Kann man den Verlust beim Verkauf eines geschlossenen Immobilienfonds geltend machen?

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Steuerliche Absetzbarkeit von Pflichtpraktikum mit 450-EUR-Job

Hallo zusammen,

ich habe hier mal einen Steuerfall:

Ein Student absolviert im Rahmen seines Studiums ein Praxissemester (also sechsmonatiges Pflichtpraktikum) an einem anderen Wohnort. Die hierzu entstehenden Kosten (also Wohnung, Heimfahrten, ...) kann er ja im Rahmen der doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Das gleich gilt für den Verpflegungsmehraufwand in den ersten 90 Tagen des dortigen Aufenthalts. Er hat in diesem Jahr keine Einnahmen, sodass mit der Steuererklärung den Verlust ins nächste Jahr vortragen kann (es handelt sich um eine Zweitausbildung, daher Werbungskosten und keine Sonderausgaben).

Nun erhält der Student eine Aufwandsentschädigung für das Praktikum im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (450 EUR pro Monat). Diese Einnahmen sind bekanntlich nicht in der Steuererklärung anzugeben. Nur wie sieht dies im Zusammenhang mit den oben genannten anzusetzenden Kosten aus? Können diese trotzdem steuerlich geltend gemacht werden?

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Verrechnung Verlustvortrag Werbungskosten?

Ich möchte meine Zweitausbildung (Masterstudium) steuerlich geltend machen. Ich kann für die Studienjahre ja einen Verlustvortrag von Werbungskosten (absetzbare Werbungskosten-Einkommen in dem Jahr durch Hiwi, Kapital, etc.) feststellen lassen. Was genau alles abgesetzt werden kann, muss ich mir noch mal genau durchlesen. Nehmen wir also an, ich mache im einzigen Studienjahr x0 8000€ Verlust. In x1 nehme ich eine Beschäftigung mit 50.000€ Jahresgehalt (andere Einkünfte gibt es nicht) auf. Nun habe ich aber einen Verlustvortrag von 8000€, den ich in dieses Jahr transferieren kann. Nun stellt sich mir die Frage, wie dieser verrechnet wird, da der Steuersatz ja progressiv verläuft.

A: Zunächst wird der Grundfreibetrag zur Verrechnung herangezogen. Da dieser mit circa 8600€ größer als mein Verlust ist, habe ich überhaupt keinen Steuerspareffekt.

B: Meine Lohnsteuer wird anstatt auf Grundlage von 50.000€ mit 42.000€ berechnet. Ich spare also ungefähr nach einer Überschlagsrechnung 2300€ Lohnsteuer.

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Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

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Kann man immernoch in den Immobilienfonds Semper Real Estate AT0000A0B5Z9 investieren?

Habe den mal erworben, ohne daß ich hier irgend welche Haltefrist einhalten muss. Der Fonds entwickelt sich ganz gut. Kann man immernoch darin investieren, wenn ja dann wie und mit welchen Auflagen?

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CS EUROREAL: Was tun?

Hallo, ich bin Student und habe ein Depot bei der HVB (hauptsächlich Erbanteil von der Oma etc.), um das sich mein Vater bisher gekümmert hat (habe da nicht so viel Ahnung von). Derzeit ist er im Krankenhaus, deswegen habe ich heute den neuen Depotauszug eingeheftet und musste mit Schrecken feststellen, dass sich die Depotsumme auf nicht einmal mehr 50.000 EUR beläuft. Letztes Jahr waren es noch knapp 60.000!

Grund dafür waren die 624 Inhaber-Anteile der CS EUROREAL, die jetzt nur noch mit einem Kurswert von 46,88 EUR angegeben sind - letztes Jahr noch über 57 EUR! Eine Google-Recherche bzgl. dieses Fonds machte mir dann alles klar!

Nun schiebe ich totale Panik, möchte das aber zu diesem Zeitpunkt nicht mit meinem Vater besprechen (liegt, wie gesagt, im Krankenhaus).

Was soll ich jetzt tun? Leider kenne ich mich da auch nicht wirklich aus.... Ich würde ja einen Termin bei der HVB ausmachen, aber die würden mir sicherlich das Baue vom Himmel runterlügen...

Danke für Antworten!!!

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Wie wird Schadensersatz bei Verzug des Bauträgers berechnet?

Hallo zusammen!

Ich habe vor Kurzem eine Immobilie gekauft - diese wird vstl. ein halbes Jahr später fertig gestellt sein, als ursprünglich geplant (in dem mit dem Bauträger geschlossenen Kaufvertrag ist der Fertigstellungstermin eindeutig fixiert).

Eine pauschale Schadensersatzregelung, die ursprünglich Bestandteil des Kaufvertrags war, haben wir vor Unterzeichnung des Vertrags beim Notar bewusst streichen lassen, da sie uns zu niedrig schien. Mit dem Bauträger haben wir uns bereits auf eine Nutzungsausfallentschädigung verständigt - offen ist noch der Schaden, der uns durch die Verzögerung mit Blick auf Bauzeit- und Bereitstellungszinsen etc. zusätzlich entstanden ist.

Meine Frage ist, wie ich den Schaden, den ich ggü. dem Bauträger geltend machen möchte, konkret berechne.

Meiner Meinung nach berechnet sich der Schaden folgenderweise:

• Der Bauträger hat die in dem Verzugszeitraum angefallenen Bauzeit- und Bereitstellungszinsen zu tragen. • Unsere Zinsbindung beträgt 20 Jahre. Wir fangen allerdings ein halbes Jahr später mit der Tilgung an, als ursprünglich geplant. Wir profitieren am Ende nur 19,5 Jahre von der Zinsbindung. Die Restschuld ist bei 19,5 Jahren Tilgung natürlich höher als bei 20 Jahren. Meiner Meinung nach müsste der Bauträger für die Differenz der Restschuld (20 Jahre vs. 19,5 Jahre) aufkommen. • Von den oben aufgeführten Kosten (Bauzeit-/Bereitstellungszinsen; Differenz Restschuld), die wir ggü. dem Bauträger geltend machen wollen, müssten, so würde ich annehmen, die Sollzinsen abgezogen werden, die wir in den ersten sechs Monaten hätten zahlen müssen, wäre die Wohnung fristgerecht und nicht mit sechs Monaten fertig gestellt wurden.

Ich wäre Euch / Ihnen für spontane Unterstützung sehr dankbar. Ein konkretes Rechenbeispiel würde unter Umständen helfen.

Herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße!

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