Kann ich meiner Oma, die in Russland lebt, meinen Anteil an der Wohnung überschreiben, in der sie jetzt lebt, ohne dass ich anwesend sein muss?

1 Antwort

Ich möchte mich zwar nicht als Spezialisten für russisches Wohneigentumsrecht zu bezeichnen. Da ich die "Eigentümerin" einer "Eigentumswohnung" in Charkow kenne habe ich mitbekommen, daß es da gravierende Unterschiede zum deutschen Wohneigentum gibt. Deren Haus nämlich hat einen "Eigentümer" und "Wohnungseigentümer", nach hiesigem Verständnis ein Unding. Es gibt da dann bestimmt auch noch mehr Dinge die wir uns hier nicht vorstellen können.

Die Lage auf der Krim ist noch komplizierter aufgrund der derzeitigen politischen Situation.

Ich glaube nicht, daß sich hier in diesem Forum und überhaupt in deutschen Foren Leute finden lassen, die Dir eine auch nur annähernd zuverlässige Antwort auf Deine Fragen geben können.

Sofern Du die russische Sprache sprichst, würde ich mich im Internet auf die Suche nach einem Rechtsanwalt auf der Krim machen und von dem rechtliche Hilfe erbitten. Das kostet zwar Geld, aber die dortigen Anwaltshonorare sind umgerechnet in Euro vergleichsweise niedrig und daher wäre das ein tragbarer Aufwand.



Guter Ansatz! 

Man findet aber auch in Deutschland Anwälte, die auf russisches Recht spezialisiert sind. Z.B. Aleksey Dorochow in Neu-Ulm, der paßt von seiner Beschreibung ganz gut. Man kann ja schriftlich kommunizieren. Oder ausführlicher googeln.

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@Brigi123

Auf der Krim gibt es eine rechtliche und politische Situation die ein Anwalt vor Ort weit besser beurteilen kann als ein hier ansässiger Anwalt.

Zudem könnte man einen auf der Krim ansässigen Anwalt eventuell auch gleich mit der Übertragung bevollmächtigtigen.

Und was das Anwaltshonorar betrifft, so dürfte ein in Deutschland ansässiger Anwalt mindestens 10 Mal teurer sein als sein ukrainischer Kollege.

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@Privatier59

Ja, wenn der Fragesteller das sprachlich hinkriegt, ist es sicher gut.

Falls nicht, dafür war meine Idee gedacht. Der von mir gefundene Dorochov ist übrigens in Rußland zugelassener Anwalt und hat dort wahrscheinlich dependencen.

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Danke für den Tipp. Ich dachte mir, ich versuche es erstmal in Deutschland, weil ich hier lebe.
Mit den Wohnungen ist es tatsächlich kompliziert. Man besitzt diese zwar, muss aber trotzdem Miete zahlen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Wohnung immer noch der Regierung gehört, von welcher man die Wohnungen teilweise (kostenlos) zugeteilt bekommen hat. Aber da kenne ich mich auch nicht sehr gut aus.
Ich versuche es dann mal in russischen Foren.

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