Kann jeder Aktien kaufen?

4 Antworten

Ohne Bankkonto wird es problematisch, denn man kann Aktien nach meiner Kenntnis nciht mehr im "Tafelgeschäft" gegen Bar über den Banktresen kaufen.

Sonst eine einfache Sache.

Bei Google "onlinebroker" eingeben.

Die anklicken, sehen, wer einem gefällt. Unterlagen für die Kontoeröffnung downloaden.

Ausfüllen, mti ausgedrucktem PostIdent zur Post udn schon hat man ein Konto.

Wenn die Unterlagen zugeschickt sind, kann man onlien kaufen udn verkaufen.

Natürlich nur solange, bis man das Geld, was man auf sein Konto eingezahlt hat, verdaddelt hat.

Volljährig sollte man für den Aktienkauf schon sein. Ansonsten schickt einen der Bankberater mit einem Sparschwein und dem Rat nach Hause, erst mal groß und stark zu werden. Was das mit dem Paypal soll, kannst du uns noch separat erklären.

Paypal kannst du durch "Überweisung", "Online-Konto aufladen", "Bankeinzug" beliebig ersetzen. Wie geschrieben sollte es als Beispiel dienen, as easy as possible selbst mit dem Trading anzufangen. Die vielen Antworten suggerieren mir aber, der Weg an der Bank führt nicht vorbei. Schade.

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Börsennotierte Aktien kann man nur über eine (Direkt-)Bank oder Sparkasse kaufen.

Das Thema ist, dass das Ganze ja über ein (Verrechnungs-)Konto und ein bei der Bank eingerichtetes Depot abgewickelt werden muss und diese Konten nur Banken führen dürfen.

Vermögensverwalter könnten das auch nur schalten die für die Abwicklung auch wieder Banken ein.

Paypal dürfte wohl keine Depotführung anbieten und wenn wäre es (wie alles bei Paypal) sicher sehr, sehr teuer.

Fonds kann man ohne Bank kaufen, wenn man von Paypal überweisen kann und es gibt Fonds, die was die Entwicklung (schwankung, Performance) anbelangt, Aktien ähnlich sind. Nur macht das traden wegen der nur einen Kursstellung am Tag weniger Spaß. Für das Handeln von Fonds an der Börse braucht es wieder eine Bank.

Faktorzertifikat - Dauer und mögliche Kündigung

Ich habe mal als relativer Neuling im Trading-Geschäft eine Frage zu Faktorzertifikaten. Vor allem natürlich zu denen, die einen Index 4-12fach hebeln, sowohl im Long-Bereich als auch im Short-Bereich. Ich höre immer, dass ein Totalverlust aufgrund eines Anpassungsmechanismusses unmöglich ist und es kein Laufzeitende gibt.

Um dies mit einem Beispiel zu belegen: ich kaufe heute bei Dax-Stand 8800 ein Faktorzertifikat von Vontobel mit 8fachen Hebel (WKN: VZ8LDX) für 10.000 Euro. Leider fällt der Dax in den nächste 12 Monaten auf 2000 Indexpunkte. Ist selbst dann mein Faktorzertifikat immer noch kein Totalverlust? Der Dax braucht bei seiner anschließenden Aufholjagd bis er wieder bei 8800 steht 5 lange traurige Jahre. Kann ich dann im Jahre 2019 mein Faktorzertifikat wieder zum Einstiegskurs von 10.000 Euro verlustfrei freikaufen? Oder ist irgendetwas passiert, wo ich als Neuling nicht dran denke?

Wie sieht es mit der Kündigung durch den Emittenten aus? Ich finde im Internet kein Faktorzertifikat, dass es schon knappe 10 Jahre am Markt gibt. Wird ein solches Faktorzertifikat eventuell eingestellt, wenn es wie in meinem Beispiel beschrieben eklatant mit mehreren hundert oder gar tausend Prozent zwischenzeitlich im Minus ist?

Kurzum: Könnte ich bei einem Faktorzertifikat mögliche Verluste einfach so lange aussitzen, bis sich ein Gewinn wieder einstellt - egal nach wievielen Jahren oder auch nach noch so großen zwischenzeitlichen Verlusten???

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