Kann ich mir meine Rentenbeitraege bei Abgabe der deutschen Staatsbuergerschaft als Einmalzahlung auzahlen lassen?

1 Antwort

Das richtet sich einfach danach, wieviel Rentenansprüche Du hier hast.

Wenn Du über 60 Beitragsmonate hast, so hast Du einen unverfallbaren Ansprich auf eine Rente udn damit keinen Anspruch mehr auf die Erstattung der Beiträge. Die rente kannst Du später beantragen.

Wenn das Land Deiner Wahl ein Sozialversicherungsabkommen mit DEutschland hat, sogar über die dortige Rentenversicherung.

Ausserdem ist die Erstattung der Beiträge nicht so attraktiv, wie mancher annimmt. Es werden nämlich nur die eigenen Beiträge erstattet, nicht die Arbeitgeberbeiträge, die wären verloren.

Fausformel für die Höhe der Rente in Abhängigkeit der eingezahlten Jahre?

Hallo Leute,

ich habe mal gelesen, dass es eine Fausformel gibt, die besagt, dass man ca. 67% des Nettolohnes als Rente bekommt, wenn man ca. 45 Jahre gearbeitet und damit Rentenbeiträge geleistet hat. Stimmt das?

Gibt es auch eine Fausformel, um wieviel sich die Rente reduziert, wenn man weniger als 45 Jahre eingezahlt hat?

Hintergrund der Frage:

Riester- oder Rüruprente lohnen sich nur, wenn man mehr Rente bekommt, als die Grundversorgung alter Bürger. Wenn man unter dieser Grundversorgung mit der Rente landet, dann wird die Zusatzrente, in die man fleißig eingezahlt hat, zu seiner Rente hinzugezählt. Der Staat hätte dann also weniger draufzuzahlen um auf die Grundversorgung zu kommen. Man würde also für den Staat sparen und nicht dafür, dass man einmal etwas mehr Geld im Alter zur Verfügung hat.

Und nun ist es ja sehr unwahrscheinlich, dass man bis zum Alter von 67 Jahren noch eine Arbeit hat. Also wäre es interessant, wie sich die Höhe der Rente verringert in Abhängigkeit der Anzahl der nicht mehr gearbeiteten Jahre bis 67.

Danke für Eure Hinweise!

Gruß,

Micha

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Biene Maja Junior Schutzbrief - kündigen, beitragsfrei stellen oder weiterlaufen lassen?

Meine Mutter hat vor ca. 13 Jahren die oben genannte Fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen.

Im letzten Jahr habe ich mich dann mehr über die Rentenversicherung informiert und festgestellt das diese RV wohl alles andere als gut ist. Während der Recherche bin ich auch darauf aufmerksam geworden das einige Punkte in den Verträgen nicht rechtskonform sind und man die RV rückabwickeln kann. Leider ist in unserem Vertrag wohl alles richtig.

Nun soll der Vertrag auf mich umgeschrieben werden und am liebsten würde ich den Vertrag kündigen. Allerdings würde ich dann von den bisher eingezahlten 6000€ nur ca 2500€ ausgezahlt bekommen.

Meine Frage ist nun ob es sinnvoll ist den Vertrag zu kündigen, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und gleichzeitig einen Teil des Geldes entnehmen oder den Vertrag weiter laufen lassen? Das Geld würde ich dann zum decken einiger Kosten benutzen und in andere Produkte anlegen.

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Versicherungsexperten gefragt - AXA Lebensversicherung schlechte Performance

Hi Leute,

Im Jahre 1999 anno domini habe ich eine Fondgebundene Lebensversicherung auf den Fond Axa Chance Invest DE0009789453 abgeschlossen. (mit Dynamik und Berufsunfähigkeitsschutz)

In den letzten Jahren war ich von der Performance der Police sind begeistert - der Versicherungsmakler meinte auf Nachfrage: Das liegt an den nervösen Finanzmärkten...

Vor etwa 4 Wochen war ein Bericht im Focus zum Thema Lebensversicherungen. In diesem war zu lesen, dass man seinen Versicherer anschreiben soll und die Zahlen der eingezahlten Beiträge und den aktuellen Rückkaufswert erfragen soll.

Das habe ich auch gemacht. Heute kam die Antwort von AXA.

Zitat: "Eine Aufzählung über die eingezahlten Beiträge können wir Ihnen leider nicht liefern. Nutzen Sie hier bitte Ihre Bankbelege." Bitte??? Die können mir nicht sagen was ich eingezahlt habe?

Na gut - habe meine Ordner gewälzt, die Zahlen in Excel eingetragen. Summe 12.882 Euro

Ich war ziemlich geschockt - der Rückkaufwert beträt schlappe 6.740 Euro - Eine Wertentwicklung von -47,68 % Respekt!!!

Am Kurs des Fonds kanns nicht liegen - der notiert nahe seines Hochs.

Was ist Euere Meinung dazu? Beitragsfrei stellen? Verkauf ist wohl wegen der Steuer keine Alternative, oder?

Noch ein paar Einzelheiten zum Vertrag: Laufzeit bis 2046, Die BU liegt im Monat bei 30,61 Euro - allerdings wurde die erst 2003 in den Vertrag aufgenommen... Jährliche Dynamik von 5 % - habe ich dieses Jahr gleich mal streichen lassen.

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Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

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Besteuerung von Auslandsrenten und Abfindung?

Mir werden seit fast 2 Jahren diese Fragen gestellt, aber nirgendwo im Internet finde ich verständliche Antworten. 1.a) Ein Deutscher arbeitet ein paar Jahre in England, zahlt dort in die Rentenversicherung ein, geht wieder zurück nach Deutschland und bekommt im Alter eine kleine Rente aus England (unversteuert), die in Deutschland ebenfalls nicht versteuert wird, sondern dem Progressionsvorbehalt unterliegt. 1.b) Er arbeitet anschließed in Deutschland viele Jahre für Kanada und zahlt ganz normal in die deutsche Rentenversicherung ein. Als er in Rente geht, bekommt er natürlich die deutsche Rente, aber zusätzlich auch eine in Kanada nicht versteuerte Einmalzahlung seines Rentenanspruches der kanadischen „Volksrente“ OAS, die aus Steuergeldern finanziert wird und somit beitragsfrei ist. Diese Rentenzahlung soll nun in Deutschland versteuert werden. Frage: Weshalb einmal Progressionsvorbehalt und einmal Versteuerung? Es besteht für beide Länder ein Doppelbesteuerungsabkommen. 2.) Die kanadische Regierung zahlt ihren Angestellten, wenn sie das Beschäftigungsverhältnis beenden, eine Abfindung , auch wenn man in Rente geht. In Deutschland gibt es sowas nicht, trotzdem heißt die Zahlung explizit „Abfindung“. Sie richtet sich nach deutschen Gepflogenheiten, d.h. ½ Monatsgehalt pro gearbeitetem Jahr, bis zu einem Maximum von 12 Monatsgehältern nach 24 Jahren. Diese Zahlung sieht das Finanzamt als "Arbeitslohn für mehrere Jahre" an und will sie entsprechend versteuern. Frage: Wird ein Arbeitslohn höher als eine Abfindung versteuert, oder weshalb kann das Finanzamt eine Zahlung des ehemaligen Arbeitgebers schlicht und ergreifend umdeklarieren und (höher?) versteuern? Versteht jemand diese Steuerangelegenheiten? Über qualifizierte Antworten würde ich mich freuen?

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Rente in D und TR. Wie läuft es mit der Krankenversicherung?

Hallo,

meine Vater (67 seit 40 jahren erwerbstätig in D und seit 2015 Renter in D und TR-Rente durch Einmalzahlung) lebt mit meiner Mutter größten Teils in der Türkei. Aufenthaltsdauer ca. 9-10 Monate Türkei und 1 - 2 Monate in Deutschland. Bis jetzt ging es mit der AuslandKV. Seit meinem letzten Gespräch mit der AOK bin ich extrem verwirrt. Die sagen das die AuslandKV nur für einen Zeitraum für max 6 Monate in einem Jahr gilt. Die Jahre davor war es aber kein Problem einen AuslandsKV für 2 x 6 Monate zu bekommen. Zusätzlich wurde gesagt, das wenn er in beiden Ländern eine Rente bekommt, sich für eine Gesetzliche KV entscheiden muss. Das gleiche wurde auch von der Versicherung in der Türkei gesagt.

Zudem kommt noch das viele im Bekanntenkreis, Renter in D und TR, in D und TR versichert sind. Wie geht das??? Gibt es bei denen einen Verfahrensfehler?

Da ich (30, ledig) in Deutschland lebe und nicht irgendwann vorhabe auszuwandern, gibt es die Möglichkeit meine Eltern über mich versichern zu lassen?

Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen weil ich echt verwirrt bin.

Gruß EM

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