Kann man den SF-Rabatt von einem Verwandten übernehmen, wenn dieser verstirbt?

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5 Antworten

Sofern Du über die gleichlange Fahrpraxis verfügst wie Dein Verwandter, kannst Du den Schadenfreiheitsrabatt übernehmen.

Bei kürzerer Fahrpraxis wird der Rabatt Deiner Zeit angepasst.

Schadensfreiheitsrabatt ist nicht vererbbar.

Kannst Du aber nachweisen, dass Du das Fahrzeug regelmäßig gefahren hast, dann kann eine Übertragung des SF zumindest bis zu der SF-Klasse stattfinden, die bei der Dauer Deines Führerscheinbesitzes möglich wäre.

Die meisten Versicherer übertragen den SFR im Todesfall des Versicherungsnehmers nur bei nachweisbarer (Mit)nutzung des Fahrzeugs. Somit muss im Regelfall ein gemeinsamer Wohnsitz vorhanden gewesen sein. Also keine Chance, wenn der Verstorbene in München und der "Interessent" in Hamburg wohnte.

Im Regelfall muss die Übertragung spätestens nach 6 Monaten erfolgen.

Bei der Übernahme ist generell nachzuweisen, dass man a) das Fahrzeug des Verwandten regelmässig verwendet hat und b) welche Fahrpraxis man hat. Man kann keine bessere SF-Klasse als die Jahre der eigenen Praxis haben.

Ich würde nicht auf den Todesfalle warten, sondern dies vorher regeln. Nicht dass es dann eine Flut von Anträgen von Übernehmenden gibt :)

Ja das geht und wird auch nicht verweigert.

Früher hieß das Formular mal TB28; du kannst es googeln und schauen welche Informationen erforderlich sind.

Der entscheidende Terminus lautet: "...nicht nur gelegentlich gefahren...!" und dann ist ein Zeitraum einzutragen.

Eine Prüfung/Nachprüfung der Angaben habe ich in 30 Jahren noch nie erlebt.

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