Kann man den IBAN-Rechnern (SEPA)beim online-Banking vertrauen?

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Vorsicht vor einfachen IBAN-Rechnern im Internet.

Im Internet gibt es eine ganze Reihe von IBAN-Rechnern.

Aus Bankleitzahl und Kontonummer wird dabei die IBAN ermittelt.

Das Problem: Die Konvertierung bei diesen Rechnern ist nicht immer einwandfrei. Die korrekte IBAN folgt einer Reihe von Sonderregeln, etwa bei der Umwandlung der Bankleitzahl.

Eine verlässliche Quelle für Unternehmen ist der offizielle IBAN-Konverter der Bundesbank: www.iban-service-portal.de/ibanp/iban/auth/pjcLfgrtuL/Start

einer Reihe von Sonderregeln, etwa bei der Umwandlung der Bankleitzahl

Die BLZ wird nicht umgewandelt, sondern ist - wie die Kontonummer - sichtbarer Bestandteil der IBAN.

Die deutsche IBAN hat stets 22 Stellen und fängt mit DE an gefolgt von einer zweistelligen Prüfziffer. Letztere muß errechnet werden. Hier findet man mehr darüber:

http://de.wikipedia.org/wiki/IBAN

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Also beim Online-Banking braucht man keinen separaten Umrechner, zumindest nicht bei den Banken, bei denen ich meine Girokonten habe. Die errechnen aus Kontonummer und Bankleitzahl automatisch die IBAN. In dem Falle gehen Fehler zu Lasten der Bank. Und aufgefallen dass nicht jeder Geschäftsmann schon umgerechnet hat ist mir erst vor wenigen Tagen. Da habe ich nach Internetbestellung die Ware mit Rechnung bekommen. Statt IBAN und BIC standen da nur Kontonummer und BLZ. An sich erstaunlich für jemand der sich eines so fortschrittlichen Vertriebswegs bedient.

Ich entnehme die Bankverbindung für meine Zahlung immer der Rechnung. Auf dieser hat die korrekt zu stehen. Wenn durch eine falsche Angabe das Geld nicht ankommt, hat das der Unternehmer zu vertreten.

Die IBAN jedes Kontoinhabers ist "seit Urzeiten" bekannt. Diese ist bei vielen Unternehmen, von denen ich Rechnungen und/oder Briefe besitze, bereits ebenso lange darauf wiedergegeben.

Wenn also ein Unternehmen noch Rechnungen verschickt oder kürzlich verschickt hat, auf denen diese Angabe fehlt, so ist das grob fahrlässig.

Bei der IBAN musst du dir nur 2 Zahlen merken und zwar die beiden unmittelbar hinter dem Länderkürzel (DE). Anschließend kommt die Bankleitzahl und die Kontonummer (10 stellig). Freie Stellen in der Kontonummer mit 0 auffüllen.

Auch kenne ich kein Unternehmen, dass IBAN und BIC nicht schon seit über einem Jahr auf jeden Brief druckt, jene die auch außerhalb Deutschlands aktiv sind, tun dies sogar schon seit vielen Jahren.

Nerviger finde ich es die BIC zu ermitteln, wenn diese igrnewo nicht angegeben ist. Die fällt aber nächsten Monat weg bei innerdeutschen SEPA-Zahlungen.

Die angebotenen Rechner haben nicht unbedingt alle die gleich Qualität. Auch eine IBAN mit korrekter Prüfziffer kann falsch sein, wenn einige zusätzliche Bedingungen nicht beachtet werden.

Relativ bedenkenlos würde ich den "SEPA-Account-Converter" verwenden, der von den Sparkassen bereitgestellt und z.B. hier kostenlos zum Download angeboten wird:

https://www.ksk-koeln.de/sepa-converter.aspx

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