Kann man den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bei der Steuererklärung angeben?

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Ab 2010 sind diese GKV-Beträge voll abzugsfähig und wurden/werden automatisch in der Lohnabrechnung bei GKV-Versicherte berücksichtigt.

Es wird nur die normale KV-Schutz steuerlich berückscihtigt, d.h. privatversichter dürfen nur den Teil der Beiträge der diesen normalen (GKV-Vergliehcbaren) Schutz anbietet, absetzten.

quelle & details: http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/buergerentlastungsgesetz.htm

3 Fragen zur Steuererklärung: Nebenjob, Untervermietung, Vorsorgeaufwand

Hallo, ich sitze gerade an meiner Einkommensteuererklärung für 2014 mit Elster. Dabei tun sich mir 3 Fragen auf:

  1. Neben meinem normalen Job hatte ich in den 3 (nicht aufeinanderfolgenden Monaten) Einnahmen aus einem Mini-Job (insgesamt für alle 3 Monate 463€). Soweit ich weiß, kann ich zu meinem sozialversicherungspflichtigen Hauptjob monatlich 450€ als Minijob hinzuverdienen. Muss ich das in die Steuererklärung reinschreiben oder kann ich es einfach weg lassen? Mich irritiert jedoch auch, dass auf der Abrechnung die Steuerklasse 1 angegeben wird, aber die wurde doch schon durch meinen Hauptjob belegt? Außerdem steht unten immer ein SV-AG-Anteil. Gehört dieser Betrag in Anlage N Punkt 10: "Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung im Rahmen einer pauschal besteuerten geringfügigen Beschäftigung"? Aber SV ist ja auch nicht gleich RV... Falls es hilft: auf der Abrechnung ist Netto = Brutto, hatte also keine Abzüge.

  2. Ich habe meine Wohnung 8 Monate als WG genutzt und 1 Zimmer (+ Mitnutzung der Gemeinschaftsräume) untervermietet. Meine Rechnung: Einnahmen aus Untervermietung Gesamtausgaben/Gesamt qm * vermietete Fläche - erhaltene Untermiete = -1,08€ pro Monat (also ich habe sogar ca. 8 € Verlust gemacht) Ist das so richtig gerechnet? Muss ich in der Steuererklärung dann überhaupt etwas angeben, wenn ich keine Einnahmen erzielt habe?

  3. Problem bei Berechnung der Höhe der zu zahlenden Steuer mit Elster: Anlage Vorsorgeaufwand, S. 2: Fehlermeldung: "Für die Ermittlung der Höhe der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen der erklärten Versicherungsbeiträge ist eine Aussage zu den ggf. erhaltenen steuerfreien Zuschüssen/Beiträgen/Beihilfen zur Krankenversicherung erforderlich" Rote Felder: 35-39, 45, 47-52). Zunächst hatte ich die Beträge für Berufsunfähigkeits- und private Haftpflichtversicherung in die Felder 49 und 50 eingetragen. Nach der Fehlermeldung dann in alle anderen roten Felder eine 0. Immer noch falsch... dann versuchsweise alles rausgelöscht: Fehler, dann überall 0 eingetragen: immer noch Fehler. Was soll ich machen???? Was will Elster mir damit sagen? In der Fehlermeldung steht auch noch "ggf." Soweit ich das richtig verstanden habe, ist der Fall bei mir nicht gegeben.

Freue mich auf schlaue, hilfreiche und bitte verständliche Antworten (ist meine erste Steuererklärung...)

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ich bin als Beamtin ja in einem nicht-versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Nun bin ich wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden und erhalte Versorgungsbezüge. Gleichzeit bekomme ich Witwenrente. Die Witwenrente unterliegt der Krankenversicherungspflicht. Nun sagt mir meine KK (Deutsche BKK), dass ich auch auf die Beamtenpension Beiträge in die gesetzliche KK entrichten muss, weil ich ja Mitglied einer gesetzlichen KK sei. Nun bei der Besoldung, also dem Gehalt der aktiven Beamten, ist es doch auch nicht so. Es ist ein versichungsfreies Beschäftigungsverhältnis, also auch keine Beiträge in die gesetzliche KK.

Ich habe nach einer Rechtsgrundlage gesucht und § 226 SGB V gefunden. Da steht, dass bei versicherungspflichtig Beschäftigten die Versorgungsbezüge zur Beitragsbemessung mitgerechnet werden. Aber ich bin doch gar nicht versicherungspflichtig beschäftigt. Oder werde ich als solche gleichgestellt, weil ich Witwenrente bekomme, die versicherungspflchtiges Einkommen darstellt?

Wer kann mir helfen?

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DAK-Mitglied ist ab 03/2016 schwer erkrankt (Krebs), Chemo und bis heute in 4 Wochenabstand gibt es Fusionen. Für die Zuzahlungsbefreiung stellt der Arzt Anfang 03/2017 eine Bescheinigung der chronischen Krankheit aus. DAK behauptet nun, es gilt erst nach einem Jahr diese chronische Krankheit und ab dann gilt die 1% Regelung von Zuzahlungen! Frage: Ab wann gilt die chronische Krankheit, ab Feststellung der Krankheit 03/2016 oder nach dem Ausstellen des Formulars durch den Arzt 03/2017? Wo gibt es dafür Gesetzestexte die belegen, dass mit Beginn der Krankheit auch die 1% Zuzahlungsregelung gilt, auch rückwirkend benannt, also ab 03/2016? Danke!!!

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