Kann ich rechtlich diesen Umzug durchführen?

3 Antworten

Hallo,

das was Du hier beschreibst ist nicht ungewöhnlich. Meist sind es Studenten, welche auf diese Weise preisgünstigen Wohnraum bekommen.

Die steuerliche Seite ist unter diesem Link recht gut dargestellt:

https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/besteuerungsregeln-fuer-das-projekt-wohnen-fuer-hilfe_164_395618.html

Du kannst hierzu aber auch unbedenklich bei Deinem zuständigen Finanzamt nachfragen.

Gruss

Walter

Er kann nicht beim Finanzamt nachfragen - oder steht dort "Steuerberatung" über der Tür!

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@correct

Kann er sehr wohl.

Die Finanzämter führen keine Beratung durch, aber beantworten Fragen.

Dafür ist - zumindest im Bundesland Bayern - sogar eine gesonderte Servicenummer vorhanden. Und desto freundlicher man ist, desto lieber geben die eine Antwort.

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@correct

Bitte Höflichkeitsregeln beachten, das ist kein Stammtisch hier.

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@wjgmuc

Richtig - kein Stammtisch - daher auch keine falschen Stammtischweisheiten. Oder kannst Du hier die Servicenummer des Finanzamts Lindau nennen?

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@wjgmuc

Du machst Dich schon wieder lächerlich - Lindau hat keine Münchener Vorwahl.

Wofür diese Münchener Nummer geschaffen wurde, lässt sich nachlesen - aber mit dem Fall hier hat sie nichts zu tun.

Und - der zuständige Sachbearbeiter ist - auch wenn ich es noch tausendmal sagen muss - nicht zur Steuerberatung befugt (was wäre es anderes, wenn er steuerliche Fragen beantwortet). Man kann mit ihm evtl. reden, wenn es um einen bereits verwirklichten Tatbestand handelt - aber nicht um irgendwas, was man ggf. plant).

Sieh es ein.

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Die alte Dame hat bei ihrem Angebot keine Gewinnabsicht, damit fällt die das zur Verfügung stellen von Wohnraum schon mal unter den Begriff der Liebhaberei. Außerdem gibt es für Dich keinen "Arbeitsplan" damit würde ich Deine Leistungen unter dem Begriff Freundschaftsdienste einreihen. Daß Du einen Beitrag zu den Nebenkosten leistest deckt die Mehrkosten ab, die durch Deine Anwesenheit verursacht werden. Mit Freunden zusammenzuziehen ist kein steuerrelevanter Vorgang, das sollte auch dem Finanzamt klar sein. Man denke nur an die vielen unverheiraten Paare, die gemeinsam in einer Wohnung leben und bei denen nicht alle Unkosten von jedem anteilig getragen werden.

Lass Dir hier keinen Unsinn erzählen - das Finanzamt hat mit der Sache nichts zu tun (wenn das die Finanzfrage war).

Es ist "denen" doch egal, wo Du wohnst und ob Du Miete zahlst oder nicht.

Ebenso ist es egal, wer bei der Dame wohnt.

Irrtum.

Das Finanzamt ist sehr wohl daran interessiert, ob jemand vermietet und ob "Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung" erzielt werden. Das geht sogar soweit, dass sich die Mieteinnahmen an einer ortsüblichen Miete zu orientieren haben, sonst gibts Zuschläge bzw. den Ansatz eines "fiktiven Mietwerts" (diese Problemstellung trifft z.B. Eltern, welche eine Wohnung "unter Wert" oder kostenlos an ihre Kinder vermieten).

Wenn beim Einwohnermeldeamt eine Ummeldung erfolgt, dann braucht er eine Vermieterbescheinigung (Änderung Meldegesetz vom 01.11.2015) - und schon ist es amtlich.

Also dürfte auch diese Ummeldung nicht erfolgen - und trara: wir haben einen Verstoss gegen das Meldegesetz.

Merke: wir sind in Deutschland und nicht am oberen Amazonas oder im Wilden Westen.

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@wjgmuc

Unsinn - die Dame vermietet doch nicht - sie lässt ihn unentgeldlich wohnen.

Es gibt auch die genannten fiktiven Zuschläge nicht. Bei den Beispiel Eltern/Kinder wird einfach ein steuerlicher Verlust aus V+V nicht anerkannt.

Der Umzug ist (wenn gemeldet) zwar "amtlich" - dies hat aber mit dem Finanzamt nichts zu tun.

Merke: Wer von der Steuerfestsetzung keine Ahnung hat, kann seine Meinung am Stammtisch verbreiten, nicht aber Hilfesuchenden hier Unwahrheiten unterjubeln.

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