Kann ich zusätzlich Leistungen zum Bafög erhalten?

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4 Antworten

Ist eine staatlich anerkannte Ausbildung und ist der Ausbildungsort zu weit entfernt von zu Hause, hättest du grundsätzlich nach herrschender Meinung von Sozialleistungsträgern einen Anspruch auf eine eigene Wohnung.

BaföG scheidet in jedem Fall aus, da hier Studierende oder Schüler gefördert werden. Wenn du ein Ausbildungsgehalt in einem normalen Ausbildungsberuf erhälst, steht dir Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bei der Bundesagentur für Arbeit zu! Dabei würden auch die Wohnungskosten berücksichtigt werden. Falls das immer noch nicht ausreichend sollte, könntest du noch Mietzuschuss nach dem SGB II beantragen.

Erstmal also beim Träger nachfragen, dich quasi ankündigen. Die helfen dir dann weiter mit den Anträgen. Für den Übergang kannst du auch direkt Mietzuschuss beantragen, das Job-Center oder die ARGE würde sich das BAB dann erstatten lassen. Sich bei Wohnungsbaugesellschaften zu melden, ist eine gute Idee. Die haben in der Regel günstige Wohnung. Zwar nicht die schönsten, aber günstig! Kindergeld steht dir bis zum Ende des 25. Lebensjahres zu, wenn du noch in einer Ausbildung bist. Ist es vll deine zweite Ausbildung? Beantrage auf jeden Fall noch mal Kindergeld, vll hast du deinen Anspruch in den letzten Monaten, Jahren nicht nachgewiesen oder hast gearbeitet?! Lass den Anspruch überprüfen.

Kümmer dich schnellstens um BAB und Kindergeld, der Anspruch verfällt sonst!

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Kommentar von Steeler
11.01.2013, 10:11

Altenpflegeausbildungen werden lt. Arbeitsagentur an Berufsfachschulen durchgeführt: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/ , dann "Altenpfleger" eingeben. Deren Besuch wird nach dem BAföG gefördert, nicht mit BAB. Das ist auch Praxis.

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du könntest einen privaten ausbildungskredit beantragen, den musst du aber voll zurückzahlen (nicht wie beim bafög)...

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Kommentar von jowaku
09.01.2013, 12:04

Wei sollte ein Altenpfleger je so einen Kredit zurückzahlen können?

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Du besuchst offenbar eine Berufsfachschulklasse. Ich geh' ferner davon aus, dass Du nicht bei Deinen Eltern lebst. Möglich ist dann noch eine Art Mietzuschlag nach § 27 Abs. 3 SGB II (JobCenter oder Arge). Die weiteren Voraussetzungen können vllt HartzIV-Experten benennen. Sicherlich muss die Whg. angemessen sein.

Wohngeld ist in aller Regel nicht drin.

Das KG sollten Dir Deine Eltern auszahlen, solltest Du also zusätzlich haben. Verweigern sie dies, kannst Du Dich selbst an die Familienkasse (oder wer auch immer das bewilligt) wenden.


Warum befürchtest Du eine geringe Förderung? Wegen der Anrechnung der eigenen Vergütung? Oder wegen der Anrechnung des elterlichen Einkommens? Da ließe sich mit einem Vorausleistungsantrag was machen, wenn der angerechnete Unterhaltsbetrag nicht käme; da würde ich mehr zu schreiben, wenn das Deine Sorge ist.

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Kommentar von EMOTIONSBOY
08.01.2013, 20:16

Da ich ca. 300 km von der Ausbildungsstelle weg wohne, werde ich von Zuhause ausziehen müssen, also ist deine Annahme richtig.

KG bekomme ich nicht mehr, also auch nicht meine Eltern

Weil die Förderung Bundeseinheitlich gleich ist und ich mit meinem Ausbildungsgehalt über den Höchstsatz vom Bfög liege und wenn meine Informationen stimmen, bekomme ich kein Bafög, aber die Ausbildung ist in Hamburg und mir bleiben nach meinen Berechnungen nur noch 196 Euro für die Miete, das reicht leider nicht ganz, denn WG Zimmer kosten teilweise schon 350 Warm :-(

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1.Wohngeld beantragen beim Wohnungsamt.2.Befreiung von der GEZ-Gebühr beantragen. 3.Beim Stromversorger wegen eines Sozialtarifes nachfragen.

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