Kann Kindergeld auch von einer Pfändung betroffen sein?

2 Antworten

nein, Kindergeld bleibt generell pfändungsfrei. ist zwar kein besonders großer trost, aber immerhin etwas. ich hoffe, sie bekommen noch die kurve! so eine sache mit kindern durchmachen zu müssen ist sichrlich nicht gerade angenehm. also viel glück!

Hallo! Ein Pfändungsbetrag wird nach den monatlichen Einkünften berechnet.Kindergeld,wird jedoch nicht als Einkünfte angerechnet und ist somit pfängungsfrei

Was kann Mädchen beantragen beim Auszug aus Elternhaus aber noch schülerin 12.Klasse?

Mein Sohn seine Freundin kommt mit ihren Eltern nicht auf einen Nenner und möchte jetzt dort ausziehen und gern zu uns kommen. Ich habe kein Problem damit, aber ich weis jetzt nicht was ihr an finanziellen Mitteln zur Verfügung steht bzw. was und wo sie was beantragen kann. Ich denke mal das ihr auf alle Fälle ihr Kindergeld zusteht, da sie ja noch Schülerin (kurz vorm ABI) ist. Sie wird von ihrem Vater fast immer angebrüllt wenn ihm was nicht passt (ist auf Montage und alle zwei Wochen nur zuhause). Ihre Mutter steht in der Woche hinter ihr und wenn der Vater in der Tür steht ist davon nichts mehr zuspüren. Von dem Vater aus muss das Kind studieren oder mindestens eine Lehre im Bereich Steuerwesen absolvieren . Jetzt hatte ich ein Gespräch mit ihr und sie interessiert sich auch für Zierpflanzenproduktion. Wir haben dann zusammen Lehrstellen gesucht und Bewerbungen weggeschickt und auch Vorstellungsgespräche vereinbaren können und ihr Vater stellt sich dagegen und meint das sie ihr ABI wegschmeisst weil sie Gärtnerin lernen will. Das sie aber auch in dieser Richtung genug Möglichkeiten hat um sich weiterzuentwickeln, lehnt er völlig ab. Nun war ich mit ihr zum Vorstellungsgespräch und sie konnte sich einen grosses Unternehmen ansehen( Lehrvertrag hätte sie gleich unterschreiben können). Das wäre eigentlich die Aufgabe des Vaters gewesen und nicht meine als angehende Schwiegermutter. Als wir wieder zurück waren wollte er uns erzählen was er von diesem Beruf hält anstatt sich selber mal ein Überblick verschafft von der Arbeitsweise in modernen Gärtnereien bzw. Jungpflanzenbetrieben. Nun geht es darum ihr zuhelfen wenn sie zu uns zieht wo sie Unterstützung beantragen kann und ob sie zum Jugendamt muss. Sie ist aber schon 18. und wird im Mai 19 Jahre alt.

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Pfändung wegen Kindergeld Gebühren für Rücklastschriften und BAföG

Ich bin Student im 4. Semester. Beziehe Bafög in voller Höhe und Kindergeld bis zum 4. Semester. Aufgrund stark erkrankter Eltern musste ich gegen Mitte des 4. Semester 2 Urlaubssemester beantragen. Somit wurde ich für das 4te Semester Rückwirkend und für das nächste kommende Semester beurlaubt.

Wären dieser Zeit habe ich mich zum Teil um meinen erkrankten Vater gekümmert und als es ihm wieder besser ging ungefähr. 6 Monate in Vollzeit gearbeitet. Verdienst 1500€ Brutto.

Da ich vergessen hatte der Familienkasse Bescheid zu geben wurde mir das Kindergeld für 5 Monate in denen ich gearbeitet habe weitergezahlt, im 6. Monat wurde ich 25 und mein Anspruch auf Kindergeld ist aufgrund der Altersgrenze erloschen. Am 28.Juni wurde mir ein Aufhebungsbescheid für den Zeitraum von 01.01.2011 bis 01.05.2012 (17 Monate) zugestellt und die Familienkasse Forderte eine Rückzahlung iHv. 3128 € Da ich zu der Zeit erkrankt war kam ich erst am 09.07.2012 dazu ein Wiederruf zu verfassen und sämtliche Nötigen unterlag an die Familienkasse zu übersenden. Wie erwartet ging die Forderung weiter an das Hauptzollamt und ich erhielt zunächst mal eine Zahlungsaufforderung. Nach Eingang der Zahlungsaufforderung habe ich mich nochmals an die Familienkasse und das Forderungsmanagement der Agentur für Arbeit per E-Mail gewendet und Bezug auf mein Wiederspruchschreiben genommen (15.10). Dies hat dann zu einer neu Berechnung der Forderung geführt, welche sich dann nur noch auf 920 € bezog. Mit der Familienkasse konnte ich mich einige den Betrag in 2 Raten zu bezahlen und die Forderung vom Hauptzollamt zurückzuziehen. Laut Familienkasse wurde die Forderung am 05.12. beim Hauptzollamt zurückgezogen. Mein Konto verbleibt gesperrt, Hauptzollamt behauptet nie eine Rücknahme der Forderung durch die Familienkasse erhalten zu haben. Familienkasse hat mir unterdessen bereits eine neue Zahlungsvereinbarung zugesandt. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich die Gebühren für Rücklastschriften, die im Zeitraum ab dem 05.12 (in welchem mein Konto trotz Rücknahme der Forderung gepfändet ist), entstanden sind gegenüber dem Hauptzollamt als Forderung geltend machen kann. Außerdem beziehe ich seit August BAföG 2012, welches laut §850a Satz 6 ZPO unpfändbar ist und seit August auch meine einzige Einkommensquelle ist.

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