, und könnt dann über einen Anwalt den Unterhalt zurück fordern.

Kann ein vor 15 Jahren gerichtlich festgelegter Unterhalt für die Ex-Frau noch abgeändert werden?

Ein alter Stammgast hat mir kürzlich sein Leid geklagt, er ist jetzt kurz vor der Rente, seit 15 Jahren geschieden, er hat immer gut verdient und mußte seiner Exfrau die ganzen Jahre nach der Scheidung Unterhalt zahlen, sie war bei der Scheidung schon 50 Jahre alt, war immer Hausfrau und Mutter gewesen - und es hieß, eine Erwerbstätigkeit sei ihr nach all den Ehejahren als Mutter und Hausfrau nicht mehr zuzumuten (obwohl seine Kinder damals schon alle volljährig waren). Aber nun, da er bald in Rente kommt und ein gutes Stück weniger Einkommen haben wird, möchte er weniger Unterhalt zahlen. Hat er vor Gericht eine Chance? (Ich dachte heutzutage, so liest man immer, werden die Ex-Frauen schneller zum Arbeiten "verdonnert").

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Ist eine Rückforderung von Unterhalt möglich?

Ich habe einen geschiedenen Bruder, der bisher immer regelmäßig Unterhalt für Frau und Kind gezahlt hat. Nun haben wir zufällig herausgefunden, dass seine Ex bereits seit einiger Zeit mit einem anderen Mann zusammen wohnt. Ist mein Bruder da nicht von Unterhaltszahlungen für seine Ex befreit? Ich meine, er muss für sein Kind den Kindesunterhalt weiter zahlen, aber den Ehegattenunterhalt für seine Ex doch nicht, mehr oder? Kann er den Unterhalt der letzten Wochen nicht zurück fordern? Natürlich müssten wir noch herausfinden, seit wann sie genau mit dem anderen zusammen lebt.

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Frage zur Berechnung des Zugewinnausgleiches?

Hallo,

muss der Partner mit dem höheren Zugewinn den anderen Partner immer zur Hälfte auszahlen?

Ich stelle mir gerade vor, Ehepartner A hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hat es noch nie wirklich zu Geld gebracht, während Ehepartner B in gehobener Position als Beamter arbeitet mit lebenslangem Einkommen und späterer üppiger Pension. Jetzt tritt der Fall ein, dass kurz vor Einreichung der Scheidung Ehepartner A aber einen hohen Zugewinn erfährt, z.B. durch Lottogewinn, Erbschaft etc. und dadurch während der Ehezeit einen deutlichen höheren Zugewinn hat als Ehepartner B.
Muss A jetzt trotdem die Hälfte an des Zugewinns an B abdrücken? Ehepartner B steht ja eh schon gut da und A könnte das Geld gut gebrauchen, weil er ja sonst kaum Geld verdient. Würde mich mal interessieren.

Grüße

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