Kann man die Riesterzulage eigentlich aufteilen, halb auf einen Riesterfonds, halb auf Riesterversicherung?

2 Antworten

Sieh mal hier unter Punkt 26.

http://www.bankenverband.de/rente/

Für maximal zwei Verträge kann man die Leistungen aufteilen. Dein Modell würde also funktionieren.

Allerdings gibt es meines Wissens Verträge wo bereits eine Aufteilung auf zwei vertragsarten enthalten ist, aber da kann man vermutlich nicht selbst individuell die Verteilung bestimmen.

Das geht, kann ich Dir aus eigener Erfahrung bestaetigen. Ein Riestervertrag auf Fondbasis, den zweiten auf Zinsbasis. So hast Du bei totalem Boersencrash zu Rentenbeginn auf den ein Vertrag (Fond) nur Deine Einzahlungen plus Zulagen zurueck, bei dem anderen Vertrag die Einzahlungen plus Zulagen plus Basisverzinsung. Bei guter Boersenlage erhältst Du viel auf dem Fondvertrag zurück, weniger auf dem Zinsvertag. Zu beachte: Zulagen gibt es höchstens auf zwei Vertraege, und die Gesamtsumme der Zulagen erhöht sich nicht. Werbung durch Support gelöscht

Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

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