Kann ich nach 6 oder 7 Jahren klagen?

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4 Antworten

Wenn es damals ein Arbeitsunfall war, sollte es eigentlich der Berufsgenossenschaft gemeldet worden sein. Oft kommt bei einem Arbeitsunfall auch die Polizei und nimmt die Sachlage auf,war das beiDir auch der fall? Hast Du ein Aktenzeichen?

Auf alle Fälle kannst Du versuchen etwas geltend zu machen, da es sich anscheinend um Spätfolgen deines damaligen Unfalls handelt.

Weißt Du denn in was für einer Berufsgenossenschaft der Betrieb geführt wird? Gehe zu deinem damals behandelnden Arzt erkläre im die Sachlage, und lasse Dir vieleicht deine momentanen Beschwerden/Einschränkungen Attestieren. Der Arzt kann Dir sicherlich auch dabei behilflich sein welcher BG der Betrieb angehört. Melde Dich bei der BG, (Unfallort und Unfallzeitpunkt mußt Du angeben, am besten wäre natürlich wenn Du ein Aktenzeichen hast) sag das Du nun Folgebeschwerden hast, und schicke denen dein Attest.

Deine alte Firma zuverklagen, ist denke ich Quatsch. VIEL ERFOLG!

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Kommentar von trops
15.01.2013, 19:45

ok, dankeschön, ich werde es mal versuchen....

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Auch vor 7 Jahren wurde man bei Arbeitsaufnahme in einer neuen Firma am neuen Arbeitsplatz eingewiesen und hat eine Sicherheitsbelehrung erhalten, die auch in den Personalakten abgelegt worden sein sollten. Ich kan mir kaum vorstellen, dass man Dich damals nicht entsprechend eingewiesen hat. Und damit hast Du selbst grob fahrlässig gehandelt. Das wird bei der Anerkennung von Ansprüchen gegenüber dem Arbeitgeber sicherlich Berücksichtigung finden.

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Kommentar von trops
14.01.2013, 20:51

also, ich wurde echt nicht eingewiesen, ich wurde öfter von einer Halle zu der anderen geschickt, mit Helm tragen wusste ich rein garnichts. Aber ich denke da kann jetzt auch nicht mehr viel machen oder?

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Ich gehe davon aus, dass du in der Kranführung unterwiesen worden bist. Demnach wäre der AG von Haftung befreit, wenn du die UVV ignorierst.

Sofern du den Vorfall beim Durchgangsarzt (Notaufnahme) nicht als Arbeitsunfall gemeldet hast, ist es auch keiner gewesen. Andernfalls hättets du längst von der BG seitenlang Papiere ausfüllen müssen.

Im Ergebnis ist da nichts mehr zu machen :-(

G imager761

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Hallo,

bevor man klagt, würde ich den Fall der Berufsgenossenschaft melden.

Das hat vielleicht der Arbeitgeber damals auch getan. Dann können jetzt Ansprüche gestellt werden. Natürlich wird die BG überprüfen, ob es wirklich Folgen des Unfalls sind.

Aber das wäre der korrekte Weg. Eine direkte Klage ist wenig sinnvoll.

Viel Glück

Barmer

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Kommentar von trops
14.01.2013, 21:54

danke, das hat mir echt weiter geholfen

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