kann man bei Arbeitgeberwechsel die Direktversicherung/Pensionskasse mitnehmen?

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Ja das kann man in der Regel. Der neue AG tritt in die Versicherungsnehmerposition der Versorgungsvertrages ein. Sollte problemlos gehen. Allerdings muss er nicht, weil in der Regel der AG bestimmt welcher Durchführungsweg der bAV in seinem Unternehmen läuft. Das hängt mit der Rationalisierung und Vereinfachung von diesen Vorgängen zusammen.

Pensionskasse - Ja oder Nein bei Arbeitgeberwechsel

Habe den Arbeitgeber gewechselt, habe aber beim alten Arbeitgeber die Anwartschaft erreicht dort in der deren Pensionskasse zu bleiben, damit mir die Arbeitgeberzuschüsse nicht flöten gehen. Das sind immerhin 60 % der Beiträge über die vielen Jahre. Habe das Angebot sogar dort weiter einzuzahlen, jedoch ohne den 60 % Zuschuss des Arbeitgebers, sondern ich muss nun diesen Anteil selbst aufbringen. Kostet mich mtl. 50,-- € die nächsten Jahre. Dafür bekomme ich eine garantierte "kleine" Zusatzpension, wenn ich in Rente gehe. Wer hat Erfahrungen damit ob sich dass schlussendlich auch für mich rentiert. Wenn ich mtl. die 50 Euro bei der Bank anspare für später, bekomme ich ja leider im Moment fast keine Zinsen (0,5 %-1 % ). Was ist Eure Empfehlung ?

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BAV-Arbeitgeberwechsel

Folgender Sachverhalt: Ein AN wechselt zu einem anderen AG. Seine BAV will er zum neuen AG mitnehmen. Jedoch sagt sein neuer AG, dass er für diese BAV keinen Zuschuss zahlen wird. Nur wenn er eine neue BAV über diesen Rahmenvertrag abschließt, erhält er vom AG monatlich 50 EUR dazu. Kann ein AG dies so händeln?

Ich habe dem AN erst einmal gesagt, dass gegen einen neuen BAV-Vertrag nichts dagegen spricht, da der AG 50 EUR zuzahlt. Jedoch wenn der AN evtl. etwas häufiger seinen AG wechselt und die anderen es auch so händeln, hat der AN immer wieder neue Abschlusskosten.

Weiterhin besteht das Problem, dass bei dem neuen AG nur eine fondsbasierte BAV möglich ist und in dieser Form bin ich ein Gegner. Verstehe einfach nicht, wieso nur fondsbasierte BAV angeboten wird.

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betriebl. AV (Pensionskasse) fortführen bei Arbeitgeberwechsel?

Hallo,

vor ca. 1 Jahr hat unser Arbeitgeber für alle MA eine betriebl. AV abgechlossen. Nun hat er Insolvenz angemeldet, ich (41 Jahre) habe einen neuen Arbeitgeber und überlege nun, was mit dieser betriebl. Altervorsorge am besten zu machen ist. Soweit ich weiß gibt es drei Alternativen: 1. die AV privat fortführen, nach meiner Recherche im Internet ist das wohl nicht empfehlenswert, fällt wohl daher aus 2. die AV beitragsfrei stellen, das evtl. dadurch gesparte Geld in eine private AV investieren 3. die AV vom neuen Arbeitgeber übernehmen lassen (soweit ich gelesen habe, hätte ich darauf Anspruch).

Was ist zu empfehlen? Ich kenne mich nicht sonderlich aus in diesen AV- und Versicherungsdingen, aber ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass diese betriebl. AV im Vergleich zu anderen Vorsorgemodellen recht attraktiv bzw. lohnenswert sind. Sollte ich sie fortführen (Entgeltumwandlung) oder sollte ich das Geld besser in eine private, wie auch immer geartetete Vorsorge stecken? Den Makler, bei dem wir sie abgeschlossen haben, kann ich nicht fragen, bei dem verstehe ich nur Bahnhof.

Danke für Eure Tipps ...

Dave

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Krankenkassenbeitrag bei Auszahlung der Pensionkasse und Direktversicherung vor Renteneintritt

Hallo, ich habe eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse über meinen Arbeitgeber im Jahr 2003 abgeschlossen. Durch die Gehaltsumwandlung und der als Rentner zu erwartenden geringeren Steuerlast versprach dieser Vertrag einen interessanten Vorteil. Die Beiträge werden aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt. Nach der Reform (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Jahres 2004) muss ich bei Auszahlung nun Sozialversicherungbeiträge zahlen. (Kein Bestandsschutz, für mich ein Verlustgeschäft)

Laut Vertrag wäre die Zahlung mit 65 ab 2026 fällig. Nach der Rentenreform würde ich aber erst im Jahr 2027 in Rente gehen können.

Wie würde es sich auswirken wenn ich zum Auszahlungsdatum die Kapitalabfindung wählen und erst im Jahr danach in Rente gehen würde? Hätte das nicht zur Folge, dass ich keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müßte?

Nach meinem Verständnis, wäre in diesem Fall allerdings der dann für mich gültige Steuersatz anzusetzen (weil ja noch berufstätig) und der der ganze Vorteil wäre zum Teufel.

Ich habe zusätzlich noch eine Direktversicherung aus dem Jahr 1985. Wegen Arbeitgeberwechsel zahle ich die Beiträge seit 1998 mit Pauschschalversteuerung aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze selbst ein. Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass ich als Versicherungnehmer eingetragen sein müßte um bei Auszahlung wenigstens die von mir bezahlten Anteile Sozialversicherungsfrei zu erhalten (Urteil des BSG aus 2010). Unglücklicherweise war es immer gängige Praxis, dass der AG Versicherungnehmer ist. Rückwirkend wird da wohl nichts mehr zu machen sein. Auch hier wäre die Auszahlung 2026 bei Renteneintritt 2027.

Ist das genauso zu behandeln wie die Pensionskasse?

Tja, wenn ich 1998 gewusst hätte was der Gesetzgeber 2004 beschließt hätte ich mich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Aber ob das zu dem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen wäre um die Pauschalbesteuerung zu erhalten?

Aus meiner Sicht sind solche Verträge bei entsprechender Konstellation nicht mehr zu empfehlen. Das ist immer ein Verlustgeschäft. Da kann einem schon die Galle hochkommen. Das Gefühl durch den Gesetzgeber verarscht und betrogen zu werden wird immer stärker.

Gruß.

Bacchus

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Direktversicherung (VBLU) nach Arbeitgeberwechsel selbst finanziert? Steuerlich zu berücksichtigen?

Hallo,

ich habe zum 29.02.2012 meinen Arbeitgeber gewechselt und führe seitdem die bis dahin vom AG bediente Direktversicherung (VBLU) selbst fort. Die monatlichen Beiträge werden seitdem von meinem Konto abgebucht.

Nun meine Frage:

Kann ich die gezahlten Beiträge als Altersvorsorgeaufwand geltend machen oder gibt es irgendeine andere Möglichkeit die Beiträge steuerlich geltend zu machen?

Auf dem Versicherungsvertrag steht ein Hinweis auf § 3.63 EStG.

Gerade unter dem Aspekt, dass ich seit 01.01.2013 selbständig bin und die Direktversicherung eigentlich als Ersatz für die gesetzliche Rente nutzen wollte wäre die steuerliche Begünstigung sehr wichtig für mich.

Schon mal vorab vielen Dank für Antworten!

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