Kann ich in Privatinsolvenz gehen, wenn ich nur einen kleinen Hausanteil besitze?

2 Antworten

Offengestanden kann ich den Sachverhalt nicht nachvollziehen: Was soll das denn mit dem Hausanteil sein? Das ist offenkundig kein Haus-"Anteil". Du bist allem Anschein nach Miteigentümer und zwar hälftig. Du bist offenbar auch Mitschuldner des auf dem Haus lastenden Darlehens. Kannst Du mir mal nachvollziehbar darlegen, wie Du in einer Insolvenz nicht nur die allgemeinen Hauskosten wie Heizung, Grundbesitzabgaben pp zahlen und daneben noch das Darlehen bedienen willst? Entschuldige mal, aber Du lebst gedanklich nicht in dieser Welt. Wenn das Darlehen nicht bedient wird, wird die Bank die Zwangsversteigerung beantragen. Und bedienen kannst Du das Darlehen mit Sicherheit nicht: Wie willst Du 100.000 Euro für die Tilgung aufbringen?

Und noch eine schlechte Nachricht zusätzlich: Wenn ein Darlehen gemeinsam aufgenommen wird, sind die Darlehensnehmer GESAMTSCHULDNER. Der Bank gegenüber haftest Du nicht auf 100.000 Euro, sondern auf 200.000 Euro!

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@Privatier59

Die Bank kann sich aber auch an den Miteigentümer halten und solange dieser den Kredit bedient wird es zu keiner Zwangsversteigerung kommen. Unter diesem Aspekt wurde die Frage nach dem Ablauf einer Privatinsolvenz schon Sinn machen

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@Snooopy155

Ich möchte mal raten: Miteigentümer ist der Ex-Mann und ob der wohl weiter die Raten bedient -bzw. überhaupt bedienen kann- wenn er nun 2 Haushalte finanzieren muß?

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Der "Hausanteil" ist mitnichten klein, denn mit 50.000 EUR kann man schon einiges anfangen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Hauswert realistisch angegeben ist, bzw. dass zu dem Wert auch "verwertet" werden könnte. Wenn das der Fall ist, wird kein gescheiter Insolvenzverwalter das Haus freigeben, sondern verwerten. Im einfachsten Fall wird Dein Anteil dann an den Miteigentümer veräußert.

Deine Schulden per Insolvenz loswerden und gleichzeitig Deine Werte behalten funktioniert in D nicht und das ist auch gut so! Im Übrigen empfinde ich ein eigenes Haus nicht als Existenzminimum. Wenn Du es Dir nicht leisten kannst, musst Du halt eine günstige Wohnung nehmen.

weniger Arbeiten trotz Insolvenz

Hallo ich lebe seit August letzten Jahresin der Schweiz und arbeite hier auch.Ich bin seit 5 Jahren in Deutschland in Privatinsolvenz und habe in Deutschland keine Zahlungen leisten müssen da ich insgesamt 4 Kinder habe. Seit ich in der Schweiz arbeite zahle ich an den Insolvenzverwalter ca 600€ mtl. Aufgrund einer Beinverletzung von 2009möchte ich jetzt nur noch 70% arbeiten was hier in der Schweiz kein Problem ist.Ich habe aber jetzt die Befürchtung das der Insolvenzverwalter da Stress macht da er dann nichts mehr bekommt. Kann man mich zwingen Vollzeit zu arbeiten? Auch einen Jobwechsel habe ich in Erwägung gezogen da würde ich dann bei Vollzeit auch weniger verdienen als bei meinem jetzigen Arbeitgeber mit 70% wer kann mir da einen Rat geben. Leutnant

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Regelinsolvenzverfahren

Habe einige Fragen zu meinem Regelinsolvenzverfahren, indem ich schon seit über 7 Monate mich befinde.

1.)

Ich hatte (vor) Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens 40 Gläubiger. Darunter waren Abzocker&Betrüger im Internet, die ihre Forderungen garnicht erst angegeben haben, da sie wussten das sie damit nicht durchkommen. Nun haben 9 Gläubiger ihre Forderungen gegen mich angemeldet, und es sind Gesamtschulden von etwa 5000€ vorhanden. Nun interessiert mich, was wäre wenn ich mit diesen 9 Gläubiger einen Ratenzahlungsvergleich / Abzahlungsvereinbarung machen würde, was mit den anderen 31 Gläubiger, die ihre Forderung nicht angegeben haben passiert? Wie gesagt, es handelt sich dabei um Abzocker & Betrüger die schon mehrfach verurteilt worden sind oder es warnt die Verbraucherzentrale davor.

2.)

Hier gibt es sehr wenige Ausbildungsstellen, ich rege an die Abendrealschule ab September 2 Jahre lang zu besuchen, sodass ich eine bessere Chance habe eine gute Ausbildung zu finden. Nebenbei würde ich zur "finanziellen Absicherung" einen 400 € Job machen. Könnte mir da der Insolvenzverwalter etwas verbieten?

Mehr als sieben Monate bin ich nun im Insolvenzverfahren, Prüfungsstichtag war schon letztes Jahr. Schlusstermin ist noch nicht da.

Wäre für hilfreiche Antworten sehr dankbar.

MfG

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