Kann man aus jedem Riester-Vertrag ab 2014 Geld entnehmen und Baudarlehen zurückzahlen?

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1 Antwort

Ja, Zitat "[...] .. werden die förderunschädlichen Entnahmemöglichkeiten erweitert. So kann das Altersvorsorgevermögen dann jederzeit für die Umschuldung eines für die Anschaffung oder Herstellung der Wohnimmobilie aufgenommenen Darlehens entnommen werden. Dies war bisher nur zu Beginn der Auszahlungsphase des Riester-Vertrags zulässig. Eine Entnahme ist ab 2014 ebenso förderunschädlich für die Finanzierung eines barrierereduzierenden Umbaus der eigenen Wohnung möglich. Dies ermöglicht es dem Anleger, seine selbst genutzte Wohnimmobilie altersgerecht umzubauen."

quelle http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2013/07/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-4-die-gefoerderte-private-altersvorsorge.html#doc301008bodyText7

Die "Nachteile" sind wie beim Wohnriester bisher auch:

  • "nur" für selbstgenutzes Wohneigentum (Anschaffung, Entschuldung, Umbau)
  • "Wohnförderkonto": Die entnahme wird auf dem Wohnförderkonto verzinst und ist beim Renteneintritt zu versteuern. Die sogenannte nachgelagerte Besteuerung, wie bei jedem Riester
  • "Rentenverlust": Der Wohnriester bringt keine Rentenzahlung
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Kommentar von Maxieu
26.11.2013, 01:17

Man könnte allerdings das Wohnförderkonto durch Einzahlung genau jenes Betrages, den das Wohnförderkonto zum jeweils gegebenen Zeitpunkt aufweist, auf den Altvertrag (und bei entsprechender Mitteilung an den Anbieter und die Zulagenstelle) das Wohnförderkonto vor Renteneintritt löschen.

Vorteil: Der auf dem WFK aufgelaufene Betrag würde nicht mehr um 2% jährlich anwachsen - was wohl vor allem bei einem vermuteten eigenen Einkommensanstieg von unter 2% jährlich interessant wäre oder aber auch dann, wenn man nach Abzahlung des Kredits den Riester-Vertrag ruhen lassen möchte.

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