Kann man den Jahresbruttolohn auf Jahreslohnbescheinigung der Stkl.6 für ein altes Jahr (2016/2017) noch ändern??

1 Antwort

Ich fürchte, die Jahre 2016 und 2017 sind vergangen. Sofern dein Arbeitgeber nicht über eine Zeitmaschine verfügt, dürfte es schwer werden, die verwirklichten Lebenssachverhalte umzugestalten.

Und welcher Übungsleiterfreibetrag ist denn gemeint? Der, den nebenberufliche Übungsleiter bekommen, nicht aber Arbeitnehmer?

Ja, der nebenberufliche i.H.v 2.400€. Gilt auch für Arbeitnehmer. Ich dachte der AG zieht ihn ab und versteuert lediglich den übersteigenden Betrag. Dem ist nicht so. Jetzt wurde das seit 2015 das falsch gemacht

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@Gerd1234

Tatsächlich steht in § 3 Nr. 26 EStG nicht, dass es kein Arbeitnehmer sein kann. Allerdings darf man fragen, wie man als Arbeitnehmer "nebenberuflich" tätig sein kann.

Nehmen wir es aber als gegeben hin.

Bleibt die Frage:

ich habe ....[es]...nicht in der Erklärung angegeben!

Warum nicht? Was dir zusteht, kannst du doch angeben. Das hättest du unabhängig von der Lohnsteuerbescheinigung doch ohnehin angeben müssen, damit es anerkannt wird. Was soll denn der Arbeitgeber da jetzt heilen?

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@EnnoDerDritte

Ich habe den Freibetrag nicht angegeben, da ich gedacht habe, dass er schon berücksichtigt wurde bzw. ist es ja auch üblich so, dass nur der übersteigende Betrag versteuert werden muss. Dem war aber nicht so. Jetzt sollte/müsste doch der Arbeitgeber die Jahreslöhne auf der Jahreslohnbescheinigungen korregiert ans Finanzamt senden können (abzüglich den 2.400) damit meine Steuerbescheide geändert werden können, oder? Nur so wäre eine Änderung noch möglich!
(Ich bin nebenbei Lehrer an der VHS mit Stkl.6. )

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@Gerd1234
Ich bin nebenbei Lehrer an der VHS

Aber jedenfalls nicht für Steuerrecht.

Wenn es Spanisch ist und hierzustadt™, kommen wir ins Geschäft.

Aber wie schon gesagt: Das hätte in den Steuererklärungen ohnehin angegeben werden müssen. Woher soll der Arbeitgeber wissen, ob der nicht woanders schon verbraucht ist?

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@Gerd1234

Jetzt sollte/müsste doch der Arbeitgeber die Jahreslöhne auf der Jahreslohnbescheinigungen korregiert ans Finanzamt senden können (abzüglich den 2.400) damit meine Steuerbescheide geändert werden können, oder?

wie stellst du dir das vor?

eine Lohnsteuerbescheinigung ist bis zum 28.02 des Folgejahres an das Finanzamt zu übermitteln. Mein Blick auf den Kalender zeigt, dass der 28.02. für beide Jahre bereits verstrichen ist.

ganz abgesehen davon: warum soll der Arbeitgeber berichtigen? der Arbeitgeber hat den Lohnsteuerabzug zu 100% korrekt vorgenommen.

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Diese Jahre sind vermutlich umso mehr vergangen, als wohl laut der letzten Frage bereits rechtskräftige Steuerbescheide vorliegen?

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